Windows 11 Pro Installation lokales Konto - oobe\bypassnro funktioniert bei 25H2 nicht mehr

Servus,

für alle, die aktuell ein Windows 11 Pro installieren und das MS-Konto verhindern möchten, ein Hinweis: Der Trick mit dem „Bypass Network Requirement OOBE“ funktioniert bei der Version 25H2 nicht mehr. https://www.spickipedia.com/windows-11/windows-11-was-bedeutet-oobe-bypassnro-bedeutung-funktion-und-anleitung-zur-nutzung.html

Die ISO habe ich am 06.04.26 downgeloadet und direkt über die VM-Verwaltung installiert. Der Bildschirm „Mit einem Netzwerk verbinden“ erscheint erst gar nicht, sondern gleich der Bildschirm, der die Vorzüge des MS-Kontos preist. Gut dachte ich, gibst du genau an der Stelle über Shift+F10 der Befehl ein. Er wird auch ausgeführt mit Neustart. Aber sobald man den Einrichtungsassistenten noch eimal durchläuft, erscheint wieder der Bildschirm, der dich auffordert, ein MS-Konto anzulegen, sofern du keins hast. Auch der Trick mit Fake Adressen wie to@to.com funktioniert nicht mehr, dass wird wohl von MS validiert. Ich habe mich so beholfen: Ich habe mich mit einer validen Wegwerfadresse als fünfjähriger ausgegeben, danach kam eine Fehlermeldung und nach ein paar mal klicken auf den Wiederholbutton kam der Einrichungsbildschirm für das lokale Konto.

Verwende an derselben Stelle: start ms-cxh:localonly

Danke für den Tipp. Den kannte ich noch nicht.

Die USB-Stick-Erstellung mittels Rufus unter Umgehung des MS-Konto-Zwangs müsste doch auch noch funktionieren?

Ein bisschen Off-Topic, aber:

Wenn man den Zwangsaccount umgeht, unbedingt hinterher den Bitlocker-Key extern sichern, abfotografieren oder ausdrucken. Denn der wird dann ja nicht mehr in der Cloud gesichert.

Ich hoffe doch. Ich habe es nicht ausprobiert. Mit Rufus erstellst du aus der ISO einen bootbaren Stick. Bei einer Virtuellen Maschine ist dieser Schritt nicht notwendig, da sie direkt von der ISO bootet. Ich nutze Windows 11 unter Linux in einer VM und bisher läuft alles top.

Oh ja, da zeigt sich wieder mal, wie wichtig aufmerksames Lesen ist. Den Teil mit der VM hatte ich doch glatt übersehen. (Und mich sogar gefragt, warum man es sich so „kompliziert“ macht.) :wink:

Klar, bei Installation als VM ist das Ganze natürlich durchaus sinnvoll.

Man könnte sich für die VM (anderweitig natürlich auch) ein „Tiny11“-Image erstellen. Ich glaube, dort kann man ein lokales Konto ebenfalls forcieren.