GrapheneOS: Android kindersicher einrichten – ohne Google Family Link

Ursprünglich veröffentlicht: https://www.kuketz-blog.de/grapheneos-android-kindersicher-einrichten-ohne-google-family-link/

1. Datenschutzdesaster Wer nach einer Kindersicherung für Android sucht, landet reflexartig bei Googles Family Link. Das ist verständlich, denn die Einrichtung geht schnell – aber das Setup hängt dauerhaft an Googles Cloud: Google-Konto, Google-Dienste, zentrale Fernverwaltung. Aus Datenschutzsicht ist das problematisch, weil dabei zwangsläufig Nutzungs- und Telemetriedaten anfallen und je nach Einstellungen auch aussagekräftige Aktivitäts- und Standortdaten des Kindes im Google-Ökosystem landen. Wer die Hintergründe dazu genauer nachlesen möchte, dem sei der Beitrag »Google Family Link: Kindersicherung – getarnt als Google-Überwachungszentrale« empfohlen, in dem ich die dauerhafte Google-Anbindung und die dabei entstehenden Datenströme einordne. Die gute Nachricht: Es geht auch…

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Wir haben aktuell ein altes Samsung mit IodeOS bespielt.

Das Gerät hat keine Sim und wird daher nur Zuhause im WLAN benutzt. Das Netzwerk hängt an einem Pi-Hole.

Dank Threema ist ein Kontakt zu den Großeltern ohne Sim möglich.

Zusätzlich gibt es Musik aus Metrolist und ein paar Spiele aus F-Droid.

Wir haben klare Regeln was gemacht werden darf, und wie lange es benutzt wird. Das klappt eig. sehr gut. Vertrauen und Verantwortung geben hilft oft ganz gut.

Das Interesse ist e noch nicht riesig.

So soll der Umstieg nächstes Jahr auf ein GOS Handy dann gut klappen.

Denke wir werden es dann ohne Profile versuchen.

Meine größte Sorge sind die Mitschüler die evtl. schon Sozial Apps aller Tiktok und Insta nutzen.

Mal sehen wie resistent der Nachwuchs damit umgeht.

Danke für die Erfahrung.

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Hier im Umfeld gibt’s (außer lauter unvernünftigen Stockgeräten und iPhones) mir bekannt ein GOS- und ein iodéOS-Kinderhandy. Apps sind mit ReThink eingeschränkt, Zeiten werden mit OpenTimeLimit geblockt. Als privates DNS läuft dnsforge clean.

Installieren von Apps ist frei möglich und per Verabredung gesteuert.

Für die Absicherung des Browsers (allow-list) lief eine Weile Leechblock, aber zumindest in Vanadium scheinen die Eltern keine Erweiterungen aktiviert zu bekommen…

Ist Leechblock „whitelist“ — oder „blacklist“?

Kann beides sein :smiling_face_with_sunglasses:

[MOD: Off-topic-Teil entfernt]