Passende FRITZ!Box mit OpenWrt

So etwas hab ich nicht. Ich muß auf jeden Fall für den Einstieg in OpenWRT eine neue Fritzbox kaufen.
Darüber bin ich auch nicht allzu traurig, weil das Gerät nach Abschluß der Experimente und Studien ja auch in den Echtbetrieb gehen soll, damit nicht wieder ein Altgerät / Bastelobjekt / Elektronikschrott übrig bleibt.

Jetzt frag ich mich natürlich, welche Fritzbox ich kaufen soll.
Was ich benötige, ist eh nicht viel.
1 Kabel WAN
1 oder mehrere Kabel-LAN
1 WLAN Access point, besser aber 2 davon,
2 USB Anschlüsse, einer für einen Internet-USB-Stick, den anderen für Speicher-Stick als NAS-Speicher im WLAN.

Wenn die Fritzbox gleich ein eingebautes 4G / 5G Modem eingebaut hätte, würde sich der erste USB erübrigen.

Wenn die FB einen SD-Kartenslot hätte, würde sich der zweite USB-Anschluß erübrigen.

Dankbar für alle Ideen und gute Tips!

Hast du ein Modem oder sollte das im OpenWrt-Router enthalten sein?

Weder noch. Ich habe kein Festnetz, Kabel oder Glasfaser. Bei mir geht das ganze Netzwerk über 4G/5G.

Ich will einen Universal-Router bauen, den ich nach außen an das anschließen kann, was gerade da ist (WAN), dazwischen soll das Gerät OpenVPN und Firewall können, und auf der LAN Seite NAS, WLAN Access point und RJ45 Kabelnetzwerk.

Wenn das Ding jemals mal mit einem Festnetzanschluß verbunden wird, dann nicht meiner und wird dort wohl auch ein Modem sein.

Wie jetzt? Davor schriebst Du noch:

Das heißt dann doch, es sollte nicht unbedingt ein Modem im Router enthalten sein, aber kann, oder?

Momentan nutzt Du anscheinend einen USB-Stick, der ein LTE-Modem enthält, über den Du ins Internet gehst? Nutzt Du den derzeit direkt an einem Endgerät oder hängt der als Modem an einem Router dran?

Also, wenn ich das richtig verstehe, benötigst Du auf jeden Fall Internetzugang über LTE/5G, entweder mit eingebautem LTE-Modem im OpenWrt-Router, Modem-Stick am OpenWrt-Router (falls es überhaupt für eine oder beide Variante Unterstützung seitens OpenWrt gibt) oder ein anderes, vorgeschaltetes LTE/5G-Modem?

Edit: Den vorigen Post hat @Seven.of.nine editiert, während ich diesen schrieb, daher sind dort schon einige Antworten auf diesen hier enthalten. :wink:

Ja genau. Ob das 4G/5G Modem jetzt da ist oder nicht, ist so ziemlich das unwichtigste an der Sache, weil es gibt eigenständige Mobile Access Points für diesen Zweck. Die kann man dann auch irgendwo hintun, wo der Empfang besser ist als beim Router.

Edit: für mich persönlich ist das 4G/5G Modem völlig unwichtig. Weil andere Leser hier aber sicher auch andere Prioritäten haben, wäre es für das allgemeine Interesse vielleicht doch interessant, diese Möglichkeit mit einzubeziehen.

Derzeit benütze ich ein umgebautes SailfishOS Handy als Router / NAS / VPN / Access Point. Das geht sehr gut, weil das Sony/SailfishOS Handy hat einen SD-Karten-Slot, wobei dann die SD-Karte als NAS verwendet wird. Das GrapheneOS Handy hat keinen SD-Kartenslot. Weiters hat das SailfishOS eine gleichbleibende, einstellbare Adresse des Access Points bzw. WLAN. Der GrapheneOS Access Point wechselt bei jeder Aktivierung seinen numerischen IP-Adressbereich, was äußerst lästig ist.

Der Übergang auf Kabelnetzwerk geht über einen WLAN Reichweitenverlängerer mit Kabelnetzwerkanschluß und einen 8er Switch. Vom Switch geht es zu PC und Drucker, diverse Handys und Laptops werden direkt vom Access Point des Gateway-Handys versorgt.

Wow, ein Setup von der Stange ist das nicht gerade. Frage: Wo genau soll jetzt die Fritzbox mit OpenWrt hin?

Mein Gott, @Seven.of.nine Du bist echt eine Bastlerin! Benutzt Du manchmal auch einen Lötkolben? :wink:

Es geht darum, den Wunder-Handy-Router/NAS/VPN/AccessPoint in Handtaschenformat (eierlegende Wollmilchsau) durch ein Set von normal erhältlichen Geräten, und halbwegs rekonstruierbar, zu ersetzen. Weil so ein altes Handy könnte auch durch Mißgeschick kaputt gehen oder aus irgendeinrm anderen Grund ausfallen oder irreparabel sein. Das wäre dann nicht wieder beschaffbar nach dem Motto: Das war dann mal weg…

Deshalb, und weil ich gerne bastel, fange ich jetzt schon zu forschen an, wie ich so eine tragbare Netzwerkzentrale mit modernen, aktuellen Geräten und Setups ersetzen kann.

Ich glaube nicht, daß ich so etwas in einem einzigen Handy vereint jemals wieder machen kann. Die Modifizierbarkeit von Geräten und deren Erhältlichkeit ist ein einziges Trauerspiel. Aber kein Nachteil ohne Vorteil: ich kann den Aufbau neu konzipieren und erweitern.

Der neue Aufbau wird wahrscheinlich in einem Aktenkoffer sein Gehäuse finden. Die Internet Verbindung will ich mit einem Mobile Access Point machen, so einem kleinen Kästchen im Scheckkartenformat, das ich auch an einem Platz mit besserem Handy-Empfang geben kann. Z.B. am Dach oder der Spitze des TV-Antennenmasts.

Im Koffer sollen dann ein WLAN Client sein zum Empfang des Signals vom Mobile Access Point, ein VPN-Router/Firewall, ein Pi-Hole, ein weiterer WLAN Access Point als Zugangspunkt für die Nutzer-Geräte, dazu noch die Stromversorgung: Netzgerät, Akku, Laderegler.

Das ist so im groben der Plan und die Absicht…

Vorhanden sind bis jetzt:
2 portable 4G - WLAN Access points, (TP-Link + Airbox)
1 TP-Link CPE 210,
1 Outdoor Access Point mit PoE-Netzgerät, Ubiquiti Bullet AC airMAX
2 D-Link DAP-1325 WLAN Extender (Reichweitenverlängerer) mit RJ-45 Kabelnetzanschluß
1 MicroTik hAP series ac3 LTE6 kit - LTE Router mit SIM-Slot, 5 x RJ45, 1 x USB, WLAN u.v.m.,
1 TP-Link ER605 Omada Gigabit VPN Router,
1 Stonet MW5360 N300 4G LTE Wireless Router (Netis Systems)

@ynMBLn4y : Ja, wenn etwas zum Reparieren ist, dann löte ich auch manchmal. (früher habe ich viel mehr gelötet)