man kann natürlich per Word Lebensläufe und Anschreiben erstellen, die sehen aber i.d.R. nicht so schick aus wie Online-Varianten. Bisher nutzte ich immer lebenslauf.com bzw. anschreiben.com (ein Dienst von Xing), aber die wollen mittlerweile Pflichtangaben, die mit dem Lebenslauf nichts zu tun haben.
Habt ihr Empfehlungen? Ggf. Lebenslauf.de oder was hiervon?
Such halt mal bitte nach „guten“ Templates für Microsoft Office, LibreOffice, LaTeX, whatever…!
Nutze dann ein/das passende Template. Eventuell nach einigen persönlichen Anpassungen. (Das Template anpassen, nicht die jeweiligen Arbeitsdateien am Ende, dort nur noch den individuellen Text, aber nicht mehr Layout und so, das innerhalb des Template!)
Erstelle ausgehend vom Template immer jeweils eine eigenständige Datei für das jeweilige Vorhaben! Unbedingt! (D.h. den individuellen Text jeweils immer nur in eine einzige und neue Datei!!!)
Begründung für 3.: Einige „Spezialisten“ haben diese Arbeit mit Microsoft Word und ohne Template, sondern mit einem Ursprungsdokument gemacht, das sie dann nach und nach immer weiter modifiziert haben. Alle Änderungsschritte waren im Verlauf enthalten! Manch findige Personalabteilung hat sich dann eben genau die Bearbeitungsschritte angeguckt, und konnte so den gesamten Bewerbungsprozess nachvollziehen! Urgs!
Weitere Anekdote: „Dies“ kann auch ein Grund sein, warum manche Universitäten/Lehrstühle ihre Studenten explizit dazu auffordern, Hausarbeiten u.ä. als Microsoft Word einzureichen.
Nicht weil das Layout im Allgemeinen so toll ist. (Ja, es kann „gut“ sein — aber mit LaTeX ist es i.d.R. „einfacher“ „besser“.)
Nicht weil der Workflow so toll ist. (Da muss jeder selbst wissen, welcher Workflow für ihn gut ist.)
Nicht, weil eigentlich PDF das allgemein akzeptierte Format für Dokumentenaustausch ist… (Von den Unterarten von PDF, wie z.B. besonderes Archivformat, einmal ganz abgesehen…)
Sondern weil damit genau 3. von oben möglich sein kann (nicht immer ist — aber eben oft genug, dass die Prüfer etwas finden, was sie zur Abwertung nutzen können!).
Ich bin eher ein Freund von selbst erstellten und schlichten Vorlagen. Bei vorgefertigten Vorlagen mit aufwendigen Designs hakt es unter Umständen beim nächsten Update des verwendeten Programms. Kompatibilität, nicht nur zwischen verschiedenen Programmen, sondern mit ATS, ist auch ein Stichwort.
Soll es aber eine Vorlage sein, ist die Europass-Seite der EU einen Blick wert: Europass-Lebenslauf erstellen. Ist kaum bekannt, glaube ich, aber produziert ordentliche Ergebnisse. Unter den Tools finden sich auch noch weitere Dienste.
War da die Funktion zum Aufzeichnen von Änderungen aktiv?
Selbst wenn nicht die vollständige Bearbeitungshistorie erfasst ist, sind mitunter doch mehr potentiell kompromittierende/unerwünschte Daten vorhanden, als man denken mag.
Also funktioniert das nur mit Office-Dateien – nicht mit PDFs. Im eigenen Interesse sollte man Bewerbungsunterlagen ohnehin nicht im „Rohformat“ verschicken.
Aber auch für PDFs gilt: z.B. „einfache Schwärzungen“ ersetzen i.d.R. nicht den zu Grunde liegenden Text alternativlos! D.h. wenn Du ein PDF mit Text hast, eine Schwärzung einer Textpassage vornimmst, und dann „normal“ (regulär) abspeicherst, dann ist in vielen Fällen der ursprüngliche Text immer noch als eine Ebene (eine Ebene unter der Schwärzung in diesem Fall) enthalten. Mit entsprechenden Viewern und Editoren kann man so etwas wieder „sichtbar“ machen. Also Vorsicht! Es kommt beim Speichern/Export auf die genauen Einstellungen an…! (Ich habe mich von dieser Möglichkeit schon selbst überzeugt: also sowohl das Sichtbarmachen als auch das „richtige“ Speichern.)