Leider kann man anscheinend Wireguard nicht als Standardnutzer (WIndows) verwenden, sondern nur als Administrator. Ich habe Anleitungen gefunden, wie das geändert werden kann, wobei dann aber wohl dem Standardnutzer diverse Network-Rechte zugestanden werden, was man ja gerade vermeiden will - darum wurde ja der Standardnutzer überhaupt nur eingerichtet.
Habt Ihr da eine Lösung? Oder denkt Ihr, diese Rechte kann man bedenkenlos einem Standardnutzer gewähren?
Die Nutzung von Wireguard war bei mir mithin ein Wechselgrund, weg von Windows hin zu Linux.
Meine beiden Laptops hatten Hardware seitig keine Zukunft mit Windows 11. Daher bin ich jetzt zu Mint und Zorin gekommen. Was es letztendlich wird, muss sich noch zeigen, Tendenz geht momentan zu Zorin.
Back to topic: Die Wireguard Konfiguration unter Linux für Standard Nutzer ist überhaupt kein Problem.
Aber die Frage , warum einen VPN nutzen? jegliche Recherche von mir kommt zum selben Ergebnis: VPN ≠ absolute Anonymität - es verschiebt nur von ISP zu VPN Anbieter.
Also Datenschutz im strengere Sinne gibt es mit VPN nicht, nur die Umgehung von Zensur und die Verschleierung der IP bei den benutzten Seiten. Aber der VPN Anbieten hat Protokolle sämtlicher Verbindungen in der Hand.
Was genau wills Du erreichen? Manches kann man auch mit einem DNS lösen, z.B. die Umgehung von Zensur, ausblenden von Werbung, oder das ISP nicht mitliest.
Aber ich muss gestehen, Windows mochte ich nie, bin eher Apple Fan, aber mit Ubuntu käme ich auch klar.
Ich dachte, es wäre ein Problem bei der Benutzung. Bei konzeptionellen Schwachstellen, die der zitierte Text aufmacht, und der möglichen Benutzung des Betriebsystem, kann/möchte ich nicht helfen.
Habe ich mit einem ddns (NoIP) und einem Wireguard VPN Tunnel gelöst, einfach im Router angelegt, hat nichts mit einem OS zu tun. Einfach die App aus dem Store laden - oder Rethink nutzen.
Wirkt der Wireguard-Tunnel nicht global für das ganze OS? Dann wäre es doch kein Problem sich kurz in den Admin-Account einzuloggen um Wireguard zu starten. Ist meist besser als dem Standardaccount zusätzliche Privilegien zu geben. Hier findest du beide Lösungswege. Ich würde mich für den ersten entscheiden.
unsicher ist dort m.E. in erster Linie das DNS. Dass ein Netzwerkbetreiber Metadaten aller Art mitlesen kann lässt sich nicht vermeiden, ein VPN tauscht das nur gegen einen anderen.
Für DNS bietet sich ggfs. YogaDNS an - damit kann man - ggfs. nach der Captive-Portal-Anmeldung/Einwilligung - den DoH-Anbieter seines Vertrauens verwenden.
Ich nutze kein Windows, nur Apple und Android (Linux), (die Apple fans der 90er Jahre hatten ein gutes Bauchgefühl was Gates anbelangt…), für Apple + Android gibt es im App Store die APP Hide.me - nutzt das Wireguard Protokoll - die habe ich auf dem MAC.
Im Router nutze ich Wireguard als VPN……sieht dann so aus und ist mit der Wireguad APP oder Rethink erreichbar:
Dann geh den Weg über die Network Configuration Operators-Gruppe und nimm die Nachteile in Kauf.
Das heißt noch lange nicht, dass man kein Linux verwenden soll. Sowohl Madaidan, als auch Tommy von privsec.dev verwenden Linux. Windows ist im Auslieferungszustand auch nicht das Gelbe vom Ei. Ohne Application Control reicht eine *.pdf.exe-Datei, die man in geistiger Umnachtung anklickt und schon kann man seine Daten im Dunkelnetz finden.
Ein Sicherheitsmythos aus Zeiten, als noch das allermeiste ohne authentifizierte Verschlüsselung lief. Heutzutage hätte ich da relativ wenig Bedenken.
@Chief okay, danke, dann scheint es wohl keine andere Lösung zu geben. Würde denn die von mir zuletzt verlinkte Möglichkeit ein Sicherheitsrisiko darstellen (also die hier)?
der von dir verlinkte Artikel beschreibt wie man das ganze als Windows Service für eine VPN-Verbindung bei Bedarf zum Heimrechner einrichten kann.
Allerdings würde ich persönlich den automatischen Start des Service verwenden, so dass ich bei Bedarf den Service über eine administrative Konsole stoppen könnte.