Einzelne Dateien vor dem Versand verschlüsseln (verschiedene Betriebssysteme)

Man sollte auch bedenken, das viele unbedarfte User einen kryptischen Link zu einem externen Filehoster sowieso nicht anklicken werden weil da auch Spam oder Fishing drin seien könnte.

Das wäre der hauptsächliche Bauchschmerz, den ich damit hätte. Allerdings kann man dem entgegenhalten, dass ein unbedarfter Nutzer hoffentlich auch noch einfach so eine .zip Date entpackt.

Das schöne an Verschlüsselten .zip Dateien finde ich ist, dass der Empfänger nicht auf eine bestimmte Anwendung angewiesen ist, um sie zu öffnen. Auch als Absender hat man bestenfalls verschiedene Anwendungen zum packen/verschlüsseln zur Wahl. Filen.io gefällt mir zwar, ist aber wieder auf den konkreten Anbieter beschränkt. Wenn der irgendwann sein Angebot einstellt, fange ich wieder an zu suchen.

Wenn der Empfänger die Datei sowieso erwartet und du per Signal nochmal bestätigst, dass sie von dir kommt (und du sendest darüber ja eh das PW), dann sollte das für den Durchschnitts-Anwender vertrauenswürdig genug sein.

Hast absolut recht.

Es wurde ja schon viel gesagt. Dem Tipp mit dem passwortgeschützten ZIP-File kann ich mich anschließen. Man sollte jedoch berücksichtigen, dass manche Unternehmen verschlüsselte Anhänge als Sicherheitsrisiko einstufen und blockieren. Dann kann nämlich auch kein Virenscanner die Datei mehr untersuchen. Nur so am Rande…

Aye. Dem pflichte ich bei. Mußte mal Bewerbungsunterlagen sozusagen im Klartext versenden, weil das verschlüsselte ZIP-Archiv beim Upload auf die Systeme des begehrten Arbeitgebers die Annahme verweigerte. Hab dann im Nachhinein Abstand genommen. Schön doof. :wink:

Du hast einen Arbeitsplatz aufgrund einer unverschlüsselten Datenübermittlung ausgeschlagen? Das ist mal ein Kriterium, Respekt.

So wie ich es verstanden habe, hat @Wonko nur vom Einreichen der Bewerbung Abstand genommen.

Nun ja, aber ohne Bewerbung in aller Regel keinen Arbeitsplatz. Und ich glaube nicht, dass es heutzutage noch eine Handschlagregelung gibt.

Mal ehrlich - ich soll in der IT eines Arbeitgebers anfangen, der die Bewerbungsunterlagen elektronisch anfordert, aber nicht in der Lage ist, mir eine einigermaßen sichere elektronische Übermittlung meiner sensiblen, persönlichen Daten zu gewährleisten?

Der Laden war einfach zu groß, bürokratisch und selbstbezogen, denke ich. Soweit ich weiß rühren die immer noch im eigenen Topf.

Gute Reise, guten Weg.

Ich meine ja nur, das man sich nicht ohne Grund bei einem Arbeitgeber bewirbt, und dann aufgrund einer fehlenden Verschlüsselung die Bewerbung nicht abgibt? Die Übertragung der Daten wird ja wohl in https passieren und dann im Firmennetzwerk landen. Da wird dann auch eine mögliche verschlüsselte Datei wieder ohne verschlüsseltung gespeichert. Aber Du setzt die Prioritäten und beobachtest die Firma ja scheinbar auch weiterhin, sonst würdest Du ja nicht den aktuellen Angestelltenzustand wissen, woher auch immer :wink:

Bis zum Zeitpunkt der Übermittlung der Unterlagen waren das erstmal nur nette Gespräche, die alle sehr positiv und vielversprechend liefen, nur in der Praxis nicht hielten, was sie versprachen.

Vielleicht bin ich ein bißchen krank, aber bei dem ganzen „Make believe“ da draußen gehe ich völlig steil, wenn sich mir eine „Company“ als auf Sicherheit bedacht darstellt und dann in einem Nebensatz mir gegenüber äußert, daß PGP für die Personaler nicht „durchsetzbar“ sei.

Finde ich furchtbar geil.

Also zugucken und runterzählen. :wink:

@Megaem
Nur aus Interesse: ist Dir mein Vorschlag untergeschnitten oder hältst Du diese Werkzeuge für Deinen Anwendungsfall für ungeeignet?
Ich sehe viele Vorteile darin, daß empfängerseitig eben gerade NICHTS installiert werden muß. Und die Skepsis der Empfänger:innen läßt sich dadurch auffangen, daß man das Kennwort ja ohnehin auf einem zweiten Weg übermitteln muß - und dann auch den per Email zu erwartenden Link ankündigen kann.

Ich mag Deine Vorschläge. Kannte sie auch, nur hatte es verdrängt, da es bei mir zuletzt häufig nicht funktioniert hat. Nehme den Vorschlag zum Anlass, der Methode beim nächsten mal nochmal eine Chance zu geben.

Danke für Dein feedback :heart_exclamation:

Was spricht dagegen, die Datei (bis max. 100 MB) direkt über Signal zu versenden?

Die Emailkommunikation zwischen Firmen gilt grundlegend als sicher, da die Transportverschlüsselung ausreichend ist, um nicht zwischen den Enden zu lauschen, und die Server ernst zu nehmender Firmen auf deren Campus stehen und von fähigem Personal betreut werden.

Bei unfähigem Personal hilft auch die beste Verschlüsselung nichts, denn dann hängt der private Schlüssel per Postit am Monitor…

Somit sind eigentlich nur die Leute ein Problem, die ihre Mails über Google, web.de und Co senden. Da steht sogar in den AGBs drin, dass die Firmen Mails scannen…

Oder verstehe ich euer Problem nicht?

Dass die Gegenstelle dafür Signal nutzen muss. Das ist nicht immer gegeben.

OSI Layer 8 war gegeben.

Vielleicht ist Ente-Locker (Schließfach) noch eine Option: „Secure-Sharing“