Hallo!
Ich habe ein blödes Problem, bei dem ich mich nicht in der Lage sehe es selbst zu lösen. Ich konnte sogar hier das haargenau gleiche Problem auffinden. Und genauso wie der User MacBook kann ich mir nicht erklären, wie ich dazu beigetragen hätte, dass das Problem überhaupt aufgetaucht ist, denn er schreibt: „Bisher ging bei Linux fast alles automatisch.“
Ja, bei mir auch. Ich habe mich bei der Anwendung von Timeshift auch auf eine gewisse intelligente Automatik verlassen.
Im Unterschied zu „MacBook“ traue ich mir nicht zu die richtigen Schritte zu setzen. Er schreibt: „Die Liste der installierten Kernels habe ich mir anzeigen lassen.“
Ja, ich weiß was ein Kernel ist, könnte sie mir aber selbst nicht anzeigen lassen bzw. weiß nicht einmal in welchem Kontext ein Kernel mit dem Problem an sich steht.
Ich brauche jemanden der mich quasi „bei der Hand nimmt“ und mir sagt, was ich exakt zu tun habe.
Auf der Boot Partition haben sich ein Haufen alter Kernel angesammelt. Deswegen ist kein Speicherplatz mehr frei. Du musst daher alte Kernel manuell entfernen. Vielleicht kommst du mit folgender Anleitung klar: https://wiki.ubuntuusers.de/Skripte/Alte_Kernel_entfernen/
Danke vorerst einmal für deine Antwort. Ich frage mich überhaupt, ob Timeshift mit seinen sogenannten Snapshots auf die Boot-Partition gehört? Oder sehe ich da etwas falsch?
Deinen Link sehe ich mir jetzt an. Ach ja: ich verwende LMDE 7. Also Debian.
Bei mir liegen die Timeshift Snapshots (rsync) auf einer extra Backup Partition, dies auf Boot zu machen, würde ich auch nicht für eine gute Idee halten. Unabhängig davon lief mir wegen alter Kernel früher die bei einer Standard Ubuntu Installation doch recht kleine Bootparition regelmäßig wegen alter Kernel voll. Seitdem ich bei einer Ubuntu Installation für Boot 5GB einstelle, habe ich meine Ruhe.
Snapshots are saved by default on the system (root) partition in path /timeshift. Other linux partitions can also be selected. For best results the snapshots should be saved to an external (non-system) partition.
Lies den Absatz bitte einmal am Stück! Und dann bitte einmal Satz für Satz!
Und dann vergleiche bitte mit
Wie viele Kernel Versionen hebt Ihr alle denn so auf? Quasi fortlaufend (ohne automatische Löschung der jeweils älteren)? (Verwundert…)
Da habe ich mich nie drum gekümmert. Scheint ja früher, als mir das bei Ubuntu passiert ist vor Version 16, so gewesen zu sein. Daher hatte ich es mir angewöhnt, die Bootpartition zu vergrößern. Scheint heute besser zu funktionieren, wobei ein gelegentliches „apt autoremove“ ja nicht nur der Kernel wegen zu empfehlen ist.
Du brauchst genau 2 Kernel. Einer der läuft und ein als Backup, wenn der erste doch seine Schwierigkeiten hat. Bei mir läuft bei LMDE7 die Kernelautomatik. Die arbeitet recht selten, etwa alle zwei Wochen und löscht dann alle installierten Kernel bis auf die zwei neuesten.
Timeshift sichert per default die Schnappschüsse in /, da diese Partition auf jedem Rechner vorhanden ist. Es ist sehr sinnvoll, für Timeshift eine separate Partition anzugeben und die Schappschüsse dorthin schreiben zu lassen.
Ich bin der Ansicht, dass man genau zwei Schnappschüsse behalten sollte. Mehr macht eigentlich keinen Sinn. Bei mir werden zwei wöchentliche Schnappschüsse angelegt.
Die Zahl ZWEI kam bei mir daher, ich hatte früher nur genau einen Schnappschuss angelegt, den ich zurückschreiben lassen wollte. Da ich jedoch nicht schnell war, überschrieb der Rechner im Hintergrund den funktionierenden Schappschuss schon mit dem kaputten Rechnerinhalt. Daher lass ich jetzt immer zwei anlegen.
Meine System Partition sehe ich anhand der Screenshots als? Wie richte ich mir hier eine andere Partition ein?
Das Handling mit den Festplatten-Strukturen habe ich auf Windows ehrlich gesagt einfacher empfunden. Kann mir jemand die Ist-Situation, die man offenbar unter Einstellungen → Ort sieht erklären. Da steht einmal meine Festplatte Samsung … und darunter … wieso so kompliziert „nvme0n 1p2“ … dann das selbe nochmal nur mit …1p3.
Ich habe auch schon einen Online Kurs gebucht, aber in der Zwischenzeit bräuchte ich Hilfe.
Jemand der sagt: "Das was du siehst heißt: dadadada " „Was du zu tun hast ist dadadada. Weil: dadadada“ „Das kannst du - beispielsweise über den Einrichtungsassistenten korrigieren“
So eine Hilfe bräuchte ich bitte. Von mir auch über den fucking Terminal.
Bei NVME-Geräten wird der Anschluss durch eine Zahl, beginnend mit 0 angezeigt. Dieser Angabe folgt noch die Angabe des Namespace; diese lautet fast immer n1. Die erste NVME-SSD kann daher als /dev/nvme0n1 angesprochen werden.
sowie
Festplatten sind darüber hinaus in Partitionen unterteilt. Die Partitionen werden bei SATA durch eine Zahl, bei NVME jedoch durch ein „p“ mit einer folgenden Zahl bezeichnet. Die Nummerierung beginnt mit 1
Die erste Partition auf dem ersten NVME-Gerät erhält beispielsweise die Gerätedatei /dev/nvme0n1p1.
Die Einrichtung einer Partition für /boot ist nur empfohlen, wenn besondere Gründe vorliegen.
Sie ist zwingend notwendig, wenn man ein voll verschlüsseltes System oder für die Root-Partition ein Dateisystem nutzt, welches nicht von GRUB 2 unterstützt wird. Auf der Bootpartition werden für jeden installierten Kernel eigene Imagedateien abgelegt.
Die Partition sollte nicht zu klein gewählt werden, damit mehrere Kernelversionen gleichzeitig vorhanden sein können (ca. 200 MB pro Kernel). Nicht mehr benötigte Kernel sollten regelmäßig deinstalliert werden. Wer dazu keine Lust hat, sollte deutlich mehr Platz vorsehen, damit für Kernelaktualisierungen immer ausreichend Speicherplatz vorhanden ist.
Dann kannst Du vielleicht schon etwas besser Deinen Screenshot von oben interpretieren. Sonst schauen wir morgen weiter.
Du solltest eventuell darüber nachdenken dein System noch einmal neu zu-installieren. Damit die Bootpartition vergrößert werden kann, muß zuerst deine Linux Partition verkleinert werden. Die ist aber verschlüsselt, daher nicht so leicht möglich bzw wahrscheinlich zu aufwendig.
Es sind 944 MiB, richtig, theoretisch kommt man auch locker mit ~500 MiB aus.
Da würde Ich also nichts ändern. In der normalen Nutzung lief die Partition bei dir ja noch nicht voll.
Tatsächlich sind bei dir nur 312 MiB belegt, 567 MiB frei und 36% in Verwendung.
Falls du alte Kernel auch noch löschen willst, wäre es gut zu wissen, welches Linux du verwendest.
Wenn es ein Debian/Ubuntu nahes ist, dann wird apt als Paketmanager verwendet.
Dort findest du alle installierten Linux Kernel Images wahrscheinlich mit folgenden Befehl: apt list --installed "linux-image*"
Unter Debian sieht die Ausgabe Beispielsweise so aus:
Nur mit einer älteren Kernel Version statt der 6.18.9.
Dabei zeigt das linux-image-amd64 Paket immer auf die neueste Kernel-Version.
Zumindest auf Debian wird jeder Kernel bis auf der aktuelle und letzte automatisch deinstalliert, wenn du apt autoremove nach deinen apt upgrade zur Paketaktualisierung ausführst.
Da kommt man dann auch mit <300 MiB für die Bootpartition aus, das aber nur als Erwähnung. Für den Anfang ist die bisherige Größe völlig ok.
Persönlich hinterfrage Ich eher die Idee „Snapshots“ auf ext4 anlegen zu wollen.
Konsistent sind auf ext4 „Backups“ nur, wenn die Programme, welche die zu sichernden Dateien verarbeiten/verwenden, nicht ggf. laufen und diese (teilweise) verändern während dein Backup/Snapshot läuft. BTRFS und andere Snapshot-fähige Dateisysteme können in „Echtzeit“ den Stand auf der Platte speichern und so einen konsistenten Stand abbilden.
Einen schönen Überblick über seine Platten sieht man mit
sudo parted –list
Und gewöhn Dir eine Formatierung als Code mit dem “</>” an. Das ist dann keine Proportionalschrift mehr und alle Zahlen stehen sauber untereinander. Das ist dann sehr gut lesbar und erhöht das Verständnis.