bis dato habe ich mich erfolgreich gesträubt meine Daten einer Cloud anzuvertrauen.
In meiner „privaten EDV“ existieren ein Desktop-Rechner (Win 10, der demnächst auf Linux laufen wird) und 3 Notebooks auf Linux - allesamt natürlich verschlüsselt.
So langsam wird das händisch über USB-Laufwerke echt Arbeit, wenn ich die Rechner auch nur halbwegs synchron halten will.
Aus diesem Grund überlege ich z. B. Filen zu verwenden.
Allerdings bin ich DAU in Bezug auf Cloud-Backups oder -Sync.
Wahrscheinlich ist Sync das komfortableste, anstatt nur ein Backup zu sichern, welches dann händisch übertragen werden muss - wie mit USB-Laufwerken.
Wenn man aber Sync macht, geht das ja wahrscheinlich nur mit Rechnern, die die gleiche Ordnerstruktur haben, also z. B. unter Linux?
Da ich immer noch der Software von Cloud-Anbietern nicht wirklich vertraue, wollte ich dann z. B. mit Cryptomator verschlüsseln.
Geht das mit Filen?
Benötigt man die Filen-Software trotzdem?
Wäre das dann ggf. eine doppelte Verschlüsselung, also erst mit Cryptomator und dann mit der Filen Software?
Das ist eigentlich interessant, bedingt aber, wenn man auf Reisen ist, wiederum Backups auf einem USB-LW oder ähnlichem.
Ich bin oft einige Monate auf Reisen mit einem NB.
Kauf dir einen Raspi, eine externe Platte, installier darauf OMV und du hast zu Hause dein NAS. Da liegen deine Daten und da machst du deine Backups. Für unterwegs richtest du dir eine Wireguard VPN nach Hause ein.
Es gibt keine Clouds nur fremde Computer.
Verstehe nicht, wieso das nicht funktionieren sollte, selbst wenn man dauerhaft mobil wäre, zusätzlich zum Rechner und den drei Laptops einfach den Raspi auch mitnehmen, wie man den dann anbindet, ob per Mobilfunk oder per WLan, ist dann schon eher Geschmacks- oder Geldfrage.
Habe gleiche Anforderungen und Bedenken zur Cloudlösung gehabt.
Kann zwar @B3rnd grundsätzlich zustimmen und sehe das ähnlich, bin aber auch viel unterwegs und möchte und/oder kann nicht immer auf eigene Netzwerke und Equipment zugreifen.
Als Lösung habe ich dann die Storage Box von Hetzner gewählt. Dort hat man viele Protokolle und damit Möglichkeiten zur Integration, bei Linux z.B. einfach als Netzwerklaufwerk.
Weiterhin wird Borg Backup unterstützt. Damit kann man persönliche Dateien verschlüsselt sichern.
Mit Borg kann man dann verschlüsselte Backups machen.
Gibt es für die Storage Box von Hetzner und Linux auch Programme/Möglichkeiten einen Sync zwischen den Rechnern zu machen?
Den genannten Service betrachte ich nur als flexible Ablagemöglichkeit, d.h. für mich, dass ich irgendwie mit jedem Gerät Online auf ein Dateisystem zugreifen kann.
Auf automatischen Sync zwischen den Rechnern verzichte ich bewusst, da es noch nie eine Lösung gegeben hat, die in jeder Situation funktioniert oder der jeweiligen Erwartung entsprochen hat.
Wenn ausgerechnet die eine wichtige Datei plötzlich weg ist, hilft einem keiner der zuvor Behauptenden, Lösung X sei bei richtiger Config Y sicher
So habe ich für jeden Rechner ein Verzeichnis und Account. Das hat auch den Vorteil. dass man -egal was da sonst noch in der Box liegt- zunächst mal nur auf den jeweiligen Account und Verzeichnis Zugriff bekommt wenn es geknackt wird.
Da die Storage Box in erster Linie ein flexibel anbindbarer Netzwerk-Storage ist, kann man ungeachtet dessen beliebige Tools zum Sync einsetzen.
Das eine ist ein synchronisieren von Verzeichnissen (Daten synchron halten) das andere ist ein Backup ( Datensicherung). Hier sollte man differenzieren.
Da es um Linux geht: Ich nutze rclone - einfacher geht nicht
Cloud-Storage braucht man nicht, wenn die Rechner zu Hause alle im selben Netz hängen, da reicht z.B. eine Festplatte an einem Raspi. Für unterschiedliche Netze kann man sich per VPN mit zu Hause verbinden oder z.B. mit Zerotier ein VLAN aufbauen. Ich nutze beides …
Filen hat vielfältige Modi, zB für Backups und für Synchronisation, was vielleicht interessant ist. Die Verschlüsselung ist theoretisch ganz gut, aber ich glaube nicht auditiert, also Vertrauenssache abhängig von deinem Schutzanspruch.
Vielleicht ist das in der Kosten-Nutzen-Abwägung am effizientesten