Ich möchte mich für die Klarstellung, Anregungen und Ratschläge herzlich bedanken.
Vermutlich ist es für mich am besten Debian und OpenSuse auf einer anderen Partition oder Laufwerk zu installieren und auszutesten, ob ich damit schon klar komme. Mittels diversen Live Systemen hatte ich vor einem halben Jahr zu Mint gefunden und vielleicht sieht das Resultat mit etwas Linux-Erfahrung heute oder morgen wieder anders aus.
Du willst mehr Sicherheit und probierst dann Debian und OpenSUSE aus? Warum gerade die beiden?
Zudem solltest du zu einer Desktop-Umgebung wechseln, die möglichst gut Wayland unterstützt. Würde KDE für Windowsumsteiger empfehlen.
Wenn du schon mehr Sicherheit willst, dann probier doch lieber Secureblue aus. Da hast du schon ein System mit guten Defaults, das Sicherheit priorisiert.
Für Dein Szenario ist das völlig egal, da die Sicherheits Unterschiede nicht messbar/beweisbar und schon gar nicht signifikant sind.
Wie Du siehst, krähen hier ja auch hundert Leute ihr widersprüchliches Halbwissen und Meinungen in die Gegend. Da gibt es keine einzige Antwort, die besser war als irgendeine andere. Du kannst auch würfeln.
Mein persönlicher Senf dazu lautet: Mach es abhängig davon, wie gut sich Deine Schwägerin mit den default Oberflächen anfreunden kann. Das ist viel wichtiger als nicht nachweisbare 0,1% mehr gefühlte Sicherheit. In meinem Umfeld lag die Präferenz bei Linux Mint Cinnamon Edition, das hat aber auch nichts zu sagen, weil es hier um Deine Schwägerin geht und die darf ihre eigene Meinung haben.
KDE ist ein Ressourcenfresser. Wer schwächere HW benutzt oder mit Laptop möglichst lange Laufzeit will, nimmt besser Mate. Das verhält sich fast genauso wie Windows 7. Und für die Oberfläche kann man ja ein passendes Theme installieren. Die gibt es von XP bis 10.
Das kann ich aufgrund praktischer Experimente bestätigen. In der Praxis heißt das dann, daß der Rechner sich wesentlich langsamer anfühlt. Logische Folge ist ein unzufriedener Benutzer und eine schlechte Nachrede für Linux. Warum macht KDE so etwas? Wo doch Cinnamon/Mate/XFCE genau dasselbe können, nur 10x schneller?
Welche Vorteile bietet KDE denn?
Ich sprach von Windowsumsteigen. Gegenüber Win10/11 ist KDE ein Klacks. Selbst mein Uralt-Reserve-Laptop hat kein Problem mit KDE. Auf was für Steinzeit-Knochen lässt du KDE laufen, die das bisschen nicht packen?
Können sie eben nicht. Bitte erst informieren, bevor man sowas schreibt.
Auf keinem.
Im LAN laufen ein paar ältere Geräte ( durchaus >10 Jahre) als Medienspieler. Da wäre KDE eh mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Die verwenden Mate oder XFCE.
Auf dem Laptop freue ich mich über möglichst wenig Akkuverbrauch. Ich habe Cinnamon*, dem ich sämtlichen Augenzucker (Animationen etc.) abgeschaltet habe.
*) leider, weil LMDE nur mit Cinnamon zu haben ist. Weder die Community-Ausgabe mit Mate, noch nachinstalliertes Mate, liefen zufriedenstellend. Allerdings bin ich da mangels Zeit und Lust bisher nicht tief getaucht.
Wenn es um Privatsphäre und Sicherheit geht, ist Linux-Desktop (und auch Linux-Server?) doch ohnehin immer schlechter als mobile Betriebssysteme wie GrapheneOS?
Und das betrifft alle Linux-Distributionen vom Desktop – selbst Qubes OS?
Zumindest wenn ich mir die Postings von GrapheneOS auf Twitter dazu ansehe.
Jo, in der BXXX-Zeitung steht das doch auch immer …
Im Ernst, was ist das für ein Quatsch?
Gegen Angriffe der Schlapphüte ist auch GOS nicht geschützt, Qualcomm und seinen Baseband-Chips sei Dank. Das wurde an anderer Stelle schon diskutiert.
Wenn du einen Rechner mit CoreBoot (o.ä.) mit Linux bespielst, bist du sicherer auch gegen Schlapphüte als jedes Custom-ROM, auch als GOS.
Was meinst du, weshalb weltweit das Gros aller dem Internet ausgesetzten Server unter Linux oder xBSD laufen? Ich weiß von keinen einzigen Fall, in dem ein solcher Server über eine Sicherheitslücke im System gehackt worden wäre (wer einen Fall kennt, gerne her damit). Wenn solche Server gehackt wurden, dann immer entweder durch Missachtung von best practice (z.B. mangelhafter Zugangsschutz), oder durch Sicherheitslücken in Anwendungssoftware (CMS, Shop, Datenbank etc.).