In der Familie bin ich für immer mehr Linux Geräte verantwortlich, die ich als Familien Admin, mit einer No-Cloud Policy supporte.
Grundsätzlich denke ich nicht, dass ich bei meinem Job über ein „Brauchbar“ hinauskomme. Ich sehe so viele Sicherheits- und Privatsphärenprobleme. Ich hätte daher gerne eine Server Anwendung, die es mir ermöglicht die Clients einheitlich zu verwalten. Unsere IT am Arbeitsplatz hat GPOs und so etwas hätte ich gerne für Linux.
Weil ich alles per Hand machen muss, habe ich noch keine Lösung für verschlüsselte Backups der User-homes, ich habe per VPN vollen Zugriff auf die Userdaten.
Schockierend und ein Grund warum ich hier schreibe, Ich habe bemerkt, dass ich tatsächlich einen 20 Jahre alten ssh key habe und ich taue mich nicht den zu ersetzen weil ich beim letzten Versuch Arbeiten auf verschiedene admin user auszulagern mehr Probleme und Chaos verursacht habe als gut für mich war.
Ich suche ein Hilfsmittel, dass es mir erlaubt etwas Komplexität und die Anwendung von best-practises auf eine Anwendung auszulagern, so dass ich mich auf die anderen Dinge konzentrieren kann. Es darf gerne etwas vorgefertigtes sein, dass mich auch einschränkt.
Ich würde dir tatsächlich ein NAS empfehlen. Bei mir läuft OMV (Debian).
Ich sehe folgende Vorteile: Du kannst dort gezielt Rechte vergeben, es gibt gemeinsame Bereiche und es gibt private Bereiche. Du kannst von einem NAS sehr einfach ein tägliches Backup ziehen und dir so deine Haut retten.
Ich halte es so bei mir, dass alles unter /home temporär auf dem Rechner liegt und nicht wichtig ist. Alles was wichtig ist, liegt auf dem NAS und wird dort auch gesichert.
Die Geschwindigkeit in einem Netzwerk ist eigentlich recht hoch. Ich habe alles mit LAN-Kabeln verbunden und komme auf etwa 100 MByte/Sec. Man merkt nicht, dass man sich gerade im Netz bewegt.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, möchtest Du Linuxgeräte zentral verwalten.
Mir fällt da nur Ansible ein. Da kann man klein mit anfangen und mit der Zeit immer umfangreichere Aufgaben erledigen lassen, inklusive Rollout neuer Geräte.
Ansible selbst ist noch nicht einmal ein „Server“, sondern ein Kommandozeilenprogramm, was mit YAML (Textdateien) gefüttert wird.
@Chief Vielleicht etwas was man unterschätzt, ist das ein Grossteil der probleme, die ich habe daher rühren, dass ich nur wenig support keisten muss. Mir fehlen eintrainierte arbeitsweisen. Was kaum möglich ist, wenn ich nur alle 3 Monate Probleme lösen muss und gleichartige probleme nur alle 2 Jahre auftreten. Die Varianz an problemchen steigt aber stetig.
Aufgaben
Backup machen
Installierte Anwendung verwalten
Remote verbindung für support
Neuinstallation
Ziel
Ich biete nur selfhosting Dienste an, die problemlos mal für ein/zwei tage ausfallen dürfen. → D.h kein PiHole, Matrix server, jitsie oder ähnliches.
Sicherheitsfeatures aspekte
Verschlüsseltes root/home
→ Bedingt ein funktionierendes Backup
Redundantes Backup des NAS auf UserPCs
Ich habe ein NAS aber ich würde gerne die Workstations (mit überdimensionierten Festplatten) die in zwei Haushalten stehen als Backup location für das NAS verwenden (verschlüsselt).
Remote Userprofil (optional)
würde aber das aufsetzen eines PCs stark vereinfachen. darf aber keine probleme haben wenn der server nicht immer verfügbar ist.
wireguard VPN - Management
Ich habe auf allen Geräten , Handy, Laptop und PCs Wireguard eingerichtet, damit ich als root immer zugreifen kann und die Familie Bilder über einen gemeinsamen Family share tauschen können. → zukünftig immich
ssh schlüssel management.
Unabhängigkeit vom (meinem) admin PC. Nach mehrfachen (selbstverschuldeten) Problemen mit meinem ssh schlüssel management, bin ich überall wieder zurück auf passwort authentifizierung.