Ich will vielleicht aus Gründen doch mal eine Banking-App nutzen.
Ist es arg sicherheitskritisch, sowohl diese als auch die Freigabe-App auf demselben Gerät, aber in unterschiedlichen Profilen, zu haben? (Die Bank würde sagen: nein, aber die findet alles mögliche unkritisch)
Die Freigabe-App würde ich ins vertrauliche Profil packen, die Banking-App in den Owner.
Ich hätte eher keine Bedenken wegen des Stores (SW-Bezug) — sondern wegen nicht getrennter Kanäle für die Nutzung: Banking und 2FA. Wenn man 2FA sauber macht, dann über einen getrennten Kanal. D.h. nicht, dass Du beide Programme nicht aus derselben Quelle beziehst — sondern, dass Du eben nicht beide auf demselben Handy laufen lässt.
Habe beides, Banking APP über Aurora und aus Play Store. Die Variante mit 2 Apps finde ich weniger gut, meistens wird auch eine App für beides angeboten. Insgsamt nutze ich derzeit 4 unterschiedliche Banking Apps - aber am besten finde ich den Bankzugang ohne App, mit Tan / QR + Gerät.
So mache ich das aktuell. In nächster Zeit werde ich aber viel unterwegs sein, ohne PC/Laptop mitzuschleppen, da wäre sie ganz praktisch, um den Überblick zu behalten und für ein paar Überweisungen. Bezahlen mit der App scheint ohne Google eh nicht zu funktionieren.
Nicht dass ich wüsste, aber ob ich das erfahren würde?
Und es kann sich ja ändern.
Ich habe leider keine Vorstellung davon, wie schwierig ein Angriff via Aurora-Update wäre, daher mein mulmiges Gefühl.
Ja, so handhabe ich das bisher. Ich hoffe halt, mit der Installation in unterschiedlichen Profilen die Sicherheit ausreichend zu erhöhen.
Graphene scheinen Aurora ja schon kritisch zu sehen…
Was das Prinzip 2. Faktor irgendwie ad absurdum führt, oder?
Manche Passwortmanager machen das lustigerweise auch so.
Graphene. Wobei das vertrauliche Profil (in dem ich wohl die App mit der Freigabefunktion hätte) die meiste Zeit gesperrt ist.
Oder spricht irgendwas dafür, das umgekehrt zu machen (Banking ins vertrauliche Profil)?
Ja, deshalb meinte ich ja, die Bank fragen bringt nichts, die finden alles mögliche hinreichend sicher. Geräte, die seit Jahren keine Updates mehr hatten, sind für die auch kein Problem.
Sehe das als unproblematisch unter GrapheneOS an, solange man keine gefährlichen Berechtigungen, wie Accessibility Service, an Apps vergibt und auf physische Sicherheit geachtet wird.
Hallo, aus meiner Sicht hat sich bei mir ein Bank-eigener TAN-Generator zusammen mit debit/VISA Karte bestens bewährt. Entspricht auch den 2FA Regeln wie getrennte Geräte…
Vorteil: brauche kein Smartphone, keine App (ich habe, auch aus Datenschutzgründen, nur ein ‚Dumbphone‘)
Vorteil: kann meine Bankgeschäfte voll inhaltlich an JEDEM PC/Tablet/iPhone etc. abwickeln.
Betriebssystem macOS, iOS, Linux, egal (ist ja eine Web Anwendung). Was ich zusätzlich zur Anmeldung brauche ist die Nutzernummer. Anmeldung mit TAN.
Überweisungen mit Flickercode, gelesen vom TAN-Generator
Meine Erfahrung ist aber, dass die Banken (meine Bank) es nur auf Anfrage anbieten (Aufwand?)
Ich glaube, dass es eine solche Lösung auch in D gibt.
Wichtig: man muss den Bank-eigenen TAN-Generator verwenden. Ein TAN aus dem Internet funktioniert nicht mit der debit oder sonstige Karte.