Hey zusammen, ich bin schrittweise am Ausmisten meiner Anwendungen von den üblichen Verdächtigen (Google, Apple, Microsoft) und habe jetzt noch ChatGPT im Einsatz und mich leider daran gewöhnt ChatGPT ist in meinen Augen wie das neue Google und das möchte ich ungern unterstützen.
Die meiste Zeit habe ich es hauptsächlich zum Programmieren verwendet, bin jetzt aber auf Claude Code umgestiegen. Das heisst aktuell nutze ich ChatGPT für alltägliche Sachen wie Fragen über Konfigurationen meiner Raspberry PI, Fragen wie ich meine Homepage optimieren kann (SEO, Aufbau, Design), Fragen über Finanzen etc..
Ich nutze hin und wieder auch Deepseek, Le Chat und Duck.ai aber am Ende verwende ich aus Bequemlichkeit ChatGPT als Desktopanwendung (auf dem Smartphone nutze ich strikt keine KI). Praktisch an ChatGPT finde ich die Möglichkeit Projekte zu erstellen und alles besser zu ordnen, was mir bei den anderen Anbietern fehlt.
Lumo habe ich noch nicht ausprobiert; hört sich von allen natürlich am besten an, aber am Ende sollte es ein Kompromiss zwischen Privatsphäre und Nutzen sein.
Was seht ihr als aktuell beste Alternative zu ChatGPT für alltägliche Fragen, die die Privatsphäre besser achtet und gute Ergebnisse liefert?
Mistral wäre eine Europäische AI, Perplexity …und von Google ist da Gemini. Gemini ist ziemlich stark. Die haben unendlich viel Geld und stecken viel in die AI rein. ChatGTP haben den Vogel abgeschossen. Was Claude abgelehnt hat nimmt sich ChatGTP. Die Bewegung #quitchatgtp läuft darauf viele sind zu Claude gewechselt.
Hier habe ich KI’s wie ChatGPT, Grok oder Deepseek ausgeblendet.
Für mich hat sich da bisher Mistral vom Verhältnis Ergebnisqualität zu Datenschutz am besten herauskristallisiert. Wenn ich qualitativ noch bessere Ergebnisse möchte nutze ich Perplexity.
Le Chat bietet auch Projekte, natürlich schon im Browser.
Hier eine “Desktopanwendung” (gleich wie einer App auf dem Handy) zu installieren, halte ich für extremes Risiko gerade bezüglich Datenschutz und letztlich auch Sicherheit.
Alles Chat-KIs laufen wunderbar im Browser, wo man mit Adblockern leicht gruslige Datenabflüsse unterbinden kann. Bei Einsatz einer App braucht man das Wort “Datenschutz” mE gar nicht mehr zu verwenden.
Ebenso ist das Thema “Projekte” deutlich unklug, weil dadurch persönliche Anfragen ja persistiert werden und man aktiv mithilft ein Tracking über sich selbst aufzubauen.
Benutz den Kram im Browser und lösche alles sofort danach.
Und ja, “Bequemlichkeit” ist der Tod von Datenschutz und Sicherheit.
Ich schreibe zB meine Teaser-Texte für den Podcast mit Chat gpt. Natürlich habe ich Vorgaben und lasse nicht komplett schreiben. Aber ich muss sagen das das was Chat gpt daraus macht sehr sehr gut ist. Passt sehr gut zu meinen Vorstellungen
Habe gerade Lumo ausprobiert, wollte eine e-mail aus den Epstein Files übersetzen lassen, mehr nicht - sofort kamen Belehrungen und Faktenchecks…..der Ki kann man nicht trauen, sie versucht zu beeinflussen.
Daher mein oldskool Rat an alle. Mehrquellenverifizierung. Checkt selbst andere Quellen ab und vertraut niemals nur einer. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen