Existiert die versprochene Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Nachrichten bei WhatsApp nur auf dem Papier? Genau dies behauptet eine von mehreren US-Anwaltskanzleien betriebene Sammelklage gegen Meta, die jetzt beim United States District Court für den nördlichen Bezirk von Kalifornien eingereicht wurde (Fallnummer 3:26-cv-00751-LB).
Die Kläger behaupten dagegen, dass WhatsApp eine „Kleptographic Backdoor“ eingebaut hat. Die Verschlüsselung würde demnach technisch korrekt funktionieren. Zusätzlicher Code würde aber dafür sorgen, dass zum Beispiel die App die Entschlüsselungs-Keys zusätzlich an einen Meta-Server sendet oder die App Kopien der unverschlüsselten Nachrichten vor dem Versand anfertigt und an Meta überträgt. Auf jeden Fall ist es laut Klage ein Leichtes, im Unternehmen an Nachrichten zu kommen. Lediglich bei Prominenten gebe es höhere Hürden, aber auch diese seien zu überwinden. Selbst gelöschte Nachrichten könnten später noch abgerufen werden.
https://www.heise.de/news/Sammelklage-WhatsApp-Verschluesselung-angeblich-unwirksam-11156854.html
Der liebe Herr Zuckerberg mal wieder.