Hallo zusammen,
ich beschäftige mich nun schon seit langem mit dem Thema Datenschutz und Privatsphäre bei der täglichen Internet-Nutzung auf dem Desktop (in meinem Fall Arch Linux mit KDE Plasma Desktop) und Smartphone (bei mir Pixel 8 Pro mit Graphene OS).
Kurz zur Historie, wen’s interessiert
Angefangen hat alles mit “die ganze Werbung nervt … aha, es gibt Werbeblocker …”. Firefox, Adblock Plus, diverse Privatsphäre-Erweiterungen, uBlock Origin, Arkenfox und und und.
Lange Zeit mit Librewolf + Multi-Account Containers + Temporary Containers Erweiterungen unterwegs gewesen, auf dem Smartphone entsprechend mit Firefox, dann diversen Forks, immer mangels Containern immer zwei verschiedene, einer zum Browsen, einer für Logins. Im Netzwerk Pi-Hole und später Blocky installiert und als Haupt-DNS-Server in der FritzBox eingerichtet.
Im Laufe der Zeit lernte ich, dass man ebenfalls die IP-Adresse verschleiern sollte. Damals konnte mich kein VPN-Anbieter voll überzeugen, also habe ich einen billigen VPS gemietet und WG-Easy mit Letsencrypt-Zertifikat und DuckDNS installiert und das für’s surfen und YouTube schauen genutzt. Auf dem Smartphone anfangs mit der Situation gelebt, später dann das Arbeitsprofil mittels Shelter entdeckt und dort VPN und Surf-Browser betrieben.
Dann kam hinzu, dass es eine bessere Strategie ist, in der Masse unterzugehen. Also Tor Browser installiert und zum surfen genutzt. Leider funktionieren dort viele Seiten nicht und oft wird Werbung angezeigt, da kein uBlock installiert ist.
Dann den Mullvad Browser entdeckt. Entwickelt mit dem Tor Team und uBlock an Bord, top. Seitdem bin ich damit als Surf-Browser unterwegs, verbunden über Mullvad VPN. Login-Browser ist Librewolf mit den Container-Erweiterungen und uBlock im Medium-Mode.
YouTube (über FreeTube auf dem Desktop bzw. Tubular auf dem Smartphone) blockt allerdings Mullvad IPs, also nutze ich dafür mein Selbstbau-VPN. Damit gehe ich aber nicht mehr in der Masse unter, da ja nur ich diese IP nutze und das ständige Hin-und-Her-Wechseln nervt natürlich.
Mache ich mir da jetzt zu viele Sorgen? Ist mein Konzept übertrieben? Reicht am Ende vllt. doch das Selbstbau-VPN für Surfen und YouTube?
Ich habe kein Problem damit, Komfort einzubüßen um meine Privatsphäre zu schützen. Aber halt auch nur, wenn es Sinn macht. Daher wäre ich euch für Tipps dankbar.




