Ich bekomme zwar eine andere Meldung als du und @QueeQueg („Es scheint, dass Utiq derzeit für Ihre Verbindung nicht verfügbar ist“), aber nachdem ich mich in das Kundenkonto meines Providers eingeloggt habe (Telekom), hat es mit dem ein Jahr gültigen Widerspruch geklappt:
Nach einem Jahr wird die Sperre aufgehoben, aber die
Technologie wird nicht automatisch reaktiviert. Eine Einwilligung nach Ablauf der Sperre aktiviert sie. Sie wird nur aktiviert, wenn Sie Ihre Einwilligung auf einem digitalen Angebot (z. B. Webseiten, Apps oder Smart-TVs) erteilen - und dann auch nur für dieses Angebot.
Die Sperre gilt für alle Personen in Ihrem Haushalt, die diese Internetverbindung mit Ihnen teilen. Ebenso kann jede andere Person in
Ihrem Haushalt die Sperre aufheben.
Da Utiq von Anfang an Opt-in zu sein scheint, weiß ich allerdings nicht, was es bringen soll, jährlich neu zu widersprechen. In der Datenschutzerklärung der Telekom heißt es unter „Wer oder was ist Utiq“ dazu:
Die Technologie, die auch unseren Nutzern zur Verfügung steht, ist standardmäßig deaktiviert und bedarf Ihrer Einwilligung, um aktiviert und genutzt zu werden.
[…]
Die Utiq Technologie funktioniert über Ihre Internetverbindung. Wenn Sie noch andere Verbindungen nutzen, müssen Sie daher die Einwilligungen für jede Verbindung separat verwalten.
Alternativ können Sie Ihren Verlauf und Ihre Webseiten-Daten jederzeit über Ihre Browser-Einstellungen löschen. Dadurch werden alle Utiq Einwilligungen aus Ihrem Browser gelöscht.
https://www.telekom.de/ueber-das-unternehmen/datenschutz#fragen-und-antworten
Und was ist dann mit Browser-Einstellungen, bei denen nach dem Schließen alle Cookies automatisch gelöscht werden? Ich kann mich nicht erinnern, jemals nach einem Utiq-Opt-in gefragt worden zu sein. Das kann allerdings auch daran liegen, dass ich unter Firefox standardmäßig das Addon „I still don’t care about cookies“ verwende.