ich möchte auf einem Raspberry Pi 3 eine Nextcloud einrichten. Da der Pi sonst zu nichts benutzt wird, wäre der bequemste Weg, einfach das NextCloudPi image zu installieren (und @kuketzblog Anleitung zu folgen).
Laut dem GitHub-Issue kannst du das Pi-4-Image herunterladen und installieren und es müsste auf dem Pi 3 laufen. Aktuell läuft bei mir NextcloudPi noch auf dem Pi 3.
Da ein neuer Pi 4 nur knapp 60 EUR kostet, würde ich mir überlegen, was mir eine Stunde mehr Freizeit wert ist. Wenn man da z.B. 30EUR/h ansetzt macht ein Rumprobieren mit dem 3er nur noch Sinn, wenn man sicher ist, dass die potentielle Problembekämpfung inkl. aller Zeiten für Internetrecherche dazu unter 2h dauert.
Und neu aufsetzen auf einem System außerhalb der Wartung bedeutet auch wieder absehbaren Spass und Zeit für ein weiteres Neuaufsetzen in sehr endlicher Zeit.
@Galaga Mittlerweile frage ich mich, ob ein Raspberry Pi für solche Anwendungszwecke überhaupt noch Sinn macht. Mini-PCs mit leistungsschwachen, aber für solche Zwecke ausreichenden Intel-Prozessoren liegen preislich mittlerweile in etwa in der gleichen Region wie neuere Raspis mit dem entsprechenden Zubehör. Der große Nachteil von Raspis ist aber, dass das Betriebssystem von SD-Karten mit nach meinem Empfinden immer bescheidener werdender Haltbarkeit läuft.
Ab dem 3. Raspi lassen sich alle Raspis von USB booten, also von einem USB-Stick oder einer externen Festplatte. Das kannst in der raspi-config einstellen. Weiterer Vorteil, der Raspi ist dadurch deutlich schneller.