Bezog sich auf
@Ballade Solvenz ist kein Thema ab einer gewissen Höhe des monatlichen Einkommens…
Bezog sich auf
@Ballade Solvenz ist kein Thema ab einer gewissen Höhe des monatlichen Einkommens…
Hast du denn schon ein Konto bei der Volksbank?
Dann hast du doch schon dem Schufa-Datenaustausch zugestimmt. Früher gab es die berühmte „Schufa-Klausel“. Mit der Einführung der DSGVO hat sich das geändert: Banken benötigen heute keine Einwilligung mehr sondern berufen sich auf das berühmte „berechtigtes Interesse“.
So wurde meine neue Adresse z.B. immer von Banken an die Schufa gemeldet.
Es gäb auch Kreditkarten per Prepaid. Vielleicht ohne den Schufa. Schau mal bei dem Forum hinüber:
https://www.vielfliegertreff.de/forum/forums/kreditkarten.32/
Meines Wissens nach nicht. Schufa-Einwilligung habe ich bisher (weit nach DSGVO Einführung) immer als separates Dokument bekommen, das sieht auch wie von der Schufa vorgegeben aus. Bei manchen Banken kann man bei der Kontoeröffnung die Zustimmung verweigern (meist nur, wenn das Konto kein Dispo besitzt), bei den meisten Verweigern die dann aber schlicht die Eröffnung.
Häufig relevant ist das bei Erreichen der Volljährigkeit: die Banken melden (soweit ich weiß) keine Jugendkonten (die kann man ja auch nicht überziehen). Wird man volljährig, kriegt man das zur Unterschrift vorgelegt und kann verweigern. Die Frage ist, ob die Bank dann die Geschäftsbeziehungen beendet.
Das ist auch nicht möglich und zwar aus einem ganz profanen Grund, wie er hier bereits mehrfach durchgeklungen ist:
Eine echte KREDITkarte macht genau das, was im Namen steht: die Bank gibt dir einen (meist zinsfreien) Kredit. Da du aber nicht der einzige Kunde bist, sondern die Bank sehr viele Kunden hat, sind fiktive 1000€ Kreditrahmen * x-tausend Kreditkarten ein großes finanzielles Risiko in Millionenhöhe => dieses Risiko geht die Bank nur ein, wenn sie gleichzeitig alles zur Risikominimierung unternimmt. Dafür ist die Bonität als Risikoeinschätzung deiner Zahlungsfähigkeit (& -moral) da.
Dummerweise kann die Bank schlicht nicht zuverlässig deine Bonität bestimmen, da sie dafür nicht genug Daten hat. Z.B. kannst du ein so hohes Einkommen haben wie du willst und gleichzeitig wahnsinnig hoch bei einer anderen Bank verschuldet sein. Aufgrund des Bankengeheimnis kann deine Bank das nicht wissen.
Hier kommen Auskunfteien als zentrale Figur ins Spiel, die eben die Bonität bestimmen, in dem sie relevante Daten vieler Akteure bekommen. Prinzipiell würde hier tatsächlich gelten: je größer (mehr Datenquellen (=! mehr Datenpunkte!)) desto besser/genauer.
Um diese Auskunfteien kommt man schlicht nicht rum, da sie eine wichtige Funktion erfüllen. Auch das Geschäftsmodell ist völlig legitim, solange die Berechnung transparent und mit den Daten sehr behutsam umgegangen wird. Ob die letzteren Kriterien erfüllt sind, darüber können wir bei der Schufa nun lange diskutieren, ist aber hier nicht Thema.
Letztlich MUSS man in diese Datenverarbeitung einwilligen, da sie ein integraler Bestandteil des Banken- und Geschäftswesens ist. Oder man lebt (zu Recht) mit massiven Einschränkung.
Keine Bank wird dir eine echte Kreditkarte (teilweise auch bei Debitkarten) geben ohne deine Bonität zu kennen, und dafür braucht es zwingend eine Auskunftei.
(Und auf der Liste der Unternehmen bei denen ich wegen Datensammlung besorgt bin, kommt die Schufa SEHR weit hinter VISA/Mastercard mit den ganzen Transaktionsdaten!)
Das Beispiel bezog sich auf die USA, weil du in jedem anderen Land auch ohne Auto unterwegs sein kannst. Wieso sollte man sonst eine hohe Kaution auf der Karte haben?
Wenn auf der Karte eine Kreditkartennummer steht, funktioniert es meistens. Das geht wie EC, nur eben über das System von Visa / Mastercard.
Nee, nicht unbedingt. Das Basis-Konto ist bei vielen Banken Schufa-frei. Macht auch Sinn, weil Banken das in jedem Fall anbieten müssen, selbst wenn man obdachlos ist.
Nachdem diese Formulierung so ähnlich 2x geschrieben wurde, möchte ich etwas dazu sagen:
Diese Formulierung ist ein Appell, den ich nicht angemessen finde. Der TE fragt nach Informationen bzgl. Datenschutz, die kann man ihm auch ohne die eigene Bewertung und auch ohne Appell geben. Wenn genügend Informationen beisammen sind, kann der TE selbst eine Abwägung treffen, aufgrund dem, was ihm wichtig, möglich, seiner Mn hoch zu priorisieren ist. Solch eine Wertung führt mMn unnötigerweise schnell dazu, dass man sich in seinem Anliegen nicht ernst genommen fühlt.
Gut, es sind jetzt einige Infos zusammen gekommen, vielleicht reicht das schon. Wenn die Realität mit der Schufa so aussieht, kann man da ja leider als Forumsteilnehmer auch nichts dran ändern (Du hast das ja in dem Titel schon erkannt). Der andere Datenabfluss außer Schufa durch die Kreditkartenunternehmen ist Dir bekannt?! (gab hier ja schon einige Threads zu Zahlungsmitteln und auch was auf dem Blog) Die Einstufung durch die Schufa ist oft unzureichend/ungerecht, das ist ja allgemein bekannt, imho aber auch ein anderes Thema. Wenn Du die Geschäftsreisen als Angestellter unternimmst, könnte Dein Arbeitgeber die Kreditkarte stellen, noch so als Idee.
Eine etwas differenziertere Betrachtung der Thematik hätte ich wünschenswert gefunden.
Aus dem Thread nehme ich erstmal mit, dass viele Nutzer hier meine Bedenken bezüglich der Schufa an sich nicht teilen. Auch wenn ich die Argumentationslinie in vielen Hinsicht nicht nachvollziehen kann, ist das in Ordnung.
Vielen Dank, besser hätte ich es selbst auch nicht ausdrücken können.
Hatte mich die letzten Tage dazu im Netz eingelesen, tatsächlich tut sich wohl etwas im Mietwagenbereich und es scheint unter gewissen Einschränkungen (Fahrzeugsklassen) erste Anbieter (u.a. Hertz, Sunny Cars, …) zu geben, die auch Debitkarten zur Hinterlegung der Kaution akzeptieren. (Abbuchung von 700-900€, nach Rückgabe erfolgt die Rückzahlung)
Die Alternative wäre für mich aktuell, eine Revolving-Kreditkarte ohne App-Zwang (Android / Google Play Services) anzuschaffen, welche ausschließlich 1-3 mal im Jahr zur Hinterlegung der Kaution eines Mietwagens genutzt wird.