Es scheint wohl bestätigt: China kann norwegische E-Busse aus dem Ausland steuern
Offenbar sind die Busse in China erworben, also chinesische Modelle, aber nicht nur Busse oder komplette Autos sind aus China, viele elektronische Bauteile für verschiedene Geräte kommen aus China.
Bei Appolo News ist nun zu lesen:
Mit Überraschung stellten die Tester fest, dass die Yutong-Busse „von China aus ferngesteuert und gestoppt werden können“. Die Steuerung erfolge über eine elektronische SIM-Karte, die ihren Standort in Rumänien habe, teilte Ruter in einer Pressemitteilung mit.
Da ich selbst auch ein E-Auto (AUDI) fahre, auch mit einer e-sim, steht jetzt die Frage im Raum, wieviel China ist in dem Auto verbaut, wie sicher die Elektronik?
Vielleicht ließt ja jemand mit, der näheres dazu weiß?
Funktioniert die Fernsteuerung nicht bei allen E-Autos? Tesla kann das glaube auch, zumindest habe ich in Erinnerung, das sie mal bei einem schlimmen Naturereignis mehr Leistung frei gegeben haben von Ferne. Also geht sicher auch das beschränken oder Still legen.
Nicht das es auch wo anders stehen würde mit dem Zusatz:
„Theoretisch kann dieser Bus daher vom Hersteller gestoppt oder unbrauchbar gemacht werden“, schreiben die Norweger. Yutong soll leicht auf kritische Funktionen des Fahrzeugs zugreifen und etwa auch Türen beliebig öffnen und verriegeln können.
Soll leicht, Theoretisch, alles möglich oder auch nicht.
Der Bericht ist nicht konsistent, auf der einen Seite wird behauptet, unbrauchbar weil DRM - anderseits hacks aus Osteuropa die US Farmer nutzen:
Deshalb hackten Landwirte in den USA ihre Traktoren und anderes Gerät, um diese selbst reparieren zu können.
Bereits in dem Bericht von Motherboard hieß es, dass die gecrackte Software für diese Hacks aus Untergrund-Foren Osteuropas stamme und auf Internet-Plattformen gehandelt werde.
Entweder man kann hacken, oder eben nicht. Glaube die Russen hätten damit wenig Probleme.
Ja, es geht, wie immer, um Abhängigkeiten und wirtschaftliche Vorteile, gut für John Dere, schlecht für die Bauern, musste selbst einen Hoflader in die Reparatur geben, € 100,00 Stundenlohn für einen Mechaniker sind schon sportlich.
Das hat nichts mit China zu tun, sondern mit digitaler Überwachung - es gilt für andere Fabrikate auch und ist ein grundsätzliches Problem. Die USA können ohne Weiteres die US-Clouds (Amazon etc.) aussaugen oder abstellen, auf denen Daten unserer Konzerne liegen.
Ich dachte, politische Kommentare werden hier nicht gewünscht. Oder gilt das nur in eine Richtung?
Zu der Behauptung der “vollständigen Steuerung” in dem WDR-Text:
Der Verkehrsbetrieb Ruter schreibt:
Der chinesische Bus von Yutong verfügt hingegen über die Möglichkeit zu autonomen Software-Updates (Over The Air). Das bedeutet, dass der Hersteller direkten digitalen Zugriff auf jeden einzelnen Bus hat, um Software-Updates und Diagnosen durchzuführen.
Über eine rumänische SIM-Karte besteht über das Mobilfunknetz Zugriff auf das Steuerungssystem für Batterie und Stromversorgung. Theoretisch kann dieser Bus daher vom Hersteller angehalten oder außer Betrieb gesetzt werden.
Na ja, das hat wohl mit der europäischen Handytarifstruktur zu tun. Mit einer chinesischen SIM-Karte wird wohl das Roaming auf die Dauer ein bissl teuer. Wenn sie aber einen Deal mit einem der europaweit tätigen Mobilfunkkonzerne machen, tun sie das natürlich auch am wahrscheinlich billigsten Standort (RU?), EU ist es ja auch.