Wegen des sicherheitsorientierten GrapheneOS wird von vielen hier die Pixel-Serie von Google bevorzugt (nur dort läuft dieses OS derzeit). Kann man auch ein Gebrauchtgerät nehmen? Was bedeutet bei Amazon “generalüberholt”? Ist das auch ein frischer Akku drin? Dass der Akku fest verbaut ist, erschwert mir die Entscheidung, das Gerät soll ja 5 oder mehr Jahre seinen Dienst tun.
Meine Frau nutzt heute noch ein 4a mit GrapheneOS. Funktioniert noch tadellos. Abgesehen von Updates natürlich. Ist meiner Frau aber egal. ![]()
Ich habe noch ein 6a in Betrieb.
Auch keine Probleme.
Aktuell jetzt ein 9a.
Da kann wohl niemand reinschauen was die bei generalüberholen Geräten machen… ich kaufe dann lieber einmal neu und hab dann ruhe
Beim 9a (426€ bei amazon) sind das für 7 Jahre (so lange hat es Support) etwa 5€ etwas im Monat für das Telefon.. vielleicht muss man einmal den Akku wechseln dann kommen noch mal etwa 50€ für das Ifixit Set dazu.. dann sind wir bei 5,60€??? Verschmerzbar denke ich
330€ über Kleinanzeigen. Nagelneu und noch versiegelt aus einer Vertragsverlängerung. ![]()
Also mein Pixel 6a Akku hat keine 5 Jahre gehalten. Zuletzt hat der Akku nicht mal mehr einen Tag, bei weniger Nutzung, durchgehalten, wobei das natürlich auch mit dem Hardwareproblem (Brandgefahr) seitens Google zusammen hing.
Ich habe mir dann ein Reparaturvideo angeschaut, wie man den festverbauten Akku wechselt (was für ein Akt) und mir daraufhin ein Pixel 9 gekauft, in der Hoffnung, dass hier die Hardware länger durchhält.
Jepp hab ich auch gesehen ![]()
Bei Laptops hab ich die Frage auch mal gestellt und da hieß es, sie gucken nur, ob alles funktioniert und Akku-Kapazität mind. x% (je nach Anbieter) ist. Neu wird da i.d.R. nicht eingebaut (und das, wo es bei einem Laptop zugänglicher ist). Ich denke, da muss man vorher konkret nachfragen.
Ansonsten muss man bedenken, dass die Dauer, wie lange ein Akku durchhält, ja auch viel von der Nutzung abhängt (wie oft wird das Gerät aktiv genutzt/der Akku geleert) und ob sich der Vorbesitzer Gedanken über die Art des Laden gemacht hat (immer Wechsel zwischen 0 und 100%?)
Genau das scheue ich auch. Hier diese Schritt-für-Schritt-Anleitung hat 44 Schritte mit bis zu fünf Anweisungen je Schritt … Zusammenbauen nicht inklusive (alle Schritte rückwärts). Und Spezial-Equipment wird auch benötigt … für einmaligen Akkutausch!
War nicht mal von Bestrebungen die Rede, fest eingebaute Akkus zu verbieten (ähnlich wie Einheitslösung beim Ladekabel)? Fände ich gut.
Es gibt ein EU-Gesetz, was die Möglichkeit zur Selbstreparatur verpflichtet. Wenn allerdings Google selbst Werkzeug, Ersatzteile und eine Anleitung für eine Reparatur zur Verfügung stellt, haben sie ihre Pflicht getan, auch wenn der Laie dies vermutlich nicht selbst durchführen kann. Wenn man wirklich eine einfache Reparatur haben möchte, bleiben nur die modularen Smartphones von Shift, Fairphone, Teracube, HMD (früher Nokia), Purism, Mecha und Pine64 (die letzten drei liefern nur Linux aus). Auch Smartphones, bei denen man die Akkus tauschen kann, gibt es immer noch von Gigaset, Rephone, Samsung und Volla (Liste möglicherweise nicht vollständig)
Zum Vergleich hilft vielleicht folgende (von mir erstellte) Liste: https://www.android-hilfe.de/forum/kaufberatungen-fuer-android-smartphones.1382/uebersicht-der-nachhaltigen-smartphones.1066453.html
Ich weiß nicht wie es bei Google Pixel aussieht, aber vermutlich wird es ja die Möglichkeit geben einen Akkuaustausch bei qualifizierten Reparatur-Firmen machen zu lassen.
Bei Apple bevorzuge ich den Austausch durch Apple oder einen zertifizierten Apple-Händler um Original-Akkus zu erhalten. Ich habe in dieser Hinsicht schlechte Erfahrungen mit dem Smartphone-Schrauber um die Ecke gemacht.
Klar gibt es die, aber hier geht es ja um die Eigenreperatur, übrigens mit der Anleitung von Google und den Originalteilen von Google. Das Gleiche gilt auch für Apple und jeden anderen Hersteller, der seit Mitte 2025 neue Modelle in der EU veröffentlicht hat. Alle die müssen den Kunden einfach Ersatzteile für sieben Jahre bieten und am besten eine Anleitung dazupacken.
Das Set für das 9a kostet 50 € bei ifixit. Es handelt sich um den original Akku inklusive aller benötigten Teile. Das schwierigste ist tatsächlich den Akku herauszubekommen. Der Rest ist eher zu vernachlässigen.
Zusätzlich zu dem Set wird ein Fön benötigt und ich würde dringend isopropanol (hochprozentig) für das Lösen des Klebers empfehlen
Weil das auch im Nachbarthread genannt wurde: Das ist aber sicher nur eine einmalige Gelegenheit und nicht häufiger, oder?
In dem Fall (versiegelt) dürfte ein Gebrauchtgerät nicht viele Nachteile haben - ok, ein Montagsgerät und man hätte das Gerät gleich wegschmeißen können. Und Garantie hat man auch nicht. Ich würde bei so etwas aber zuschlagen.
Aber neben angesprochenen Nachteilen kann es ja auch sein, dass es als besser verkauft wird als es ist. Wenn man wegen irgendwas, was einem wichtig ist, keine oder keine eindeutige Antwort kriegt, muss man das Angebot ausschlagen. Das sind jedenfalls meine letzten Erfahrungen mit Ebay-Kleinanzeigen und seitdem hab ich es nicht mehr genutzt.
Und ich frag mich auch: Wenn das Gerät gebraucht ist, wurde es ja schon auf jemanden registriert, incl. irgendwelcher Hardware-IDs. Inwiefern wäre so etwas (datenschutztechnisch) von Nachteil?
Irgendwann hatte hier im Forum auch mal jemand das Problem, dass ein Google Pixel aufgrund technischer Probleme eingeschickt werden musste. Da hat dann google die ganzen Kontaktdaten gekriegt. ![]()
Natürlich ist der Kauf über Kleinanzeigen mit einem gewissen Risiko verbunden, das ich aber einzugehen bereit war bei dem Preis. Wenn das Gerät wirklich einmal defekt sein sollte, werde ich es wohl nicht zu Google einschicken, sondern abschreiben.
Nein, das passiert dank Speicherverschlüsselungstechnik nur, wenn Du beim Einrichten des Geräts kein wirklich sicheres Gerätepasswort gewählt, also das Pixel quasi ohne Displaysperre genutzt hast.
Google machte Vollverschlüsselung ab Android-Version 6 für Hardwarehersteller zur Pflicht.
Ausnahmen wurden nur noch für leistungsschwache Geräte geduldet.
Ein mittels gutem (langem) Gerätepasswort geschütztes Pixel-Phone kann auch von Google nicht ausgewertet werden – jedenfalls nicht die verschlüsselt gespeicherten persönlichen Daten.
Eine 4–6-stellige PIN ist kein Schutz, sondern ein Witz. Kann zwar zusammen mit dem Brute-Force-Schutz ausreichend sein, aber wenn jemand „123456” oder „passwd” als PIN gewählt hat, nützt es auch nichts, wenn das Pixel nach jedem Fehlversuch die Zeit bis zum nächsten erlaubten Versuch um x Minuten verlängert (Brute-Force-Schutz).
Nee, wenn ich micht recht erinnere, ging derjenige mit seinem Anliegen zum Händler und der hat es dann an google weitergegeben. Und für die Abwicklung musste er ja Kontaktdaten da lassen, damit der Händler bzw. dann halt google, ihn kontaktieren kann. Es ging nicht darum, dass Daten vom Gerät ausgelesen wurden.
Ach so, es ging „nur” um die Kontaktdaten des Pixel-Besitzers.
Ja, ist dann ärgerlich, wenn man absolut gar nichts mit Google zu tun haben will.
Falls er bis dahin eh kein GrapheneOS benutzt haben sollte, dann hätte Google sowieso bereits all seine eigenen Kontaktdaten fürs Google-Konto zur Nutzung (Play Store, Kontowiederherstellung).
Nein, du bist ja nicht verpflichtet deine echten Daten bei der Erstellung eines Google Accounts anzugeben.
Aber die Verläufe, Orte an denen du gewesen bist usw werden halt an Google übermittelt….Wenn du dich davor nicht schützt.
In dem Fall hatte Google dann aber die genaue Adresse und Namen des Nutzers (eben durch die Weitergabe)
Aber wie läuft es denn.. Ich gebe mir Mühe meine Daten geheim zu halten und mein Kollege speichert sich meinen Namen und Adresse in sein Telefonbuch mit allen Datensätzen ab und synchronisiert es mit der Google Cloud, WhatsApp usw usw ![]()