Smart-Glasses opt-out?

HateAid klagt - Es wird mit blinkenden Lichtern gegenargumentiert, doch das Kind ist dann ja schon in den Brunnen gefallen. Also: Wie sollte man sich im Fall verhalten?
→ „Entschuldigen Sie bitte, was blinkt denn da so? Ach, könnten Sie bitte alles, das in diesem Zusammenhang mit mir zu tun hat unverzüglich löschen und mir nachweisen? Ach, nein? Oh, dann bräuchte ich jetzt Ihre ladungsfähige Anschrift oder doch lieber gleich die Polizei? […]“.

Ist das Leben ein Spiel oder ein Film?

Bin für opt-in, aber wie sollte das in der Social-Media-Gesellschaft machbar sein?

Oh Entschuldigung, ich wollte an nicht die Brille kommen und auf sie treten :slight_smile:

Ich finde es erstaunlich ruhig um die Diskussion über die Meta Glasses.
Auch hier im Forum.
Es ist quasi das Ende jeglicher Privatsphäre und wir lassen uns mit einer LED abspeisen, die uns schützen soll.
Inzwischen gibt es Firmen, die die Anzeige schlicht zerstören ohne die Funktion der Brille zu blockieren.
Aber die Bundesnetzagentur sieht aktuell keinen Anlass für ein Verbot.
https://www.heise.de/news/Smart-Glasses-Bundesnetzagentur-verfolgt-kein-Verbot-von-Metas-Kamera-Brille-11415153.html
https://www.theguardian.com/technology/ng-interactive/2026/aug/19/meta-glasses-privacy-surveillance

Dss ganze ist laut nd auch noch mit KI verbunden:
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1201884.umstrittene-smart-glasses-meta-plant-gesichts-und-verhaltensserkennung-mit-ki-brillen.html

Google ist ja mit was ähnlichem gescheitert mangels Nachfrage. Seufz, Prinzip Hoffnung … falls es mit einem Verbot nicht klappt.

Es würde wohl oder übel für noch mehr Klicks in einem potentiellen Live-Stream sorgen, aber vielleicht sind ja die netten Damen hier zu einem mutigen, beherzten „Klapps“ [„hash“ Backpfeife] bereit.

Google scheiterte 2013, Snapchat 2016, Amazons Halo Always-on-microphone wurde 2023 eingestellt, Apple’s Vision Pro von 2024 hat ebenfalls geringe Verkaufszahlen - doch Meta hat alleine in 2025 7 Millionen Brillen verkauft und verfolgt mit neuen Patenten und der schon implementierten und wieder gelöschten Gesichtserkennung einen Datenschutzalptraum, während wir uns durch das Leuchten einer LED zufrieden geben.

(Un-)Passend dazu die aktuellsten Gerüchte zu Apple: Kommentar zu AirPods mit Kamera: Apple, muss das denn sein?

Dazu, dass sie „jetzt doch keine Gesichtserkennung einbauen“ wollen, passt das hier aber nicht so GANZ:

https://www.nd-aktuell.de/artikel/1201884.umstrittene-smart-glasses-meta-plant-gesichts-und-verhaltensserkennung-mit-ki-brillen.html

Gibt es eigentlich auch Brillen ohne App- und Kontozwang, die einfach eine Kamera zum manuellen Fotografieren/Filmen beinhalten sowie eine Einblendung des Bildschirms in das normale Gesichtsfeld? Wären das dann auch ‚Smart Glasses‘ nach der Definition des Begriffes? Weil ich mir das natürlich ohne ‚intelligente Funktionen‘ wünschen würde, wie Gesichtserkennung oder Bild- oder Tonübertragung zu irgendwelchen Webservern. Einfach nur Display Einblendung für den Navi-Bildschirm und Filmen z.B. einer Wanderung in der Natur. Existiert so etwas?

Genau wissen tue ich das nicht. Ein Kollege hatte damals mal zu Epson eine Produktanfrage gestellt. Aber ich könnte mir vorstellen, dass dann für Dich folgende „professionelle“ Lösungen eher in Frage kommen als die üblichen „Spielgeräte“/fashion items.

Als Mittel gegen Smart Glasses bin ich gerade über eine App mit dem sprechenden Namen ZuckOff gestolpert.

Kamerabrillen melden sich über Bluetooth. ZuckOff hört darauf und sagt dir, wenn Ray-Ban Meta, Oakley Meta, Snap Spectacles oder ähnliche Hardware in der Nähe ist. Nichts verlässt dein Telefon, und ein Konto gibt es nicht.

App finde ich gut.
Neben den Kamerabrillen ist man dann für Dritte aber auch selbst „sichtbar“ (wenn man Bluetooth nicht ohnehin nutzt). Muss man abwägen.

Gibt es so ähnlich auch in open source: Nearby Glasses