Nachdem mir die Werbung auf Apple TV zu viel wurde, bin ich auf LibreELEC (Raspberry Pi) mit dem Plugin plugin.video.youtube (von anxdpanic) umgestiegen. Der Einrichtungsprozess war zwar etwas aufwendig – insbesondere das Setzen des eigenen API-Keys –, aber das Ergebnis ist ein zuverlässiges, werbefreies YouTube-Erlebnis. Eine Anleitung zum API-Key-Setup findet sich hier: https://github.com/anxdpanic/plugin.video.youtube/issues/1376
Ich denke, es gibt eine ziemlich schöne Lösung für das Problem:
Man kauft sich einen beliebigen Fernseher (kann ja auch ein altes Modell vom Gebrauchtmarkt sein), der Null ans Netzwerk gehängt wird, aber einen HDMI-Anschluss hat.
Das unterbindet alle die Screenshottingfunktionen von LG, Samsung und CO und gibt auch ihren hart codierten DNS Servern keine Chance.
Und der Empfang an sich wird über eine Tunerbox mit Linux OpenATV Image abgewickelt, die per HDMI am Fernseher hängt.
Linux OpenATV ist für Satellit, oder?
Mini PC mit Linux-Distro der Wahl per HDMI funktioniert auch super für Öffis, IP-TV & Co.
Die Boxen werden zwar unter dem Titel verkauft, sind aber für absolut jede Form von TV Empfang ausgelegt, genau wie die Software. Gibts Steckkarten mit allerlei Tunern für und für andere Themen natürlich Software.
Die Nutzung ist auch deutlich Enduserfreundlicher als irgendeinen Rechner from scratch hinzubiegen.
Aber wie immer kommt es auf die Anforderungen und das Userprofil an.
Ältere voll funktionsfähige Boxen, wo noch das aktuelle Image drauf läuft gibts für 50 EUR auf dem Gebrauchtmarkt.
Was haltet Ihr von der Idee, einen Computermonitor gewünschter Größe mit Lautsprechern und Kopfhörerbuchse zu kaufen, und für den Ton dann an den Kopfhörerausgang die Stereoanlage anzuschließen?
Als Programmquelle dann ein Free To Air Satellitenempfänger und/oder für das terrestrische TV eine DVBT-2 Set Top Box, die im jeweiligen Land auch funktioniert.
Das beschreibt gewissermassen die Boxen, die ich oben erwähnte.
Natürlich kannst Du auch eine tumbe Empfängerkiste dranhängen, das ist dann das das simple Verfahren. Ob es solche Teile noch gibt, die nix mit LAN/WLAN brauchen, weiss ich nicht.
Mein SAT-Receiver ist 5 Jahre alt und braucht kein Internet. 35 Euro hat er gekostet. Weil die Fernbedienung nicht mehr gut geht (einige Knöpfe der Gummitastatur kaputt), werde ich bald einen neuen Receiver kaufen müssen und dann sehen ob es noch was ‚offline‘ gibt.
Die DVBT-Box braucht auch kein Internet und ist ca. 2 Jahre alt und geht noch gut.
Beides ‚hängt‘ an einem recht alten Fernseher, auch ohne Internet. Falls der mal eingeht, dann kann ich meine ‚guten‘ Tipps dann selber ausprobieren.
Unser Samsung-Fernseher ist von 2014, ist vom Internet abgetrennt und über den schauen wir über monocable DVB-S fern. Dann haben wir eine per HDMI angeschlossene Samsung-Soundbar (die Dolby Atmos kann), an die ein vom Internet abgetrennter Panasonic CD-, DVD-, Blu-Ray-Player angeschlossen ist (der Dolby Atmos kann). Dann ist per Skat-Anschluss ein VCR-Recorder angeschlossen. Zusätzlich ist fürs Aufnehmen, für Fotos und Videos von unserer Syno schauen und YouTube (über Kodi) an unseren Fernseher per HDMI unser Sat-STB-OctaUnicable-yaVDR 7 angeschlossen. Dann ist per HDMI ein DVB-T-2-Xoro (ohne Internetverbindung) angeschlossen, der unser Backup bildet, falls bei starkem Sturm Satellitenfernsehen und Satellitenradio ausfällt.
Mal so interessehalber in die Runde:
Gibt es inzwischen Schmant-TVs, die bei nicht gegebener Internet-Konnektivität versuchen, entweder auf Public Wi-Fi oder andere Geräte, z.b. des gleichen Herstellers wie Samsung, über Peer-to-Peer-Verbindung (P2P) zuzugreifen, so dass bei Internetkonnektivität des anderen Geräts (z.B. beim Nachbarn), Daten dennoch rausposaunt werden können?
Wenn ich mich richtig erinnere, hat(te) Vodafone ein Wi-Fi P2P Feature. Sowas könnte vom Hersteller dann natürlich auch „missbraucht“ werden.
Anderes Beispiel ist eine eingebaute SIM-Karte im TV für Mobilfunk für Unabhängigkeit zu Wi-Fi, ähnlich der Konnektivität von Autos.
Ich trau der Werbeindustrie inzwischen alles zu …
Witzig. Ich frage mich, wieso mein über 10 Jahre alter Zony Fernseher mit Android OS, der das aktuelle WiFi-Passwort nicht kennt, aktualisierte Vorschläge anzeigt, wenn er vor dem HDMI-Anschluß aktiv ist.
Über das intelligente HDMI-Kabel vom Apfel-TV? Wäre der einzige aktuelle Zuspieler, der DVB-Receiver ist 20 Jahre alt.
Das klingt aber extrem paranoid.
Was meinst du damit?
Wieso? Anders als Display-Port ist HDMI nicht vor allem ein digitales Bild- (und Ton-)übertragungsformat, sondern vor allem ein Steuer- (und vor allem Kommunikations-)format. Über HDMI können Devices über alles Mögliche miteinander kommunizieren. Bei uns startet der yaVDR (wenn nicht bereits gestartet, wenn der Fernseher angeschaltet wird). Bei uns erkennt der VDR, wann alle anderen Geräte deaktiviert sind und schaltet dann (wenn nicht gerade eine Aufnahme läuft einen x Minuten bis x Stunden Timer (kann man einstellen)), wann er ebenfalls herunterfährt. Bei uns leitet die Soundbar die Steuerbefehle der Fernseherfernbedienung vom Fernseher zum Blu-ray-Player.
Einen vier Jahren alten Film, der via YouTube-Vorschlägen angezeigt wird, wie mir jetzt erst auffällt, da ich für dich extra noch einmal den Home-Screen aufgerufen habe.
![]()
Habe gerade gesehen, dass mein Post wieder diskutiert wird, ich aber "damals” gar nicht geschrieben hatte, ob und wenn ja welche Lösung ich gefunden habe.
Ich habe mich am Ende für den Kauf des nicht-smarten Metz Fernsehers entschieden. Bis jetzt habe ich den nicht an mein Netzwerk angeschlossen, werde das aber eventuell noch machen, um auf einem Netzlaufwerk Aufnahmen speichern zu können und/oder über das Netzwerk auf den Fernsehtuner zugreifen zu können.
Das ist genau mein Humor. Der Fernseher hängt definitiv nicht am Netzwerk, Blauzahn ist auch ausgeschaltet. Gerade nochmal nachgesehen…
… trotzdem ist auf einer Kachel namens „Top-Filme“ Tom Cruise vor einem Düsenjet zu sehen, „Top Gun: Maverick“.
Dieser Film ist von 2022.
Genau mein Humor.
Das Einschalt-Feature kenne ich. Nur, jetzt mal ganz dumm gefragt, fließen über HDMI auch Daten? Damit kenne ich mich so gut wie gar nicht aus.
Interessante Frage. Habe gerade im Internet gesucht und folgendes gefunden (Quelle: Wikipedia)
HDMI Ethernet Channel technology consolidates video, audio, and data streams into a single HDMI cable, and the HEC feature enables IP-based applications over HDMI and provides a bidirectional Ethernet communication at 100 Mbit/s.
Sprich: Es geht (HEC genannt), Anwendungen kenne ich aber nicht.
Und ich dachte das sei nur ein Audio-Rückkanal … danke.
Wie auch immer - ich finde diese Kachel total lustig. Der Inhalt dieser Kachel scheint relativ aktuell zu sein, aber die systemeigene Uhrzeit des Fernsehers ist hingegen total verstellt, was ja auch nicht unlustig ist.
Vielleicht denke ich daran, des öfteren mal den Homescreen des Fernsehers aufzurufen, um nachzuschauen, was sich so tut im Äther. ![]()
Der Punkt Display-Port kann in der billigsten Ausstattung schon das Bildschirmbild auf mehreren Bildschirmen anzeigen (Computer > Bildschirm 1 > Bildschirm 2 > Bildschirm 3 > … (also auch durchschleifen) oder Computer > Bildschirm 1, Computer > Bildschirm 2, …). HDMI hat dafür ein bestimmtes Extra-Protokoll, was nicht alle Kabel/Slots/Geräte unterstützen. Dafür kann jedes HDMI-Kabel mitteilen: „Hey, Gerät ist gestartet.“, was Display-Port (wenn überhaupt, keine Ahnung, ob es da eins gibt) erst mit irgendeinem Zusatzprotokoll kann.
HDMI kann vieles, unter anderem auch leidlich Bild und Audio übertragen, Display-Port kann richtig gut Bild und Audio übertragen, leidlich auch andere Dinge.
wenn ich die Funktion des Neustartens einer Sendung nutzen will, im Sommer wichtig, weil ich da kaum vor 21:30 Mal vor der Glotze sitze, dann komme ich ohne LAN aber nicht hin?
ok, könnte man auch über die Mediatheken (ÖR) auf dem ApfelTV machen … den anderen Schwachsinn schaue ich eh nicht
Mediatheken kann man auch im Browser mit dem per HDMI-Kabel verbundenen Laptop schauen. Das ist sowieso besser. Da läuft dann auch das datenschutzfreundlichere MediathekView.
MediathekView basiert leider vollständig auf der Programmiersprache Java. Java Runtimes installiere ich aus Sicherheitsgründen nicht auf meinen Maschienen.
Zudem ist das UI total old-school.