Banken: Löschung der persönlichen Daten nach Kündigung?

Hallo zusammen,

ich habe vor einigen Monaten mein Konto bzw. die komplette Kundenbeziehung bei einer Bank gekündigt, dies wurde auch bestätigt. Nun wird mir bei einem anderen Institut, welches zu gleichen Gruppe gehört die Zustimmung zur Einsicht meiner Kundenbeziehungen angeboten.

Sprich offensichtlich besteht bei der Bank, bei der ich gekündigt habe noch immer ein Profil von mir.
Ist dies zulässig, da ich keinerlei Kundenbeziehung mehr zu dieser Bank pflege?

Gibt es hierbei Ausnahmen in der DSGVO die die Speicherung der Daten bei Banken vorschreiben? Falls nein, auf welchen Artikel kann ich mich berufen, um meine Daten bei der Bank löschen zu lassen?

Liebe Grüße

Die Aufbewahrungsfrist beträgt in der Regel zehn Jahre. Bei einigen Daten fünf Jahre.

Siehe Info der BaFin

Daten die Du nicht wegen gesetzlichen Löschfristen löschen kannst, kannst Du aber für jeden anderen Zweck der Verarbeitung, außer für den Grund der Speicherung sperren lassen. Das ist in manchen Fällen auch Sinnvoller als der Llöschantrag, weil Deine Daten auch eingekauft werden können. Hast Du nur löschen lassen, verarbeiten die die Neuen Daten weiter nach gut dünken. Sind Deine Daten gesperrt und die kaufen Daten die sie Dir zu ordnen, sind die auch für einen weitere Verarbeitung zu sperren und ohne Speicherfristen dann zu entfernen.

Auf welchen Artikel der DSGVO kann man sich hierbei berufen?
Bzw. gibts dazu einen Mustertext.

EDIT:
Ich nehme an, dieser Widerspruch sollte die Sperrung veranlassen?
https://www.kuketz-blog.de/widerspruch-gegen-direktwerbung-profiling-meinungsforschung-etc-einlegen/

Ja, aber nach Art. 21 und auch einfach s,o kann man sich auf Art. 18 berufen in Deinem Fall wäre 1 c) der Grund, das er auch greifen würde.