#UnplugBigTech: Schluss mit Chrome & Edge - Teil 3

Ich muss weiterhin sagen, dass ich sehr begeistert bin von dieser Serie von @kuketzblog .

Auch wenn ich selbst auf Desktop & Android den Brave Browser nutze, ist Firefox für mich immer eine Alternative.
Was ich mich persönlich immer wieder Frage, lohnt es sich zwei Browser zu nutzen? Gibt es Vor- und/oder Nachteile zwei Browser zu nutzen? Oder ist es optimaler sich auf einem Browser festzulegen?

P.S. Ich freue mich auch schon auf den kommenden Teil :wink:

Im nächsten Teil der Serie nehmen wir uns E-Mail vor – den zentralen Knotenpunkt für Konten und Kommunikation.

Das Problem was ich in einem Forum wie diesem sehe ist, dass Themen die sich an Einsteiger richten mit sicherlich gut gemeinten aber hoch komplexen Posts derjenigen gefüllt werden, die bereits seit Jahren an dem Thema dran sind.

Beim gerade noch interessierten Einsteiger kommt es dann schnell zur Überlastung des Wissens und einem Gefühl „das schaffe ich eh nicht“ also gibt er auf und bleibt bei BigTech.

Im nächsten Schritt beschweren sich die Wissenden dann über das mangelnde Interesse der normalen Benutzer.

Ich würde mich einfach freuen, wenn in einem Thread für Einsteiger auch mal das Niveau auf Einsteigerlevel bleibt, sodass die Einsteiger nicht abgeschreckt werden.

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Ich ebenso. Aber so viel Disziplin kann man offenbar nicht erwarten. :wink:

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Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Einsteiger sollen gewonnen und nicht abgeschreckt werden.

Ein Einsteiger hat es doch genauso einfach Brave zu nutzen und ist von Haus aus noch sicherer in punkto Security unterwegs als mit Firefox.

Mike’s Antwort hierzu aus der Diskussion zu Teil 2:

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Ja Danke, ich kanns auch nicht nachvollziehen wieso hier der Firefox empfohlen wird nur weil die nach Jahren nun endlich mal geschafft haben Die Site isolation zu integrieren.

Vermutlich ist Ublock einer der Hauptgründe und Nostalgie.

Auf irgendwas muss man sich festlegen, wenn man es einfach will.

Verstehe nicht, warum man Chrome-Engine nutzen sollte als Anfänger.

Man könnte auch sagen, es ist wieder ein Grund weniger dagegen zu sein.

Ich nutze normalerweise Firefox. Wenn der auf irgendwelchen Seiten, die ich gerade nutzen muss/will zickt, habe ich keine Lust lange rumzusuchen, an welcher Einstellung sich die Website jetzt verklemmt und nehm dann Safari als Zweitbrowser für solche (eher seltenen) Fälle.

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Ich habe das so oder so ähnlich schon einmal geschrieben:

Brave ist kein schlechter Browser. Ich empfehle ihn in dieser Serie trotzdem nicht, weil #UnplugBigTech nicht nur auf bessere Voreinstellungen zielt, sondern auch auf mehr Unabhängigkeit von den Infrastrukturen großer US-Konzerne. Und genau da ist Brave keine konsequente Alternative: Auf Android und Desktop basiert Brave auf Chromium, also auf derselben Browserbasis, die auch Chrome und Edge antreibt. Firefox setzt dagegen auf Gecko, also auf eine eigene Engine. Für Einsteiger möchte ich in dieser Serie deshalb bewusst eine Empfehlung geben, die nicht nur datensparsamer ist, sondern auch die Abhängigkeit von Googles Browser-Ökosystem reduziert.

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Es ist denke ich eine Frage Deiner persönlichen Nutzung.

Ein normal gehärteter Browser wie der von Mike in seinem Artikel beschriebene Firefox ist sicherlich recht kompatible zu jeder Nutzung.

Wenn Du jedoch anfängst striktere Konfigurationsanpassungen zum Erreichen bestimmter Ziele umzusetzen, kann es gut sein, dass Du Probleme auf verschiedenen Webseiten bekommst die Du nutzen möchtest.

Dann können mehrere Browser das Arbeiten vereinfachen, da Du anstatt ständige Anpassungen an Deiner Konfiguration zu machen einfach den Browser wechselst.

Die Diskussionen über sinnvolle Konzepte / Strategien eines Mehrbrowser-Konzeptes würde ich jedoch nicht in einem Thread für Anfänger sehen. Schau Dir mal für den Einstieg in die Thematik Mikes Artikel

https://www.kuketz-blog.de/das-3-browser-konzept-not-my-data-teil2/

an wo er sein Konzept für den Einsatz mehrere Browser für unterschiedliche Ziele beschreibt.

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Und das ist eben der Punkt, die Verwendung von AWS, Google und von BigTech finanzierten Lösungen erscheint mir nicht als Reduktion von Abhängigkeiten im Sinne von “Unplug BigTech”.

Mozilla konnte 2024 einen Rekordumsatz von über 680 Millionen USD verzeichnen. 500 Millionen USD stammten dabei von Google. Ohne das Google-Geld wäre Mozilla also definitiv zahlungsunfähig, und die Entwicklung der Gecko-Engine damit Geschichte.

Außerdem sieht man wie gesagt an den kontaktierten Diensten, dass der Betrieb von Firefox komplett auf Cloud-Diensten von Google und Amazon basiert. Und damit dem Inbegriff von BigTech.

Brave ist hingegen ein auf Chromium basierender, quelloffener Webbrowser, der die Blink-Rendering-Engine verwendet. Mit etwa 100 Millionen USD hat Brave dabei deutlich weniger Geld als Mozilla zur Verfügung, das vor allem durch das Rewards- bzw. das BAT-Token-System und Dienste wie AI oder VPN finanziert wird. Ein Großteil des Geldes wird dabei für die Entwicklung verwendet, die Chromium unter anderem auf die eigene Infrastruktur “umbiegt” und Google-Dienste “entgoogelt”.

D.h. im Vergleich erscheint mir Brave damit als deutlich unabhängiger von Google als Firefox. Sowohl was die Entwicklung der Engine anbetrifft, als auf der Telemetrie und der verwendeten Infrastruktur.

Brave:
tante

tante@tldr.nettime.org

@SheDrivesMobility @kuketzblog nur als Hinweis: Brave fällt immer wieder mit shady shit auf (Crypto bullshit, referral codes überschreiben, damit Brave das Geld bekommt, etc) und wurde von einem Typen gegründet und wird weiterhin von ihm geleitet, der wegen seiner Homophobie bei Mozilla rausgeflogen ist. Brave ist ewww

https://tldr.nettime.org/@tante/116200996990552543

Also es geht hier doch um #UnplugBigTech und nicht um “Deutschland sucht den CEO mit den moralischen Ansichten, die zu meinen passen”.

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Was würde denn das Kriterium „Deutschland sucht den CEO mit den moralischen Ansichten, die zu meinen passen” erfüllen?

Vielen Dank für den Link und Hinweis. Ein sehr Interessanter Ansatz.

Wenn ich das richtig verstanden habe, wird der JonDo Browser zum Anti-Tracking eingesetzt. Wer nutzt aktuell JonDo von euch? Brave, Firefox, Fennec bieten ebenfalls Anti Tracking an, könnte somit eine “Alternative” sein? Ich weiß, der Beitrag kommt von 2015, daher wollte ich mal Fragen, ob das noch so mit JonDo aktuell ist.

Wer ohne Schuld ist werfe den ersten Stein.
Solche Diskussionen reißen dieses Thema auseinander und die Übersichtlichkeit dieses Beitrages geht verloren. Macht doch ein geeignetes Thema dafür auf, als Diskussionsplattform. P.S. Würde ich ebenfalls sehr spannend finden! :smirking_face:

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Kein Mensch. Der Artikel ist von 2015, hat für heute nur noch begrenzt Aussagekraft.

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Die damals eingesetzten Produkte des Artikels solltest Du ignorieren. Es ging mir um die Idee die hinter dem Einsatz mehrerer Browser liegen kann.

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