Ich verwende ein Pixel 8 Pro mit GrapheneOS und der GrapheneOS Kamera-App bzw. der Google Kamera-App (die letzte Version, die funktioniert).
Mit der Bildqualität bin ich bei beidem sehr zufrieden; auch bei Nachtaufnahmen. Nur Mondfotos bzw. Mondaufnahmen gelingen mir mit beiden nicht.
Daher wollte ich fragen, ob jemand Empfehlungen bezüglich der Einstellungen oder Handhabung einer der beiden Apps oder sonstige Hinweise hat, um gute Mondaufnahmen zu erstellen?
An die Frage schließe ich mich an! Es scheint bei einem hellen aber relativ kleinen Objekt (Mond) innerhalb eines dunklen aber bildfüllendem Hintergrundes (restlicher Himmel) weder Autofokus noch Belichtung richtig zu funktionieren. Auch ich bringe da keine brauchbaren Fotos zusammen.
Das weiß ich wohl, aber es geht auch darum, aus dem, was man nun mal hat, das Beste zu machen. Z.B. wenn ich meine Hasselblad zufällig mal nicht dabei hab nebst Stativ, Scheinwerfer und Schirm, daß ich dann mit dem Handy halt mache was möglich ist anstatt das Motiv ganz zu versäumen, das oft nie wieder vor die Linse kommt.
Wenn man seine Hasselblad zufällig nicht dabei hat, muss man halt andere Dinge fotografieren. Die Schwärze der Nacht z.b.
Wenn man grad seinen Ferrari daheim stehen lassen hat und doch den Fiat genommen hat, kann man halt auch keine riskanten Überholmanöver mit 300 km/h riskieren.
Man kann natürlich fragen und lange diskutieren, ob man jetzt mit 97 oder mit 98 km/h überholen kann, aber das ist halt irgendwie auch aus aufmerksamkeitsökonomischen Überlegungen heraus müßig.
Und bezüglich der nie wieder auftauchenden Monde: spontan kann nur der:ie sein, der:ie entweder auf alles oder auf nichts vorbereitet ist
Das ist ja gerade das, was diese App explizit auszeichnet (abgesehen von „open“…).
Aber in dem Fall muss man sich eben auch mit den entsprechenden Parametern vertraut machen! So wie früher™ das noch ganz oft der Fall war — oder heute, wenn man eine „richtige“ Kamera benutzt.
Oder aber, einfach ein Smartphone von Rang und Namen nehmen, das KI i.A. und für Photographie i.B. nutzt. Das erkennt dann, wenn Du den Mond photographieren möchtest… und fügt einfach ein Referenzbild ein. Das ist dann also nicht mehr „Dein“ Mond — aber halt „der“ Mond.
Vollste Zustimmung! Die App ist der Hammer, da kannst so viel einstellen! Klar, die Pixel-Kamera-App macht unter Normalbedingungen schönere Fotos wegen dem erweiterten Zugriff auf den Chip (oder so ähnlich) und der KI-Nachbearbeitung, aber wenn ich z.B. ein Foto bei Nacht machen will, wo das Motiv still ist, dann nutze ich OpenCamera, stelle ISO auf 80 und reguliere die Helligkeit über die Belichtungszeit. Und zwar so, wie ich es will! Da kommt immer was besseres heraus als mit der Pixel-Kamera-App. Aber es ist halt aufwändiger. Wenn man einfach nur draufhalten will und die App macht alles automatisch, da ist die Pixel-Kamera-App natürlich unschlagbar.