Kannst du das näher erläutern?
Es geht um die geplante client side scanning. Also überwachung bevor die Ende zu Ende Verschlüsselung greift. Wenn das so durchgesetzt wird, und ich gehe derzeit davon aus, dann würde das bedeuten das alle neuen Smartphones mit entsprechender systemseitig vorinstallierter Software kommen. Das OS kann dann auch nicht mehr manipuliert werden (Bootloader öffnen usw)
Wäh. Wäre schön wenn sich dann alle Hersteller aus UK zurückziehen ![]()
Ich finde es ein Unding das sich die Leute immer auf den Kinderschutz berufen. Nachweislich dienen diese Maßnahmen eben nicht dem Kinderschutz. Das habe derartige Versuche in der Vergangenheit ja schon gezeigt. Das dient eher der Volksüberwachung. Customroms und Sicherheitsmaßnahmen wie VPN und co werden kriminalisiert. Und wie ich schon mal schrieb….. jemand der die Ausübung der freiheitlichen demokratischen Grundrechte eines jeden kriminalisieren will, darf eigentlich keine Chancen bekommen das durchzusetzen.
Denkt immer daran das Datenschutz und entsprechende Maßnahmen niemals komisch sind, sondern GRUNDRECHTE!
Ich hoffe ja, dass die Leute, die das durchsetzen wollen, wenigstens immerhin selbst hoffen, das richtige zu tun und nicht schon gleich von vornherein den Vorwand absichtlich einsetzen. Dann wären sie nämlich wenigstens beeinflussbar.
Ich glaube tatsächlich das da jemand seine faschistischen feuchten Träume realisieren möchte
Eine wichtige Info, sollte es in der EU auch so kommen kann man sich vorher ein geeignetes Gerät kaufen und hat zunächst 6-8 Jahre Sicherheit.
Alternativ könnte man sich ein Raspi mit Ubuntu als Phone basteln- wäre dann besser als CSS. Oder man verzichte komplett auf Smartphones, das wäre dann ein Eigentor der Regierung, man sieht aktuell im Iran, das selbst die Unterbindung der Kommunikation nicht Protest verhindert. Wir dürfen das “Miteinander” nicht verlernen.
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Bei echtem Interesse an Privatsphäre und maximaler Sicherheit ist es wirklich am besten, das vorhandene iPhone nicht aufzugeben, sondern als Zweitgerät für Apps mit „App-Store-Zwang” weiter zu verwenden (Update-Service bei Apple gibt es üblicherweise für ca. 5–7 Jahre).
Denn es gibt verschiedene Gründe, warum manche Apps unter GOS nicht laufen oder in nächster Zukunft vielleicht nicht mehr laufen werden:
- App kann nur über „Google Play” bezogen und aktualisiert werden
- App benötigt Google Play Services, um zu laufen oder um Benachrichtigungen zu erhalten
- App fragt Googles spezielle Services ab (weiß gerade nicht, wie die heißen) und läuft nur, wenn diese erreichbar sind (gewisse Abhängigkeiten, angeblich zum Schutz der App/des Anwenders)
Während 1. leicht lösbar ist, sogar ohne ständig laufende Google Play Services im Hauptprofil, sind 2. und 3. kritischer – kommt eben auf die Apps an, aber so wichtige Apps wie die von DHL, Deutscher Bahn und Hausbank oder auch Krankenkassen-Apps zum Einreichen von Arztrechnungen ohne Papierkram wird es niemals von woanders als bei Google Play oder Apples App-Store geben.
Deshalb hat es sich bei mir bewährt, ein iPhone parallel zu nutzen und auf dem Pixel-Phone ein zweites Profil extra für Google Play einzurichten.
Dieses nutze ich nur zum Aktualisieren meiner Apps, denn beim Download landen alle (!) Apps an einem einzigen Ort auf dem Smartphone, von wo sie aufgerufen werden, egal ob man mehrere Profile oder nur eines nutzt.
Also: regelmäßig für Updates ins Zweitprofil wechseln und auf Updates prüfen, aktualisieren lassen und zurück ins Hauptprofil wechseln.
Dort sind die entsprechenden Apps dann aktualisiert, obwohl dort keine Google Play Services laufen (Zweitprofil lasse ich beim beenden einfrieren, so braucht es keinerlei Ressourcen!).
Danke für deine Erfahrungen. Das klingt nach einem durchaus guten Weg, bei dem man zur Not noch handlungsfähig ist. Wie du schreibst kann immer mal der Moment kommen, in dem man einfach auf eine gewisse App angewiesen ist. Es ist schon beruhigend zu wissen, dass ich dann zur Not einfach das iPhone anschalten kann.
Kann man sich die separaten Profile eigentlich wie eigene Smartphones vorstellen? In meinem Beispiel brauche ich leider immer noch Whatsapp, aber es reicht wenn ich da einmal pro Woche drauf schaue. Kann ich Whatsapp dann in ein eigenes Profil packen, das ich nur kurz öffne und Nachrichten checke. Und nach dem Schließen ist Whatsapp dann eingefroren?
Ja genauso kann man sich das vorstellen. Komplett getrennt mit eigenen Einstellungen. Außerdem kannst du einstellen, ob das Profil im Hintergrund weiterläuft, wenn du z.B. im Hauptprofil bist oder ob es komplett gesperrt wird. Auch die Benachrichtigungen kann man sich profilübergreifend anzeigen lassen, wenn man das will.
Ich habe da mal eine Verständnisfrage: Wenn man nur 1 Mal / Woche draufschaut braucht man es dann wirklich noch? Ich habe noch nie WA benutzt und bin gerade von Signal auf Samsung zu Molly auf GOS gewechselt. In meinem Umfeld benutzen viele menschen WA. Aber alle wissen auch, daß ich es nicht habe. Wer mich erreichen will ruft mich an oder hat auch Signal installiert, was einige von ihnen tatsächlich nur deshalb taten. Die waren dann plötzlich überrascht, daß auch viele andere Personen es benutzen, von denen sie es nie gedacht hätten. ![]()
Es ist bei mir wie bei wahrscheinlich vielen, dass es nur um Gruppen von Vereinen, Schule usw. geht. Es werden leider teilweise nur in Whatsapp wichtige Termine oder Infos gepostet. Da reicht es wenn ich einmal am Wochenende schnell schaue und gut is.
Klar habe ich auch schon viel diskutiert über Signal oder wichtige Infos per Mail. Oft ist da einfach kein Durchkommen, v.a. wenn man ganz neu ist in einer Gruppe mit 50 Leuten. Da macht man sich wenig Freunde, wenn man direkt das “Altbewährte” in Frage stellt.
Zu dem Thema wäre es gut, wenn es einfach einen Link gäbe, den ich an die entsprechenden Admins geben könnte, wo in einfacher Sprache für alle verständlich erklärt wird, warum Whatsapp keine gute Idee ist und wohin man wechseln könnte. Kennt jemand was entsprechendes?
Okay, das verstehe ich.
Mir fällt zu Deiner Frage als erstes dies ein:
https://www.kuketz-blog.de/whatsapp-wie-sich-datenschutz-privatsphaere-verbessern-laesst-teil1/
Vielleicht auch hier?
Kurze Datenschutzinfo….. in Schulen hat der WhatsApp Messenger gar nichts zu suchen wenn es um Daten und Termine geht. Wenn es sich „nur“ um Elterngruppen handelt mag es in Ordnung sein.