Laptop Hersteller Alternative zu Dell?

In unserem Unternehmen (ca. 1000 Mitarbeitende) kaufen wir zu 80% Laptops von Dell. Auf die (Apotheker-) Listenpreise erhalten wir Rabatte von 30% bis 50%. Die Bruttopreise der durchschnittlichen Anschaffungskosten liegen bei uns zwischen 900.- und 1700,- (ja nach benötigtem Anwendungsfall). Die Geräte sind „Standardbrei“, also irgendwas mit 250 GiB bis 1000 GiB SSD-Storage, 8 GiB bis 16 GiB RAM und CPUs von Intel. i5 bis i9. Alles mit Windows 11. Die verbaute Hardware wird mit einer „Windows 11 from scratch“-Installation komplett erkannt. Die Mitarbeitenden sind versorgt, allerdings steht eine Investition über ca. 100 neue Gerät an (Umstieg WIndows 10 → Windows 11) und monatlich kaufen wir ca. 4 bis 6 Geräte (Austausch gegen defekte Geräte, neue Mitarbeitende, …)

Ich strecke jetzt die Fühler nach alternativen Anbietern in Deutschland aus. Mir ist klar, dass man die Komponenten für die Laptops, genauso wie Dell, aus China und den USA bezieht.

Kennt jemand Unternehmen, die die Geräte selber herstellen? Also keine Dell/HP/Lenovo-Reseller sind? Aktuell sehe ich nur Wortmann. Hat wer noch andere Ideen?

https://www.schenker-tech.de/schenker-laptops/ ?

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Zum Beispiel ein Framework Laptop - wurde hier im Forum sowohl positiv aber auch negativ schon diskutiert.

Kann mich @haderner anschliessen. Zu Beginn der Pandemie brauchten wir schnell mehrere Notebooks. Da sie MacBook Airs ersetzen und unter Linux laufen sollten, wollten wir Tuxedo-Geräte anschaffen. Zu der Zeit waren dort keine Geräte mit benötigtem Abmessungen verfügbar und der Händler hat uns Schenker-Geräte angeboten. Die waren dann auch alle vollständig kompatibel.

Die Gerate laufen bis heute ohne einen Ausfall und sind solide verarbeitet. Anfragen wegen möglicher Erweiterung wurden schnell bearbeitet.

Bei der genanntem Verwendungszweck müßte man aber sicherlich die genauen Modalitäten und Bearbeitungs- und Austauschzeiten bei Supportfällen und etwaigen Ausfällen klären.

Wird nicht schlimmer werden als bei Dell :wink:

Shift (Konkurrent von Fairphone) hat derzeit das SHIFTbook (EDIT: Derzeit nur Linux im Angebot; es ist aber Win 11-kompatibel und wird sonst auch damit ausgeliefert) und angeblich zum Ende des Jahres das SHIFTbook2 (derzeit in der Preorder; die setzen ja aber bekanntlich immer zwei Jahre zu wenig an). Die designen ihre modularen Geräte in Deutschland und lassen sie dann in ihrem eigenen Werk in China zu für die Mitarbeiter guten Bedingungen fertigen. Dabei verzichten sie möglichst auf Teile, die aus Konfliktmaterialien hergestellt sind und beziehen Teile von der Produktionsfirma, die ihre Mitarbeiter möglichst gut behandeln.

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Doch geht. Wir hatten mal ne Zeitlang HP in Verwendung. Der Support war entschieden schlechter als DELL.

Wir haben vor allem DELL, weil die auch ins hinterletzte Kaff in z.B. Pakistan am nächsten Werktag kommen und den Rechner reparieren. Das hast du bei fast keinem anderen Hersteller, außer eben vielleicht noch HP.

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Der Support grade von Dell, aber auch von Lenovo sind doch eigentlich Spitzenklasse …

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Jo stimmt,

beim 2-in1 meiner Tochter war das Display-Scharnier gebrochen. eine neues konnte nach 2 Wochen immer noch nicht geliefert werden. Daher wurde dann das ganze Gerät ausgetauscht und zwar mit den Nachfolger, den es mittlerweile gab.

Ohne blöde Sprüche, einfach so :slight_smile:

Wobei ich das als Kunde gar nicht so gerne hätte …

2 Jahre nach Verkauf ist schon heftig …

ja eigentlich sollten die Scharniere länger halten und in der Firma tun sie das auch. War in dem Fall aber ein ConumerGerät, welches dank einer Aktion aber den Business Support bekam.

Tochter freute es, der Nachfolger war optisch besser :wink: