Hierzu meine Frage, reicht das aus, um Windows 11 bedenkenlos nutzen zu können? Es verspricht ja die Abschaltung der Telemetrie und Entfernen von Bloat.
Welche Einschränkungen gibt es? Gibt es bessere Alternativen?
(Hierzu sei gesagt, dass ich bereits Linux nutze, aber zum zocken braucht man für vereinzelte Spiele leider noch Windows, wenn die Performance zu sehr leidet oder Features wie Framegen nicht funktionieren).
Bei meinem früheren Arbeitgeber haben wir ein Skript aus der Spiceworks-Community dafür benutzt[1]. Das hat ganz gut funktioniert, aber man sollte aufpassen, was man macht. Es werden so viele Systemparameter auf einmal verändert und Dinge gelöscht, dass es im Nachhinein schwerfällt, die Ursache eines möglichen Problems zu ermitteln. Wir haben das Skript sehr ausgiebig getestet, bevor wir es in den Arbeitsprozess integriert haben.
Anfangs hatten wir die größten Probleme damit, die strikten Einstellungen von Kamera und Mikrofonen der Laptops wieder so einzustellen, dass Videokonferenzen ohne Probleme möglich waren. Wenn man das weiß, ist das aber schnell wieder umgestellt. Ich würde darauf achten, dass das Skript Support hat, zum Beispiel in einem Forum.
Bei meinem neuen Arbeitgeber habe ich mich noch nicht getraut, das Skript einzusetzen. Wir sind so stark in die Microsoft-Cloud integriert, dass ich dadurch schon Probleme erwarte. Hier nimmt man, ohne groß zu hinterfragen, was Microsoft vorgibt. Telemetrie ist zum Beispiel schon ein integraler Bestandteil von Intune, der bei der Verwaltung mehrerer Hundert Clients mit selbst erstellten Statusberichten verwendet wird. Bei deinem Use Case hätte ich jetzt weniger Bedenken. Im privaten Umfeld habe ich das unten verlinkte Skript immer mit den Standard-Einstellungen verwendet und nur selten Probleme gehabt.
ich würde in jedem Fall vorher ein Backup machen. Manchmal sind solche Skript so aggressiv, dass selten benutzte Teile entfernt werden, die man dann halt doch irgendwann braucht und nicht einfach neu installieren kann.
Zum Blockieren von Telemetrie bietet sich ein pi-hole oder ein entsprechender DNS-Anbieter an.