In Österreich bekommen Kinder ab 10 Jahren ein “digitales Geräte” über die Schule. Meist sind das Windowsgeräte oder iPads. Offiziell gibt es keine Geräte mit Freier Open Source Software.
Das Bildungsministerium plant jetzt ein Art “Jugendschutzsoftware” auf den Geräten auszurollen. (als Referenz zwei Links dazu: https://www.sn.at/politik/innenpolitik/wiederkehr-will-bei-jugendschutz-von-schuelerlaptops-nachschaerfen-art-612997
https://www.derstandard.at/story/3000000300505/jugendschutz-auf-schuelerlaptops-wird-mit-april-ausgebaut )
Mittlerweile gibt es zur technischen Umsetzung ein Video.
https://tube.virtuelle-ph.at/w/apyLQELJpjCCk1smk4fZFX
Die Kurzfassung aus dem Video: Jeglicher Traffik des Laptops wird außerhalb der Schule dann über die Microsoft Azure Cloud geroutet. Der Screenshot ist aus dem Video:
Es gibt zwar die Möglichkeit des Opt-Out. Das müssen aber die Eltern machen. Trotzdem halte ich das für ziemlich bedenklich und auch grob fahrlässig. Mich würde es nicht einmal wundern, wenn MS ein Zertifikat installiert und so Quasi zum “man in the middle” wird. Das wäre technisch für MS keine Herausforderung, aber ich kenne MS Defender for Endpoint Firewall nicht.
Was sagt ihr zu diesem Fall?
