Elek. Patientenakte (ePA) Infoschreiben / interessante Entdeckung zum "lesenden Zugriff"

Vorab zu Recall:

Passt aber gar nicht dazu, dass Microsoft - wie fast alle US-Datenkraken - darauf drängt, ALLES in ihre Cloud zu legen, sogar die Zugangsdaten zu allen Email-Accounts … das dürfte sich um eine Äußerung handeln, die dazu dienen soll, nach dem Aufschrei eine Zeit lang und vorerst wieder Vertrauen zu schaffen, um - wie bisher üblich - auf eine Gewöhnung und Bequemlichkeit zu spekulieren.
Außerdem wird bei so einem System schnell der lokale Speicherplatz knapp: Damit der ganze Bildschirm als Grafik lesbar bleibt, müssen nach meiner Schätzung mindestens 250 kByte-Fotos gemacht werden und das wohl halbsekündlich, sonst verpasst das System ja Teile der Intimstdaten (Arztbriefe, Emails, Kontostände, Passwörter etc.) … das auf 24 h gerechnet, ergibt eine ziemliche Datenmenge.
Dann heißt es wohl, wie bei Apple routiniert: "Tja, leider brauchen Sie nun ein kostenpflichtiges Abo bei uns … "

Was mich aktuell umtreibt ist, dass die versprochene Auswahl der Daten für verschiedene Zugreifer offenbar fallen gelassen wurde.

D.h. der Zahnarzt erfährt von einer Borderline-Erkrankung ohne JEDEN sachlichen Grund. Das wäre eine geradezu klassische Datenschutzverletzung übelster Art: Zugriff auf besonders schützenswerte Daten (Art. 9 DSGVO) ohne Grund.

So verstehe ich diesen Artikel:

https://netzpolitik.org/2025/epa-ohne-selbstbestimmung-befunde-sollen-fuer-alle-praxen-sichtbar-bleiben/#netzpolitik-pw

@Mod: Evtl passt der zweite Teil meines Kommentars eher hierhin.