Lidl+ App stubenrein machen

Bei Lidl ist inzwischen die Unart entstanden, dass man einige Rabattaktionen nur dann in Anspruch nehmen kann, wenn man diese sch… Lidl+ App nutzt. Glücklicherweise funktioniert diese App auch mit GrapheneOS mit einem eingeschränkten User.

GrapheneOS

  • Es sollte ein VPN wie z.B. Wireguard verwendet werden, dass den gesamten Traffic über einen PIhole Server leitet. Bei mir wird dazu ein kleiner VServer von Netcup verwendet.
  • Unter GrapheneOS am besten die App „WG Tunnel“ (f-droid) als Client verwenden.

Einrichtung GrapheneOS User

  • Allow running in background: Aus
  • Telefonieren & SMS zulassen: Aus
  • App installs and updates: Fallweise ein oder aus

In diesem User keine Kontakte speichern, dann ist das auch kein Problem, wenn die App Berechtigungen für die Kontakte haben will.

App

  • Zunächst in die Einstellungen gehen und nur so viele Angaben machen, dass die App funktioniert. Für Zahlungen weiterhin Giro-, Kredit- oder Debitkarte der Bank verwenden oder Bargeld.
  • Einkaufsliste nicht verwenden, besser in z.B. Nextcloud speichern.

Das Tracking der Einkäufe lässt sich zwar nicht ganz verhindern, aber einschränken: Die App nur verwenden bei Einkäufen von rabattierten Angeboten.

Nützliche Links zum Thema

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/apps-und-software/supermarktapps-rabatte-und-risiken-33057

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Der Ansatz ist super, so handhabe ich bisher auch. Nur das wechseln zwischen sen Profilen fängt langsam an zu nerven. Da auch der Fingerprint nicht immer einwandfrei funktioniert. Was ich mich frage, lässt sich das nicht vielleicht auch mit Storage access, Storage Scopes, und Storage Contacts einfacher regeln? Oder mit dem neuen Private Spaces jetzt mit Android 15?

Warum so umständlich? Gibt zahlreiche Apps und Services die DNS-Filterung übernehmen.

Benötigt die App irgendwelche Berechtigungen, die nicht durch Scopes abgedeckt sind? Wenn nein, finde ich auch das extra Benutzerprofil unnötig.

Mit der App „WG Tunnel“ aus dem F-Droid Store geht das automatisch, sobald man vom WLAN ins mobile Netz wechselt.
Danach muss man sich nie wieder darum kümmern sich mit dem heimischen VPN-Server zu verbinden.
Kommt man nach Hause und verbindet sich mit dem heimischen WLAN, wird die VPN-Verbindung getrennt.

Ja, die gibt es. Aber mit Pi-Hole + Unbound kann man das verhindern. Man besitzt seinen eigenen Werbeblocker + DNS-Server zu Hause und nutzt ihn über WireGuard. So ist man komplett unabhängig von einem DNS-Anbieter.

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Auf dem PI-Hole kann ich zusätzlich auch noch IP-Filter setzen und den Traffic sniffern.

Was machen Leute die nur eine normale Fritzbox haben (keinen Pi-Hole und auch keins anschaffen wollen) ?
Die PlayServices werden soweit ich weiß nicht gebraucht.
Weiß jemand welche Einstellungen man z.B. für Rethink machen muß um nur ein Minimum an Infos abfließen zu lassen?
Soweit ich weiß gibt es zu Rethink nur Netguard als Alternative, die etwas kostet um selektiv zu filtern - und auch keine Kombi von VPN und Filter ist, da geht nur entweder/oder, oder? )
Wenn man ausser für das Netzwerk keine Berechtigungen erteilt, was soll dann ein Private Space / zweiter Nutzer oder Scopes noch helfen?

Wenn alle diesen Sch… mitmachen, sogar die, die es echt besser wissen müssten, wegen ein paar Rabattmarken… dann wird das immer mehr um sich greifen.

Mir ist das zu viel geworden bei Lidl und ich kaufe da nur noch in Ausnahmefällen ein. Habe auch keine Lust, für die mit zu bezahlen, die sich bei jeder Gelegenheit freudig identifizieren.

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Danke für das How-To.

Ich bezahle lieber etwas mehr, als, dass ich die Lidl Plus App nutze. In der Schweiz ist Migros und Coop massiv teurer als LIDL (auch ohne App)

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Zahlst du mehr oder andere weniger?

Ist ein Unterschied und sollte man ja mit anderen Märkten vergleichen können.

Wenn andere weniger durch die App Nutzung zahlen, es also mit Daten Subventionieren, dann finde ich es nicht schlimm.

Würde das Produkt aber Mehrkosten als bei anderen Märkten und nur die App-Nutzer bekommen den “normalen" Preis, würde ich den Markt meiden.

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Selbst wenn das System für die Nichtnutzer keinen Kostennachteil hätte, wäre es von Nachteil. Leute werden wieder einmal daran gewöhnt, für irgendeinen Alltagsscheiss das Smartphone vorzuzeigen. Das, was die Masse macht, setzt die künftige Norm für alle.

Ich meide Lidl noch aus einem anderen Grund: an den SB-Kassen kann man nicht bar zahlen.

(Man hätte die SB-Kassen sicher nicht ohne Barzahlung gestaltet, wenn noch 80% bar zahlen würden. Normsetzung.)

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Habe über meinen Pc os manjaro mehrere Konten erstellt und die QR codes auf catima aus dem F-droid store gespeichert. Nutze keinen lidl a0s auf demHandy.

Stimme ich zu.

Am Ende ist das der freie Markt. Sollte es dann zum Nachteil derer gehen, die es nicht nutzten, dann kann ich mich frei entscheiden, dort nicht mehr einzukaufen.

Das heißt, man kann diese Konten auch ähm anonym erstellen? Dachte, das ginge nicht, wegen der Bezahlfunktion. Aber ich habe auch keine Erfahrung damit.

Das eröffnet natürlich Möglichkeiten. Man könnte alle erwünschten Waren auf das eine echte Konto laufen lassen und die Eier und Steaks auf das andere. Als Bad Bank sozusagen. Damit man nicht gleich mit schlechtem Score ins SCS startet :slightly_smiling_face:

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