Sicherheits-Browser

Seit der Maintainer den Updateprozess automatisiert hat, kommen sie sehr schnell. Seither musste ich das Paket nicht mehr als veraltet markieren :wink: Und da es ein Binärpaket ist, dauert das Bauen aus dem AUR quasi gleich lange wie ein Paket aus dem Repo zu installieren, weil ja nichts kompilliert werden muss.

Der fehlende SELinux-Schutz ist mir klar, aber den haben andere Browser ja auch nicht.

Jup.
Z. B. Malware, Keylogger, System-Level Tools, Session-Hijacking Tools, Screen-Capture-Tools…

Game Over. Du kannst dich auf einem infizierten Host System effektiv nicht schützen.

Sehr interessante Info, dann werde ich mir Trivalent wohl mal in Manjaro installieren :slightly_smiling_face:

Völlig richtig, effektiv geht das nicht.
Aber vielleicht ein bißchen besser bei manchen Angriffen, wenn man einen darauf gehärteten Browser einsetzt.

Das geht vielleicht unter GrapheneOS. Unter Linux ist dann Game Over.

Ein eigener Benutzer für Banking wúrde noch ein wenig abschirmen.

Ja, GOS nutze ich.
Unter Linux geht das, aber dann muss man eine VM hochfahren oder zu Qubes OS greifen.

Qubes OS ist keine Linux-Distribution.

Wenn du unter Linux deinen Browser in einer VM startest, ist das Host-OS bei richtiger Einstellung vor dem Browser geschützt, aber nicht umgekehrt.

Confidential VMs gibt es bisher nur bei Servern. VBS nur unter Windows.

Der Browser schützt sich selbst nicht gegen das Host-OS. Unter Windows gibt es zwar erste Schritte dahin bei Chromium, um Cookies zu beschützen und diese an das System zu binden, aber noch nicht unter Linux.

Das ist sehr interessant und das wußte ich nicht.
Also Host kontrolliert VM, nix zu machen.
VM>Host ist gut isoliert, Host>VM eher nicht.
Da hilft dann auch Debian mit KVM nix, da es in diesem Bezug das gleiche ist.

Wieder was gelernt.
Vielen Dank für dafür.

Dann solltest du eher deine Fokus darauf legen, dir keine kompromitierte Software zu installieren.

Das sollte man.

@sekret : Eine Frage zum Browser Trivalent

Die Empfehlung ist, keine Browsererweiterungen zu nutzen.

Extensions in Trivalent are disabled by default, for security reasons.

(so steht’s in chrome://trivalent-faq)

Nutzt Du dennoch eine Erweiterung für einen Password-Manager, oder wie macht machst Du das mit deinen Passwörtern?

Ich nutze ihn ohne Erweiterungen. Der Passwortmanager basiert bei mir auf Lesspass – konkreter lpcli – und ich hab mir da ein Bash-Skript geschrieben, von dem aus ich mittels dmenu Nutzername und Passwort via xdotool in die Felder reintippen lasse :sweat_smile:

edit: Das ist sicherlich nicht sonderlich sicher, aber es ist so unfassbar angenehm zu nutzen!

edit: Ich habe das hier zum Anlass genommen, mein Konzept nochmal zu überdenken. Werde auf eine sicherere Implementierung wechseln!

Okay… Laien wie ich brauchen da doch eine andere Lösung.

Copy&Paste aus KeePassXC wäre natürlich eine andere Lösung. Oder eben halt doch die Browsererweiterung; aber eigenlich möchte ich ja den Chrome Web Store meiden.

Danke für Deine Antwort. :slight_smile:

Das wäre die Alternative. Nachteil ist halt die Nutzung der Zwischenablage, die ja wirklich unsicher ist.

Lieber die Extension. Sicherheit der Passw. geht ja wohl vor, oder?

Ja, klar. :smiley:

Edit:
OS = Fedora Workstation
Installation von KeepassXC als Flatpak runter geschmissen, und anschließend als RPM installiert. Danach hat es auch mit dem Verbinden KeepassXC => Browsererweiterung geklappt.

Was verstehst Du unter „komprimierte Software“?

komprimierte = kompromittierte

Komm, das ist doch nicht so schwer, das aus dem Kontext zu erkennen.

Nöö, finde ich nicht.
Ich setze voraus, daß sprachlich unzweideutig geschrieben wird, deshalb die Nachfrage.
Das Thema ist mMn zu wichtig um da bei Eventualitäten nicht nachzufragen.