Ich habe einen Intel NUC7PJYH. Darauf läuft Ubuntu mit Home Asssistant, Kodi, TVHeadend, Nextcloud, Influxdb. Da hängt per USB noch ein TV-Stick dran. Dazu eine AirMouse MX3. Darüber schauen wir auch Fernsehen, entweder über das Waipu-Plugin oder über TVHeadend. TVHeadend kann auch TV aufnehmen. Ich würde nie wieder einen echten TV wollen, alles schrott. NAS-Funktionalität hast du mehr oder weniger automatisch, wenn du die SSD frei gibst.
D.h. du kannst entweder einen Monitor dranhängen oder einen defekten TV, bei dem aber Video über HDMI noch funktioniert.
Direkt in den ersten beiden Sätzen wird erklärt das es eben nicht Proxmox ist. ![]()
sorry for that! War unterwegs und hatte nur schnell einen Artikel gesucht, aber hast Recht. Pimox scheint nicht rund zu laufen - schade.
@anon57444892: Dann könntest du dich mit Docker und Portainer auf dem Pi austoben. So hatte ich auch gestartet. Müßig ist dann allein der Umzug der Nextcloud, wenn du umsteigst.
Das befürchte ich auch. Zudem kann ich jetzt zwar mit dem Raspberry herumdoktern (was ja mein Plan war), aber nachdem ich da direkt was mit einem Nextcloud-Install-Script zerschossen hatte und gar nicht mag, wenn was nicht „sauber“ ist, habe ich gleich Pi-Hole neu installieren müssen.
Fazit: habe mir x86-Hardware bestellt, die sparsam ist, und werde mir den Würfel als kleinen Homeserver (mit Ubuntu Server) an die Fritz Box hängen. Da wird dann zunächst mal nur die Nextcloud laufen und alles weitere sehe ich dann.
Mit der Lösung fühle ich mich wohl, weil ich mit dem Teil quasi alles machen kann bzw. sehr flexibel bin. ![]()
Magst Du zeigen, was du dir bestellt hast?
Ich finde ja so etwas als NAS quasi ideal.
https://www.notebookcheck.com/CWWK-Mini-PC-ist-eine-gute-Grundlage-fuer-ein-NAS-mit-vier-Plaetzen-fuer-SSDs-und-schneller-Netzwerkanbindung.895464.0.html
Guter Start, aber ich würde dann wirklich gleich mit Proxmox oder TrueNas anfangen. Da läuft auch Nextcloud drauf und die ‚Container‘ kannst du dann relativ simpel mit Backup und restore auch in einem anderen System wieder herstellen. Und bei Proxmox ist der Vorteil, dass wenn du rumprobieren möchtest du dir vorher einfach ein aktuellen Stand sicherst du wenn es nicht klappt wieder herstellst. Oder du clonst ihn dir und hast eine Produktiv- und Testumgebung.
Der Anfang ist tatsächlich bei der x86 nicht schwieriger, als ein Linux zu installieren. Und mit den Scripts (https://community-scripts.github.io/ProxmoxVE/) kommst du schnell ans Laufen.
Ich hab mich an einen Bauvorschlag aus der c’t 17/2024 (vom 26.7.24) gehalten. Die haben da einen kleinen, aber feinen Mini-PC mit ca. 7W Leistungsaufnahme (unter Linux) gebaut, der auch schön leise ist (nur den RAM habe ich verdoppelt von 2x8 auf 2x16). Von dem Ding gibt es auch ein Video.
- AMD Ryzen 5 8600G
- Noctua NH-L9a-AM5
- Noctua Luftführungsset (NA-FD1)
- ASRock DeskMini X600
- 2x Crucial SO-DIMM 16GB, DDR5-5200
- Samsung 1TB M.2 2280 NVMe 990 EVO
Das Gehäuse hat unter dem Mainboard auch noch Platz für zwei 2.5"-Festplatten, wo ich dann beizeiten größere SSD (weil leise) als Datenspeicher installieren werde.
Das überlege ich mir noch, bis die Hardware da ist. Container haben ja offenbar auch durchaus ihre Nachteile, gerade bei Nextcloud. Habe gelesen, dass zwar die Kernelemente von Nextcloud entspannt im Container laufen, Nextcloud aber oft noch Zusatzdinge (Datenbanken, Verschlüsslung, andere Abhängigkeiten durch Addons etc.) benötigten kann, die man dann auch wieder mit extra Containern lösen muss. Weiß nicht, ob mir das zu frickelig wird …
Das ist doch ein sehr feiner Rechner, für mich wäre der deutlich zu leistungsstark als Homeserver, mein Privatrechner hat eine AMD Ryzen 7 6800U, ist also etwas schwächer auf der Brust. Ich verstehe nicht, wie er (aus dem Video) das mit den 7 Watt hinbekommen möchte, die CPU hat einen TDP von 45W und verbraucht im Idle 11 Watt. Da solltest du ein Auge drauf haben, denn zumindest bei mir läuft mein Raspi 24/7, sprich 8760 h im Jahr, da zählt nachher jedes Watt.
Bei den viel zu hohen Energiepreisen in D ist das leider immer ein Spagat und bringt eine weitere Variable ins Spiel, die die Sache deutlich komplizierter macht. Wer denkt er könne einfach einen alten Desktoprechner verwenden um Geld zu sparen wird enttäuscht. Finanziell sind da fertige Cloudlösungen oft günstiger, wenn man die Zeit zum Administrieren mit rechnet sowieso und man muss sich fragen, ob es einem das dann Wert ist. Bei großen Datenmengen zum Speichern lohnt sich Selfhosting dann wieder deutlich. In vielen anderen Ländern hat man das Problem nicht (z.B. Frankreich).
Hab seit langem eine NextcloudPi im Container laufen und bisher keine Probleme gehabt.
Das war einer der Gründe, warum ich oben auf einen N100-Prozessor verlinkt habe, der relativ schnell unterwegs ist und dabei ein TDP von 6W hat.
Werde es mal messen, wenn ich alles fertig habe. Laut c’t verbraucht diese Konfiguration unter Win11 10W und unter Ubuntu 7,4W im Idle. Unter Volllast 84W. Im Artikel nennen die den PC auch „10-Watt-Mini“. Das OS scheint also einiges auszumachen.
Ansonsten noch (Zitat aus dem Artikel):
Die zweite Änderung betrifft den Prozessor, den wir mit 45 statt 65 Watt Thermal Design Power betreiben, was die reale Maximalleistungsaufnahme der CPU von 88 auf rund 61 Watt senkt. Diese konfigurierbare TDP (cTDP) ist ein offizielles Merkmal aller Ryzen-8000G-Prozessoren.
Große Performancevorteile bringen 65 Watt TDP jedoch nicht: Die Singlethreading-Leistung bleibt gleich. In der Multithreading-Wertung des Rendering-Benchmarks Cinebench 2024 büßt die CPU bei 45 Watt TDP lediglich sieben Prozent Leistung ein […]
Um ehrlich zu sein, mache ich mir jetzt auch nicht um jedes einzelne Watt einen Kopf, auch wenn mir klar ist, das sich das summiert. Es macht ja auch Spaß daran rumzubasteln und so was zu Hause zu haben, da ist es okay für mich, wenn es auch ein bisschen was kostet. Das gleiche gilt für den Vergleich, ob sich so ein Heimserver gegenüber externen Clouds überhaupt finanziell lohnt. ![]()
Finde ich gut, dass du auch den Spass- und Hobbycharackter von so etwas hervor hebst.
Schau dir mal Nextcloud-AIO (All-In-One) an. Man hat einen Master-Container, welcher alle weiteren Container (je nach Konfiguration) verwaltet.
Der Vorteil ist, dass dann alle Container direkt out-of-the-box funktionieren. Nachteil ist, dass dieser Master-Container dann natürlich Zugriff auf den Docker-Daemon des Hosts braucht und man in der Anpassbarkeit etwas eingeschränkt ist, wobei dennoch ein Großteil der Anwendungsfälle abgedeckt wird.
sehr krasse Kiste! Das arme Ding wird sich bei Dir zu Tode langweilen.
Nichtsdestotrotz: Gönn Dir! Die Mini-PCs von ASRock finde ich super. Dass das Ding bei 7 Watt idled, glaube ich erst, wenn ich’s sehe. Andererseits würde ich der Aussage des ct-Hardware-Ressort da auch erstmal vertrauen.
Du scheinst sehr bastel- und lernmotiviert zu sein. Deshalb möchte ich meinen Rat wiederholen: Mach’ auf die Kiste ein Proxmox VE drauf. Damit bist Du mittelfristig viel flexibler. Gerade zum Basteln ist das ein Traum: Neue VMs erstellen, Snapshots erstellen, Fehler machen, Snapshots zurückrollen. Backups erstellen und wiederherstellen… So macht (mir) basteln und lernen Spaß.
Ich habe das Teil nun zusammengebaut und bin eurem Rat gefolgt und habe darauf ProxmoxVE installiert. Die Daten der Leistungsaufnahme der c’t kommen ungefähr hin. Ich habe ja 16GB mehr verbaut, als im o.g. Bauvorschlag (leider beim Einkauf verklickt und 1x32 statt 2x16 aber mei …)
Hier mal ProxmoxVE idle:
8,5W kommt als Durchschnittswert ungefähr hin. Tanzt halt ein bisschen hin und her mit ein paar Peaks nach oben auf 10-11W.
Hier ProxmoxVE + eine VM mit Ubuntu Server (sonst aber nichts):
Im Prinzip das gleiche wie oben, nur +1W (auch die gleichen Peaks, diesmal halt 11-12 für ultra kurze Zeit).
Sorry für die späte Antwort und Danke für’s Teilen der Energiedaten! Das ist wirklich cool, dass derart leistungsfähige Hardware so niedrig idled - dann das tut ein solcher Homeserver ja in der Regel meistens.
Sicher? Ich finde jetzt den Beitrag nicht mehr, aber ich erinnerte mich, dass Synology ein NoGo ist für jeden, dem Datenschutz am Herzen liegt.
Wir reden hier für Anfänger.
Da ist der NAS von Synology schon gut.
Mir wäre nicht bekannt das Synology Daten verkauft oder missbraucht.
Bin aber gerne offen für neue Erkenntnisse.

