Datenschutz: Namensnennung ehemaliger Mitarbeiter

Hallo Zusammen,

mich beschäftigt eine Frage zum Datenschutz, zu der ich auch nur wenig bis gar keine Informationen im Netz gefunden habe.

Es geht um die Daten von Mitarbeitern, die aus dem Unternehmen ausscheiden. Das alle privaten Daten entsprechend der DSGVO gehandhabt werden müssen, ist klar.
Nun hinterlässt ein Mitarbeiter ja aber in einem mit üblicher IT ausgestattetem Unternehmen an vielen Punkten „Spuren“. Meine Überlegungen beziehen sich hier auf die Autorenschaft an verschiednen Dokumenten (JIRA, Confluence, evtl. sogar Quellcode?).
Ist es hier notwendig, jeden Eintrag zu anonymisieren?

Schliesslich handelt es sich ja um Prozessdaten des Unternehmens und um Arbeitsergebnisse. Die Autorenschaft ist oftmals sehr hilfreich um eine Änderung in den richtigen Kontext stellen zu können bzw. weiteren Beteiligten gegenüber sauber nachvollziehbar Sachverhalte darlegen zu können.
Weiterhin kann es auch von Interesse des Mitarbeits sein, wenn seine Mitarbeit dokumentiert bleibt um evtl. Urheberrechte wahren zu können.

Wie sehr ihr das? Habt ihr evtl Quellen dazu?

Danke und viele Grüße
Markus

Beides hat wichtige Gründe, aber entscheiden sollte das der ausscheidende Mitarbeiter selbst, denke ich, schließlich sind es seine Daten. Am besten sogar regelmäßig in selbstbestimmten Intervallen oder bis auf Widerruf.

Wenn man eine Arbeitsleistung im Unternehmen vollbringt, dann würde ich sagen gibt man seine Rechte ab.

Sonst würde ja dem Forscher die Erfindung gehören und nicht der Firma die ihn bezahlt zu Forschen.

Alleine aus dokumentations Sicht darf es nicht sein, das man die Arbeit nicht mehr zu ordnen kann.

So würde ich dass einschätzen wenn ich an meine Arbeit denke.

Wir reden hier von Interna die nie nach außen kommt (soll).

Bin gespannt was ihr hierzu sagt.

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Wenn es denn so wäre. Aber ist damit zu rechnen?
Schließlich ist es nicht die Personalabteilung, die die Datenbank vom Internet getrennt hält.

JIRA und Confluence ersetzen den Benutzernamen mit „Gelöschter Benutzer“ (oder so ähnlich). Beim Quellcode würde ich das nicht machen. Du bist weiterhin der Urheber und der Arbeitgeber hat sich normalerweise über den Arbeitsvertrag (sinngemäß) ein uneingeschränktes Nutzungsrecht eingeräumt.

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