Hallo, gibt es eine Software, die bei Windows 11, Neuanlage eines weiteren User, die sicheren Einstellungen (z. B. O&O ShutUp10++, Windowshinweis OneDrive) von dem ersten User übernimmt?
usersecure
Hallo, gibt es eine Software, die bei Windows 11, Neuanlage eines weiteren User, die sicheren Einstellungen (z. B. O&O ShutUp10++, Windowshinweis OneDrive) von dem ersten User übernimmt?
usersecure
Einstellungen, die systemweit vorgenommen werden, gelten ohnehin automatisch für alle Benutzer des Systems. Für Konfigurationen, die im Benutzerkontext greifen, sind Gruppenrichtlinien imho die bessere Wahl. Insgesamt würde ich ohnehin möglichst auf Tools von Drittanbietern verzichten und stattdessen, wo es geht, auf Bordmittel setzen. Der Gruppenrichtlinieneditor (gpedit) ist ein sehr mächtiges Werkzeug, das sich über zusätzliche Templates, etwa für gängige Browser oder Office-Produkte, gut erweitern lässt. Zu beachten ist allerdings, dass gpedit nicht in Windows Home verfügbar ist, sondern erst ab Windows Pro.
Ich habe Windows 11 Pro, hast Du einen Anleitungslink für mich?
User Profile Wizard Release 24 is the latest version of ForensiT’s powerful workstation domain migration tool. User Profile Wizard will migrate your current user profile to your new domain, Azure AD, or local, user account so that you can keep all your existing data and settings.
Ist das eine Empfehlung wert?
Anleitungen gibt es massenhaft dazu. Beispielsweise:
https://www.pcffm.de/windows-gruppenrichtlinien-effektiv-anpassen-so-steuern-sie-funktionen-zentral/
Zudem ist die Seite von Mark Heitbrink die deutschsprachige Referenz für alles, was sich mit GPOs beschäftigt:
https://www.gruppenrichtlinien.de/home
Es scheint so, dass die Tools von ForensiT eher auf Profil-Migrationen und Übergangsszenarien abzielen, also etwa beim Wechsel von lokalen Konten in eine Domäne oder bei Benutzerumzügen. Für den hier beschriebenen Anwendungsfall – nämlich neue Benutzer auf einem bestehenden System automatisch mit bestimmten Sicherheits- oder Datenschutzeinstellungen zu versorgen – adressiert das Portfolio diesen Bedarf vermutlich nur eingeschränkt oder gar nicht. Ohne das gesamte Angebot im Detail zu analysieren, wirkt es jedenfalls nicht wie die naheliegende Lösung für ein klassisches Konfigurations- oder Policy-Problem, das sich mit Bordmitteln wie Gruppenrichtlinien sauberer abbilden lässt.