Hallo,
seit einigen Tagen meldet Obtanium bei der Suche nach Updates, dass Github für Syncthing-Fork 404 meldet. Und tatsächlich, das Repository ist nicht mehr auffindbar, das Profil des Entwicklers auf privat gestellt.
Weiß jemand mehr?
Hallo,
seit einigen Tagen meldet Obtanium bei der Suche nach Updates, dass Github für Syncthing-Fork 404 meldet. Und tatsächlich, das Repository ist nicht mehr auffindbar, das Profil des Entwicklers auf privat gestellt.
Weiß jemand mehr?
Man kann das im Syncthing Forum beobachten.
Hier noch ein Artikel dazu:
https://linuxnews.de/neuer-maintainer-beim-fork-von-syncthing-for-android-erweckt-misstrauen/
Danke für den Artikel @solidsnake
Für mich war das Thema eigentlich gegessen, als in Obtainium wieder ein Update von syncthing-fork auftauchte. Ich hab noch die alte URL drin, die offensichtlich weiter- bzw. umgeleitet wird auf researchxxl. Deshalb und weil die Signatur auch weiterhin dieselbe ist, war ich davon ausgegangen, dass der alte Entwickler einfach seinen Zugang bei Github gewechselt hatte.
Bin ich hier zu nativ?
Im Syncthing Forum schreibt einer der Entwickler dazu:
The app versions published by @Catfriend1 (and @nel0x on the Play Store) are what we used to officially recommend here.
Obwohl der Name Catfriend1 und catfriend1 (der eigentliche Besitzer) eigentlich unterschiedlich ist ![]()
Ich finde das etwas komisch.
Es ist nicht dieselbe Person. Der alte Entwickler ist, wie es aussieht, stillschweigend verschwunden.
Der Account „researchxxl” hat das Projekt inklusive der Signierschlüssel etc. übernommen.
Eventuell hat der alte Entwickler persönliche Gründe dafür. Es gab bisher jedoch kein Statement.
Das ist eines der Probleme, die bei solchen Open Source Projekten auftreten können.
Man sollte lieber aufpassen und die Situation beobachten, wenn man die App richtig nutzen möchte.
Ich hab es mal runtergeschmissen, hatte es aktuell noch nicht wieder aktiviert.
Mir geht gerade ein Gedanke durch den Kopf: Also ich hab Syncthing auf dem Smartphone so genutzt, dass es auf möglichst viele Dateien zugreifen kann, damit eben möglichst viele Dateien darüber auf meine Backupplatte wandern können. Darunter u.a. Sicherungen meiner 2-Faktor-App. In meinem Fall zum Glück verschlüsselt. Dazu habe ich auch manche Dateien aus dem Android-Ordner herauskopiert, weil keine App auf diesen gesamten Ordner zugreifen kann. In meinem Fall waren das Favoriten aus OSMAnd. Darin u.a. “Daheim”.
Also das sind halt schon potenziell sehr kritische Dateien!
Reicht das, um Syncthing-Fork zu einem interessanten Ziel zu machen? xz-utils war dagegen – denke ich – ungleich lukrativer. Dennoch: Ich werde es wohl nicht mehr nutzen.
Eigentlich würde es reichen automatische Updates im Store Deines Vertrauens zu deaktivieren, und wenn nötig eine Version vor dem „verschwinden“ von catfriend1 zu installieren.
Das ist langfristig aber halt auch keine Lösung…
Gibt es alternativen zu syncthing die empfehlenswert sind? Z.b. rsync mit SSH ? Aber wie würden das automatisch nach Änderungen schauen?
Pro Tipp: einfach „syncthing alternative“ in der Suchmaschine deines Vertrauens eingeben ![]()
Ich dachte hier sind die Experten. ![]()
Ich bin auch maximal verwirrt. Ich habe mich im Forum von Syncthing mal durchgelesen und auch auf der Github Seite ein wenig gestöbert.
Entweder war es einfach nur eine sehr unglückliche Übergabe des Projektes, oder es ist etwas Ernsteres. Da man hier nur spekulieren kann, habe ich für mich entschieden, vorerst bei Version 2.0.11.2 zu bleiben und Updates in F-Droid zu deaktivieren, bis sich entweder der Nebel lichtet, oder ich eine bessere Alternative gefunden habe.