Ich nutze seit Jahren beim Online-Banking das Chip-Tan-Verfahren. Im Prinzip komme ich damit gut zurecht. Aber was mich wirklich nervt: Nach einem oder maximal anderthalb Jahren muss ich die Batterien des Chip-Tan-Generators wechseln. Ich benutze den Generator schätzungsweise rund zwei Dutzend mal pro Jahr - also eher wenig. Und trotzdem sind die Batterien so schnell entladen. Das Gerät hat die Bezeichnung „Kobil APCK!F00/BL“. Habt ihr ähnliche Erfahrungswerte? Gibt es eine Möglichkeit den Generator mit Netz-Strom zu versorgen? Bzw gibt es Chip-Tan-Generatoren die nicht per Batterie sondern mit Netz-Strom betrieben werden?
Meinen cyberJack® RFID komfort von REINER SCT verwende ich unter anderem auch für ChipTAN und der hängt an einem USB-Port.
Allerdings verwende ich bei ChipTAN nicht das Verfahren mit Flickercode.
Ja, ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht… wobei glaub ich jetzt das aktuelle Gerät (ich musste bereits erneuern, weil das Display kaputt ging) schon etwas länger durchzuhalten scheint ![]()
Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals Batterien gewechselt zu haben bei diesen Geräten. Zuerst hatte ich jahrelang ein Flickercode-ChipTAN-Gerät. Seit 1,7 Jahren habe ich einen REINER SCT tanJack photo QR und schon etliche TANs generiert, definitiv deutlich mehr als 24. Und selbst wenn die mitgelieferten AAA-Battieren mal leer sind, kann ich einfach meine Akkus benutzen.
Fazit: Liegt vermutlich eher an einzelnen Modellen als an den Geräten an sich.
Edit: Ich habe mal nachgemessen: 1,45 V einer Zelle unter leichter Last. Scheinen also noch ziemlich „voll“ zu sein.
Seit vier, vielleicht fünf Jahren benutzen meine Mitbewohnerin und ich einen Digipass 882 von Vasco für ca. 30 bis 80 Transaktionen im Jahr. Ich habe noch nie eine Batterie wechseln müssen.
Ich auch noch nie. Weder privat noch für den Verein noch geschäftlich beim Kunden.
Meine Bank bietet drei chiptan-Verfahren an: „photo“, „optic“ (Flickercode) und „manuell“. Bislang habe ich immer „optic“ genutzt.
@Crashandy : Den Infos auf der Seite von REINER SCT konnte ich nicht entnehmen, welches chiptan-Verfahren von cyberJack RFID komfort unterstützt wird. Die chiptan-Verfahren meiner Bank werden dort zumindest nicht explizit aufgeführt. Insofern vermute ich, dass dieses Gerät für mich nicht infrage kommt.
@bummelstein @Matze @Miss-Piggy : Wahrscheinlich macht es für mich Sinn, auf chiptan photo umzusteigen. Die von euch genannten Geräte haben zwar auch keine kabelgebundene Stromversorgung. Aber wenn ihre Batterien mehrere Jahre halten, wäre das schon mal ein Fortschritt ![]()
Meine Sparkasse und die Volksbank bieten auch diese drei chipTAN-Verfahren an und ich kann mit diesem Gerät nur chipTAN manuell verwenden. Zum Erstellen der TAN muss man einen angezeigten Startcode eingeben und dann wird daraus die eigentliche TAN generiert. Zugegeben, es ist schon ein mächtiges Gefummel bis man am Ziel ankommt. Da ist das pushTAN-Verfahren natürlich wesentlich komfortabler in der Anwendung.
Unterweg mit dem Laptop verwende ich noch den cyberJack® RFID standard für das chipTAN manuell Verfahren. Hauptanwendung bei diesen Lesern ist für mich die RFID Funktion für den Personalausweis.
Huch?
Ich hab für Volksbank und Sparkasse (allerdings trotz gleichem Gerät Digipass 882* nicht kompatibel) einen TAN-Generator, der einen am Monitor eingeblendeten QR-Code ausliest. Da kann ich (altershalber) zittern, soviel ich mag
, das klappt immer und zackig-schnell. Null Gefummel. Ein Startcode wird zwar kurz auf dem TAN-Generator angezeigt, keine Ahnung, warum, aber den muss ich nirgends eingeben, nur auf ok drücken.
* Ich hörte, dass es inzwischen einen gibt, der beide Banken kann. Das war vor Jahren, als ich auf meinen umstellte, leider nicht der Fall - der von der Sparkasse war “gebrandet”, kann nur schwarz-weiß-QR-Code. Der von der Volksbank nur farbig. So brauchte ich zwei markenidentische, aber doch verschieden funktionierende.
Zurück zum Ursprungsthema: Bei beiden hält die Batterie jetzt schon jahrelang.
Was soll ich sagen? Ich habe gerade einen sehr lange nicht genutzten TAN Optimus comfort von KOBIL aus dem Jahr 2019 aus der Versenkung hervorgeholt und als ich meine Girokarte hineingesteckt habe, sagte er mir „Batterie ersetzen“. ![]()
6 Jahre ungenutzt und die Batterie ist leer, das ist aus meiner Sicht normal.
Wirklich unnormal ist allerdings, wie @Miss-Piggy schon erwähnte, dass ich hier vier verschiedene TAN-Generatoren herumliegen habe, da jede Bank ihr eigenes Gerät verlangt.
Der erwähnte Digipass 822 von Vasco geht sowohl bei zwei Genossenschaftsbanken als auch bei einer Sparkasse. Ich weiß nicht, ob ich daraus schließen kann, dass er bei allen VR-Banken und Sparkassen geht.
Ich habe mich für den Tan-Generator „Digipass 822 hybrid“ aus dem Genostore entschieden. Das ist offenbar auch die aktuelle Empfehlung meiner Bank. Allerdings gab es im Genostore keine datenschutzfreundliche Zahlungsmethode. Selbst die Option „Überweisung“ läuft so ab, dass man vom Zahlungsdienstleister des Genostores, nämlich der Novalnet AG, weitergeleitet wird. Natürlich hätte ich das Gerät auch bei Amazon bestellen können. Aber das mache ich schon aus Prinzip nicht. Jetzt hoffe ich, dass das Ding wenigstens ein paar Jahre hält…
Danke euch allen für eure Antworten!
Ebenso bei mir. Die 3 AAA-Batterien bei meinem Digipass 882 habe ich seit Jahren nicht wechseln müssen, trotz regelmäßiger Benutzung (30-50 Transaktionen/Jahr).