So hatte ich tatsächlich das Fazit von Mike’s Tests wahrgenommen. Stimme aber zu dass sich mit Einstellungen einiges verbessern lässt (hatte vor Jahren LOS auf einem FP2 genutzt).
Die Artikelserie ist ja bald 3 Jahre alt; ich nehme mal schwer an, dass sowohl bei LineageOS als auch bei iodéOS seitdem viel passiert ist.
mein pixel 4a ist für das refurbished programm von google zugelassen. habe mich aber dagegen entschieden, da g viele private daten haben möchte.
es hat anscheinend auch keinen vendor-lock, das oem-unlocking bleibt aber weiterhin ausgegraut. ich werd es wieder verkaufen.
kurzer rant
bin mittlerweile durch mit den custom roms (iode, e, los) und werde nur noch aktuelle pixelphones mit graphene nutzen und anderen empfehlen. alles andere ist unreliable, unsicher und leider habe ich sehr viel zeit darein gesteckt, diese zum laufen zu bringen.
@plausibel ich finde, das ist kein Rant sondern eine sehr sachliche und auch sehr kultiviert formulierte Feststellung. Da mußt du dich nicht dafür entschuldigen!
Da ich dringend ein möglichst günstiges gebrauchtes Smartphone (nur zum Telefonieren) suche, wollte ich kurz mal nachhaken. Kann das Problem mit dem OEM unlocking von vorherigen “Spielchen” des Vorbesitzers stammen?
Ist das also eine Gefahr, die ich einkalkulieren muss, wenn ich von einer Privatperson ein gebrauchtes Gerät erwerbe?
Ja. Siehe dazu zum Beispiel https://community.iode.tech/t/cant-unlock-eom-anymore-because-frp-is-not-flashed-ive-been-told/7282/1. Hier hat ein User eines Fairphones (bei dem irgendwie die FRP getriggert war), es hingekriegt sein Phone mit iodéOS zu flashen, aber eine falsche unlock_ability zu erhalten und direkt mit einem mäßig funktionierenden iodéOS zu starten, wo schon das OEM gelocked war und nicht mehr unlocked werden konnte. Also man kann durchaus sein Smartphone so abschießen, dass nur der Hersteller es retten kann und muss dabei keinen Hard-Brick volllziehen. Ob das auch bei Pixeln möglich ist? Ich wüsste nicht wie, aber ich hätte so etwas vorher auch nicht für möglich gehalten.
Ich frage, weil ich ja selbst damals bei meinem Motorola G32 erlebt habe, was alles nötig ist, um das OEM unlocking zu erreichen (Konto bei Motorola, Unlock-Key von dort anfordern). Den Code brauchte ich auch beim späteren Wechsel meines ROM (CalyxOS auf iodéOS) wieder, um den Bootloader wieder entsperren zu können.
Daher dachte ich mir, falls der Vorbesitzer diesen Prozess vielleicht mal gestartet hatte, würden mir später ggf. diese Codes fehlen.
Das ist eine Spezialität von Motorola (und ein paar anderen OEMs). Andere Hersteller wie Microsoft, Nothing, Shift, Teracube, TP-Link, Volla, Blackview (nur bei ihren MediaTek-Geräten, Cubot (nur bei ihren MediaTek-Geräte), Google (außer die amerikanischen Geräte, die carrier lock haben), Micromax (außer die Geräte mit SoCs von Unisoc/Spreadtrum), OnePlus (außer neuere Geräte, die für die Volksrepulik China bestimmt sind), Teclast (außer die Geräte mit SoCs von Unisoc), Ulefone (außer die Geräte mit SoCs von Unisoc), Umidigi (außer Geräte mit SoCs von Unisoc) setzen so etwas nicht voraus.
Siehe dazu auch: https://github.com/zenfyrdev/bootloader-unlock-wall-of-shame/blob/main/README.md#why
Ich würde sagen, dass du ausschließlich schauen solltest, dass dir niemand ein US-Gerät andrehen möchte. Dazu einfach beim jeweiligen Inserat lieb anfragen, was das denn für ein device name sei (@Chief wie heißen noch die amerikanischen Modelle?).