Empfehlenswerte VPN-Alternativen zu Mullvad und Proton

Ursprünglich veröffentlicht: https://www.kuketz-blog.de/empfehlenswerte-vpn-alternativen-zu-mullvad-und-proton/

Proton und Mullvad sind auch im Kuketz-Blog zwei VPN-Dienste, die immer wieder empfohlen wurden, unter anderem weil sie gut und schnell funktionieren und einen guten Ruf haben in der Datenschutz-Community. Da nach Proton nun auch der Geschäftsführer von Mullvad politisch in die Kritik gekommen ist, suchen viele nach Alternativen. Aus diesem Anlass teste ich fünf empfehlenswerte und ehrliche VPN-Provider als Alternative. Vorausgesetzt ist natürlich, dass du bereits weißt, für was ein VPN gut ist und für was nicht. 1. Die Kritik an Proton und Mullvad Bei Proton liegt die Äußerung schon länger zurück: Der Vorstandsvorsitzende Andy Yen applaudierte in einem…

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Wie ordnest du Tor VPN (Beta) ein?

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Tor VPN for Android. Everything is subject to change.
[…]
WARNING This is experimental software, do not rely on it for anything other than testing and development. It may leak information and should not be relied on for anything sensitive!

https://gitlab.torproject.org/tpo/applications/vpn/

Im aktuellen Zustand wohl keine wirkliche Alternative, auch wenn es im Rahme des offiziellen Tor Project entwickelt wird

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Mit der Dokumentation der No-Log-Policies bin ich etwas unzufrieden.

Proton und Mullvad haben, wenn ich es richtig verstehe, ihre VPN-Server ohne schreibbare Volumes am Laufen. Selbst wenn ein Gericht oder eine Behörde also Logging anordnen, können sie dem gar nicht nachkommen. Und das ist, wenn ich mich richtig erinnere, auch bei beiden durch unabhängige Audits bestätigt.

Jeder VPN-Dienst, der nun technische Logs schreibt oder bei dem man Logs explizit deaktivieren muss / aktivieren kann, hat die technische Voraussetzung für eine Überwachungsinfrastruktur.

Bei jedem Anbieter, bei dem No-Log nicht technisch sauber implementiert ist, müsste also dokumentiert werden, wie er sich bei richterlichen Anforderungen verhält: Wird sie ignoriert (d.h. Gesetze gebrochen). Oder wird Kleinbei gegeben?

Gibt es Transparenzberichte der Anbieter, wie oft die eigene No-Log-Policy verletzt wurde?

Nun ja, war ja auch nur ein Kurz-Test. VPNs richten sich auch eher an Leute, die Werbetracking per IP vermeiden wollen oder Geoblocking umgehen. Wer sich vor Behörden schützen will, hat eine andere Risikoanalyse und braucht einen anderen Dienst oder muss sehr clever die Mängel der Rechtssysteme gegeneinander ausspielen.

Ich weiß auch nicht, ob man No-Log-Policies von außen wirklich sicher überprüfen kann, am ehesten vielleicht noch über das Recherchieren von möglichen Urteilen und gerichtlichen Auseinandersetzungen - aber da gibt es nicht so oft einen Fall. Auch ein diskless Betrieb lässt sich ja von außen nicht prüfen, denke ich.

Ich muss schon sagen … echt Klasse vom Kuketz-Blog, dass hier die ethische Grundhaltung in der Bewertung berücksichtigt wird! :hugs::+1:
Ich werd` s auch honorieren!

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Danke für euren Beitrag. Die Analyse gefällt mir sehr gut.

Ich bin nur etwas erstaunt über die Uptime bei Xeovo (siehe https://status.xeovo.com). Aktuell sehe ich nur 1 Server (Finnland) bei >90%. Bei Njalla sehe ich gar keine Info dazu (ohne Login zumindest). Ich denke eine solche Information wäre auch noch hilfreich.

Steht zwar nicht dabei, aber ich rate mal aus meiner Erfahrungen mit den Statusanzeigen bei anderen VPNs, das hier die Auslastung angezeigt wird und nicht die Uptime :face_with_hand_over_mouth:

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Vielen Dank für den Lesenswerten Beitrag.

Mich würde noch interessieren, wo sich hier der Anbieter CyberGhost wiederfindet? Der Werbung nach, wird viel versprochen. Deren Hauptsitz scheint Rumänien zu sein. Vielleicht hat hier jemand aus dem Forum eine Einschätzung dazu.

Schon der Wikipedia-Artikel zu Cyberghost verrät, dass Cyberghost Analytics-Daten an Google sendet. Schon deshalb würde ich davon ausgehen, dass da kein Schutz vor Tracking besteht.

Außerdem gehört CyberGhost der in London ansässigen Firma Kape - genauso wie manch anderer VPN-Anbieter. Das UK arbeitet bei Geheimdiensten eng mit den USA zusammen. Rumänien gilt gemeinhin als korrupt. Das sind beides nicht unbedingt die besten Standorte.

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Schon ein sehr alter Beitrag: https://www.kuketz-blog.de/cyberghost-vpn-android-app-verseucht-mit-trackern/

Möglicherweise ist es nicht besser geworden … :wink:

Hier ist er: https://de.wikipedia.org/wiki/CyberGhost_VPN

Wie @rufposten schon schrieb:

Hier zum Beispiel Heise zu CyberGhost:
https://www.heise.de/download/specials/CyberGhost-VPN-im-Test-Gut-und-guenstig-6522629
Da fragt man sich, warum Heise auf diesen Zug aufspringt.

Es gibt gute Gründe, warum CyberGhost beispielsweise nicht in der Empfehlungsecke auftaucht.

https://www.kuketz-blog.de/empfehlungsecke/#vpn-anbieter

Danke für den Artikel! Dann wird wohl IVPN meine nächste Wahl. Man kann dafür übrigens auch Gutscheine im Proxystore erwerben. Somit haben sie nie meinen vollen Namen/Zahlungsinfos. Meine IP sehen sie natürlich weiterhin.

Alternativen sind immer gut.
Allerdings kann ich die Kritik an Proton und Mullvad überhaupt nicht nachvollziehen, da wurde sehr viel fantasiert. Ein Non-Issue.

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Eigentlich müsste man für so eine Übersicht die ethische Grundhaltung der Betreiber der Dienste / Alternativen auflisten, wenn so etwas eine Rolle für einen Wechsel spielen soll. Denn genau dies soll ja das Manko von „Mullvad“ sein. Gab es Verfehlungen? Hat man Kontakt zu bereits Ausgeschlossenen? Hat man den Meinungskorridor verlassen?

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Wer hat was fantasiert?

Die Äußerungen kamen außerdem genau in der Zeit, in der auch andere Tech-Bosse zum großen Speichellecken bei Trump auftraten.

Jeder CEO macht Speichellecken bei dem US-Präsidenten. Egal ob es ein Demokrat oder Republikaner ist.

Ich sehe auch nicht genau was an Trump schlechter sein soll, als an Biden. Aber ich muss es ja nicht verstehen.

Das glaube ich, ist in seiner Allgemeinheit eher fantasiert.

Das deutet ja eher darauf hin, dass du die politischen Fakten anders bewertest, was wir hier nicht diskutieren wollen.

Wir haben uns viel Mühe gegeben, den Artikel als Option für alle zu kennzeichnen, die von Mullvad oder Proton aus politischen Gründen Abstand nehmen wollen. Und haben auch auf Mastodon Leute verteidigt, die das nicht wollen.

Ich würde wirklich gerne wissen, was man besser machen kann, damit diese Grabenkämpfe nicht entstehen. Denn es müssen einfach nicht immer alle alles gleich machen. Wenn ein Artikel mit Vorschlägen kommt, die mir nichts bringen, weil sie ganz offensichtlich an eine andere Perspektive gerichtet sind, kann ich doch einfach kommentarlos weitergehen. Warum hat das jetzt hier und auf Mastodon einige getriggert, herauszustellen, dass sie der Artikel nicht anspricht? Fühlt man sich ausgegrenzt? War die Wortwahl zu spitz? Ist die Perspektive so fern, dass andere an ethischen Konsum denken und nicht nur an technische Performanz?

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Technische Gründe nennen, nicht politische.
Ähnlich wie c’t das macht, bei den technischen Fakten bleiben. Vor sehr langer Zeit hatte c’t auch gegen Opposition gewettert und mich fast als Abonennt verloren.

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Das geht oft, aber logischerweise nicht im Kontext einer Parteispende. Ich will ja nicht eine Ebene künstlich ausblenden, die bei dem Thema so zentral ist. Nur damit es für eine Seite unbehelligt zu lesen ist.

Was ist denn genau dieses abo-beendende Problem, wenn es in einem Artikel bei uns oder bei der c’t politisch wird? Und wie könnte man das so lösen, dass du das einfach liest und dir denkst: „Ok, interessante Perspektive, aber ich seh das anders.“?

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@rufposten hat in Abschnitt 1 seines Beitrags die Kritikpunkte an Mullvad und Proton kurz beschrieben; und im Rest des Beitrages andere VPN-Anbieter vorgestellt & anhand rein technischer Kriterien beurteilt. Ich kann daher beim besten Willen, dein „Problem“ mit diesem informativen Beitrag nicht nachvollziehen.

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