/e/: Datenschutzfreundlich bedeutet nicht zwangsläufig sicher – Custom-ROMs Teil6

Ursprünglich veröffentlicht: https://www.kuketz-blog.de/e-datenschutzfreundlich-bedeutet-nicht-zwangslaeufig-sicher-custom-roms-teil6/

1. Auf dem Prüfstand In der Artikelserie »Custom-ROMs« möchte ich einige alternative Android-Systeme näher beleuchten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Analyse des Datensendeverhaltens. Es wird untersucht, wohin die Custom-ROMs Verbindungen aufbauen und welche Daten dabei übermittelt werden. Die Ergebnisse sollen Aufschluss darüber geben, wie datenschutzfreundlich ein Custom-ROM in der Standardkonfiguration ist und daraus Tipps ableiten, wie sich das »Nach-Hause-Telefonieren« einschränken oder sogar vollständig abschalten lässt. Im vorliegenden Beitrag wird /e/ einer Analyse unterzogen. Das Custom-ROM wird wie folgt beworben: /e/OS is a complete, fully “deGoogled”, mobile ecosystem Wird /e/ dem gerecht? Nachfolgend werfen wir einen Blick in das Datensendeverhalten…

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Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Artikel, Mike!
Als langjähriger /e/ User wartete ich schon länger darauf und bin froh, dass sich deine Erfahrunge nahezu mit meinen decken.

Fairerweise möchte ich aber noch hinzufügen, dass es mittlerweile für einige Geräte den sogenannten „Easy-Installer“ gibt, mit dem die Installation etwas einfacher von der Hand geht.

Und wenn man technisch etwas versierter ist, klappt auch die normale Installation relativ gut - z.B. mit dem Bash Skript beim Fairphone 5 (letzte Woche erst selbst durchgeführt). Aber das variiert natürlich von Gerät zu Gerät.

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Gibt es denn die Moeglichkeit, MicroG nur in einem Arbeitsprofil zu aktivieren aber im Hauptprofil nicht?

Was mich noch interessieren würde: /e/OS kann man ja auch rooten:

https://doc.e.foundation/support-topics/root-e-os.html

Beeinflusst das etwas in Bezug auf Privatsphäre positiv / negativ?

Anszupen
Was mich noch interessieren würde: /e/OS kann man ja auch rooten:
Beeinflusst das etwas in Bezug auf Privatsphäre positiv / negativ?

Dir muss halt bewusst sein, dass du den Bootloader daraufhin bei den meisten (oder gar allen?) Geräten nicht mehr sperren kannst und das stellt ein gewisses Sicherheitsrisiko dar.

Dafür kannst du dann unkomplizierter den Datenabfluss diverser Apps kontrollieren (z.B. mit AfWall+, Adaway und Warden).

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