China kann norwegische E-Busse aus dem Ausland steuern

Es scheint wohl bestätigt: China kann norwegische E-Busse aus dem Ausland steuern

Offenbar sind die Busse in China erworben, also chinesische Modelle, aber nicht nur Busse oder komplette Autos sind aus China, viele elektronische Bauteile für verschiedene Geräte kommen aus China.

Bei Appolo News ist nun zu lesen:

Mit Überraschung stellten die Tester fest, dass die Yutong-Busse „von China aus ferngesteuert und gestoppt werden können“. Die Steuerung erfolge über eine elektronische SIM-Karte, die ihren Standort in Rumänien habe, teilte Ruter in einer Pressemitteilung mit.

https://apollo-news.net/sicherheitsluecke-china-kann-norwegische-e-busse-aus-dem-ausland-steuern/

Da ich selbst auch ein E-Auto (AUDI) fahre, auch mit einer e-sim, steht jetzt die Frage im Raum, wieviel China ist in dem Auto verbaut, wie sicher die Elektronik?

Vielleicht ließt ja jemand mit, der näheres dazu weiß?

Funktioniert die Fernsteuerung nicht bei allen E-Autos? Tesla kann das glaube auch, zumindest habe ich in Erinnerung, das sie mal bei einem schlimmen Naturereignis mehr Leistung frei gegeben haben von Ferne. Also geht sicher auch das beschränken oder Still legen.

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:unamused_face:

Nicht das es auch wo anders stehen würde mit dem Zusatz:

„Theoretisch kann dieser Bus daher vom Hersteller gestoppt oder unbrauchbar gemacht werden“, schreiben die Norweger. Yutong soll leicht auf kritische Funktionen des Fahrzeugs zugreifen und etwa auch Türen beliebig öffnen und verriegeln können.

Soll leicht, Theoretisch, alles möglich oder auch nicht.

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Na so was? Das hat vorher natürlich niemand gewußt, daß das geht…

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Das reisst mich jetzt nicht vom Hocker.

Da war John Dere schneller wie die Chinesen:

https://www.golem.de/news/russland-kriegsbeute-traktoren-aus-der-ferne-per-drm-gebrickt-2205-165005.html

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Die Russen werden den Sch* wohl ausbauen können und auch sicher kein Problem mit dadurch ungültigen Verkehrszulassungen haben.

Der Bericht ist nicht konsistent, auf der einen Seite wird behauptet, unbrauchbar weil DRM - anderseits hacks aus Osteuropa die US Farmer nutzen:

Deshalb hackten Landwirte in den USA ihre Traktoren und anderes Gerät, um diese selbst reparieren zu können.

Bereits in dem Bericht von Motherboard hieß es, dass die gecrackte Software für diese Hacks aus Untergrund-Foren Osteuropas stamme und auf Internet-Plattformen gehandelt werde.

Entweder man kann hacken, oder eben nicht. Glaube die Russen hätten damit wenig Probleme.

Um die Hacks geht es mir gar nicht. Dir betreffen die Service Politik von John Dere.

Die Tatsache das John Dere Traktoren aus der Ferne gebrickt hat ist die Info auf die ich hinweisen wollte.

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Ja, es geht, wie immer, um Abhängigkeiten und wirtschaftliche Vorteile, gut für John Dere, schlecht für die Bauern, musste selbst einen Hoflader in die Reparatur geben, € 100,00 Stundenlohn für einen Mechaniker sind schon sportlich.

Manuel Atug (Sprecher der AG Kritis) dazu heute beim WDR 5 Morgenecho (ca 5 Min.):
Ferngesteuerte E-Busse: „Erhebliches Sicherheitsrisiko“

jede Software mit Inet dürfte fernsteuerbar sein.

Dich Cracker aus Osteuropa könnten statt China dann Putin einbauen…

Das hat nichts mit China zu tun, sondern mit digitaler Überwachung - es gilt für andere Fabrikate auch und ist ein grundsätzliches Problem. Die USA können ohne Weiteres die US-Clouds (Amazon etc.) aussaugen oder abstellen, auf denen Daten unserer Konzerne liegen.

Ich dachte, politische Kommentare werden hier nicht gewünscht. Oder gilt das nur in eine Richtung?

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Ich glaube auch hier ist niemand frei vom Vorurteils-Bias …

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Hier die Meldung von Ruter:

https://ruter.no/en/ruter-with-extensive-security-testing-of-electric-buses

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Zu der Behauptung der “vollständigen Steuerung” in dem WDR-Text:

Der Verkehrsbetrieb Ruter schreibt:

Der chinesische Bus von Yutong verfügt hingegen über die Möglichkeit zu autonomen Software-Updates (Over The Air). Das bedeutet, dass der Hersteller direkten digitalen Zugriff auf jeden einzelnen Bus hat, um Software-Updates und Diagnosen durchzuführen.
Über eine rumänische SIM-Karte besteht über das Mobilfunknetz Zugriff auf das Steuerungssystem für Batterie und Stromversorgung. Theoretisch kann dieser Bus daher vom Hersteller angehalten oder außer Betrieb gesetzt werden.

Reicht das nicht?

Na ja, das hat wohl mit der europäischen Handytarifstruktur zu tun. Mit einer chinesischen SIM-Karte wird wohl das Roaming auf die Dauer ein bissl teuer. Wenn sie aber einen Deal mit einem der europaweit tätigen Mobilfunkkonzerne machen, tun sie das natürlich auch am wahrscheinlich billigsten Standort (RU?), EU ist es ja auch.

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