Alternativen zu Spotify?

Was soll das bedeuten? Natürlich baut sie eine Verbindung zu Youtube und dementprechend Googleservern auf.

Stimmt, hatte nicht auf dem Schirm dass Youtube zu Google gehört :slight_smile: Welche Möglichkeit habe ich um da möglichst wenig Spuren zu hinterlassen? VPN?

Qobuz, dezzer oder Tidal. Spotify würde ich nicht mehr un­ter­stüt­zen, nicht einaml über einen alternativen client.

Ich möchte noch Internetradio einwerfen. Für fast jede Vorlieben gibt es die entsprechenden Sender und oft auch ohne oder nur mit minimalster Werbung.
Bei Spotify und Co habe ich mich oft, nachdem meine eigene Auswahl durch war, von der endlos Playlist aufgrund meiner Vorlieben berieseln lassen. Diese Endlosplaylists habe ich nun auch mit ein paar entsprechenden Internetsendern.

Mache ich genauso.

Raute Musik Club Stream. :wink:

Schade das YT so teuer ist und nicht datenschutzfreundlich betrieben werden kann.

Würde ich ansonsten unterstützen

kurze Frage zu Apple Music:

hat Apple keinen Zugriff auf mein Musik Hörverhalten wenn ich „Advanced Data Protection for iCloud“ aktiviert habe?

Bei Apple Music hat Apple Zugriff auf Dein Musikverhalten auch wenn Du in iCloud die Advanced Data Protection aktiv hast. Die beiden Funktionen haben leider keinen Bezug zueinander.

Du kannst ein wenig die Datennutzung beschränken indem Du z. B. personalisierte Empfehlung deaktivierst. Ich denke jedoch, dass dieses nicht die Datensammlung wirklich unterbindet.

Insbesondere muss ein Streaming Dienst ja zumindest zählen wie oft ein bestimmter Titel gespielt wird um die Auszahlungen an Künstler realisiseren zu konnen. Dafür wäre zwar kein personalisiertes Logging notwendig, aber Logging eben nicht vermeidbar.

Meine Vermutung:

Es wird keinen Streaming Dienst geben, der wirklich keine personalisierten Nutzungsdaten sammelt, da viele Komfortfunktionen die die meisten Leute von solchen Diensten erwarten (z. B. Musikvorschläge die den Interessen des Benutzers entsprechen) ohne solche Daten nicht realisiert werden könnten. Ein Streaming-Dienst ohne solche Funktionen dürfte eine vermutlich sehr kleine Marktnische sein.

Aus meiner Sicht ist die datenschutzfreundlichste Variante Musik auf CD zu kaufen, zu rippen und sich so seinen eigenen Steaming Dienst zu bauen. Beispielsweise

https://www.kuketz-blog.de/mp3-streaming-unterwegs-mit-der-nextcloud-music-app-nextcloud-teil-5/

Ich habe früher Musik auf Torrent-Seiten runtergeladen. Aber leider ist die Qualität massiv schlechter als bei Apple Music + AirPods Max.

Ich weiss nicht genau warum.

Na dann kommt GAR NIX beim Künstler an. Da ist ja sogar Spotify besser, was das monetäre angeht.

Aber FRÜHER hatten wohl viele mal so ‘ne Torrent-Phase (Napster lässt grüßen…).

Also zu der Zeit, als meine Generation (Jahrgang 1984) Musik illegal besorgt hat, hatte ich regelmäßig Schmerzen beim Hören. Das waren dann halt 128kbps-mp3s aus einer ganz frühen Version von LAME. Absolut widerlich und alle meine Kumpels fragten sich, was ich denn für ein Problem habe… Schlimme Zeiten, da bei jemandem im Auto mitzufahren!

Falls du so etwas hast: Schmeiß es weg! Sprich, am Papierkorb vorbei gen /dev/null :wink:

@Dabbler Wenn man erwischt wird, könnte zumindest theoretisch was beim Künstler ankommen :face_savoring_food: Wohl eher aber bei den Anwälten…

Was spricht dagegen, je nach Band:

  • sich die Dateien zu kaufen
  • aus Youtube mit Newpipe oder yt-dlp herunterzuladen
  • von der Website der Band herunterzuladen (z.B. bei Systemabsturz)
  • die kostenlosen Herunterlade-Optionen ggf. durch eine Geldzahlung an die Band zu kompensieren (manchen Bands kann man direkt oder indirekt Geld geben)

Und dann die Daten lokal auf die eigene Festplatte oder das eigene Handy zu speichern?

Vielleicht etwas seltsamer Ansatz von mir, aber egal welche Alternative ich probiert hatte, es lief dabei immer auf YouTube Music über einen Proxy Zugang hinaus. Mein Spotify Premium Zugang war hierbei nutzlos, weil ja nie von Spotify gestreamt wurde, das mit den Proxys funktionierte meist bei zweiten Versuch nicht mehr, man durfte dann wieder umstellen und somit hatte ich nur ein zufriedenstellendes Ergebnis beim Original, tja, bis die zweite Erhöhung des Beitrags innerhalb von 12 Monaten angekündigt wurde.
Da habe ich mal die Anbieter verglichen und Amazon Music unlimited hat definitiv das beste Preis/Leistung Verhältnis. Der Wechsel war schnell vollzogen.
Somit sieht mein Alternative eher wie Pest und Cholera aus, aber zumindest zahle ich 3 Euro weniger im Monat, für die gleiche Leistung (nur auf die Auswahl bezogen, Sound Qualität soll bei amazon aufgrund höherer Abtastrate besser sein, was ich teilweise bestätigen kann)

Ergänzend dazu: Der Streaming-Anbieter (egal ob Spotify oder YouTube oder Apple oder Tidal oder…) muss die Anzahl der Abrufe eines Titels ermitteln auch um die Urheber entsprechend zu vergüten. Ohne jetzt das „Fass GEMA“ jetzt weiter aufmachen zu wollen: die brauchen die Daten für die Abrechnung. Beim Radio bekommen die
die Listen der gespielten Titel vom Sender. Beim Streaming von den Plattformen. Gibt auch Plattformen die explizit GEMA-freie Musik anbieten, wobei das dann Nische in der Nische ist (und vermutlich bleibt, weil bspw. bei einem DJ Mix nicht ausgeschlossen werden könnte, dass ein GEMA-Titel drin genutzt wurde).

Dies ist nicht nur die datenschutzfreundlichste sondern auch die beste Art Musik zu hören.

Indem ich Musik kaufe, unterstütze ich direkt die Musiker. An einem Streaming Dienst verdient kein Künstler, da kaum jemand diese absurd hohen Zugriffszahlen erreicht um eine nennenswerte Auszahlung zu erhalten. Wenn Musik einem etwas bedeutet, sollte man dafür auch bezahlen. So wie es früher üblich war, bevor die Gesellschaft die permanente Musikberieselung als kostenloses Gut ansah.

Nein, machst Du nicht, wenn Du das machen möchtest, geh auf Konzerte, kaufe Merchandise und Platte/CDs dort, das unterstützt die Künstler. Bei einem Kauf der Musik, sei es im Internet (außer Bandcamp Friday) oder die CD im Laden verdient als erstes der Musikvertrieb wie Universal, CBS usw. nicht der Künstler. Grade die kleine Künstler gucken da genauso in die Röhre wie beim Streaming.

Stimmt, aber mit dem Kauf einer CD oder Schallplatte komme ich dem noch am nähsten ran.

Gerade weil dies noch kaum jemand macht verdient ein Künstler nur noch mit Konzerten und Merchandise. Früher waren auch kleine Künstler in der Lage, sich in einer Nische gegen die großen Player zu behaupten.

Kann ich bestätigen. Spiele selber in 2 Bands. Das was bei beiden Bands über die Streaming-Platformen (wir sind auf allen) rein kommt ist schlichtweg ein Witz und die Rede nicht wert. Das einzige Mal kam ein bissl was zam, als wir wegs nem großen Festival in ner bekannten Playlist waren. (100k+ Streams). CDs sind teuer und Schallplatten in kleiner Stückzahl (<100) leider unbezahlbar, daher haben wir sowas leider gar nicht mehr. Meistens haben wir mit den Studiokosten (pro Song ~1000€) unsere ganzen Konzert-Einnahmen bereits verplant.

Ich sehe das mit dem Streaming aber mittlerweile eher pragmatisch und freue mich einfach, wenn die Leute unsere Musik hören, Spaß dran haben, uns danach mal auf nem Konzert besuchen und ne kleine Spende in den Hut werfen.

Also kurzum: Geht einfach mal ab und zu auf ein Konzert in der Region und gönnt euch was vom Merch-Stand oder noch besser: bucht euch einfach selbst mal ne Künstler/in für nen runden Geburtstag, oft gibts direkt um die Ecke richtig gute Bands die sich für euch voll ins Zeug hängen um euch einen unvergesslichen Abend zu bescheren :wink:

Zum Thema Streaming: Ich nutze aktuell Qobuz.
Was ich bei denen mag ist
a) die haben nen Download-Store wo man ganz legal Musik kaufen und runter laden kann
b) die haben die möglichkeit nach Label zu filtern. Ist teilweise echt spannend welche Künstler das Label von der Lieblingsband noch so betreut.
c) Die leisten sich ne kleine Redaktion in Deutschland, die Artikel zu den Künstlern und Testberichten zu Hifi-Equipment veröffentlicht.
Ich denke beim Datenschutz sind die weder besser noch schlechter als Tidal oder sonst wer …

Neben Musik gibt es noch die weiteren ernsthaften Podcasts. Die explodierenden Buchausgaben, die meist vertont werden, sind unersetzlich. Der gelenkte ÖRR hat das auch erkannt. Jetzt.

Was bedeutet das?

Will auch weg von Spotify (bzw überhaupt vom Musikstreaming) und habe bei F-Droid GRAMOPHONE als minimalistischen Offline-MP3-Player gefunden.

Der wirbt mit „Erweiterte Albumcover“, aber irgendwie finde ich keine EInstellung dazu. Hat jemand damit Erfahrungen?