ING Zwang mit einer Mobilfunknummer

Hallo zusammen,

ich habe ein blödes Thema mit der ING Bank.
Da ich meine Mobilfunknummer nicht bekannt geben möchte, hat mir die Bank jetzt den Zugang zum Konto gesperrt. Die Bank benötigt ja anscheinend die Rufnummer unbedingt, um mir ein Einmalpassort zusenden zu müssen - ich denke eher nicht…

Wie habt Ihr das gelöst, bzw. wie kommt man um die Bekanntgabe der RN darum herum?

Danke und Gruß

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Ich habe diese Bank nicht.

Aber es gibt z.B. „Hushed Lifetime Second Number“ - bei mir wurden allerdings alle Zahlungsmittel nicht akzeptiert - könnte sein, dass Personen im DACH-Raum keine Einkäufe tätigen können. - Außerdem sind solche Nummern unter Umständen bei verschiedenen Anbietern gesperrt. Müsste man also ausprobieren, ob das funktioniert.

Ansonsten kannst du nur eine (Prepaid-) Wertkarte kaufen, die bestehendes Guthaben der einen SIM-Karte auf andere Konten (selber Anbieter; andere SIM-Karte) transferieren kann. Und so kannst du regelmäßig (fast) „gratis“ aufladen.

Prüfe aber bitte selbst, ob das rechtlich erlaubt ist.

Ich bin auch bei der ING und wurde monatelang von deren Aufforderungen gegängelt. Da ich mich dann Ende November auch nicht mehr in das Konto einloggen konnte, sowohl in der App, als auch am Rechner, habe ich einfach eine virtuelle Nummer eingegeben. Die ING hat einen Code an diese Nummer gesandt und den habe ich eingegeben. Fertig.
Seither werde ich nicht mehr nach einer Nummer gefragt und ich kann mein Konto wieder ganz normal nutzen.
Die sollen sich einfach einen … auf die Nummer.
Das geht mir sowieso auf den Sack, dass jede lächerliche Webseite eine Telefonnummer will aber für Security keinen Cent ausgeben wollen. Und die Konsequenz am Ende wieder eine weitere Datenbank im Darknet ist…

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Exakt!
Woher bekomme ich eine solche vNummer?

Danke

Die gibt es kostenlos im Internet. Einfach mal suchen. Natürlich auch deutsche Nummern. Ob man sowas posten darf, wage ich zu bezweifeln.
Aber eine Suche und du wirst unzählige Seite dazu finden.
Good luck !!

Bei kostenlos solltest du aufpassen, dass diese Nummern (bzw. SMS-Nachrichten davon) nicht mehreren Personen zugänglich sind und/oder neu vergeben werden.

Sonst könnte es passieren, dass andere Personen Zugriff auf dein(e) Konto / Konten haben oder erlangen können.

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Nein, völlig ausgeschlossen!
Der übermittelte Code der ING ist nur einmal zur Eingabe des Kontos, mit der die virtuelle Nummer verknüpft ist, gültig.
Das bedeutet, selbst wenn andere Personen den Code sehen oder lesen, ist dieser nicht mehr gültig.
Ferner ist in der SMS nur der Code, und nichts weiter, enthalten.
Wer soll da also auf irgendein Konto der ING Zugriff bekommen???

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Wie beschrieben ich kenne diese Bank nicht- aber falls die Rufnummer gespeichert wird - kann man sein Konto nicht wiederherstellen / Passwort zurücksetzen indem man die Mobilfunknummer (SMS-Empfang) verwendet als Wiederherstellungs-Option verwendet?

Wenn du die Bank doch nicht kennst, warum schreibst du dann Dinge die du nicht verifiziert hast?

Nichtsdestotrotz - kann man das Passwort, sollte man es vergessen haben weil man keinen Passwortmanager benutzt, auch OHNE die virtuelle Nummer zurücksetzen. An der Stelle mit der Nachfrage der virtuellen Telefonnummer, gibt man an, dass die Nummer nicht mehr vorhanden ist. Dann wird das Konto temporär gesperrt und man bekommt ein Passwort per Post zugesandt, das man dann beim Aktivieren des Kontos eingibt und dann ein eigenes Passwort setzt.

So sieht das aus. Noch Fragen?

Meine Antwort bezog sich allgemein auf das Thema „Zwang mit einer Mobilfunknummer“.

Dass man eben beachtet, dass Numbern neu vergeben werden (können) bzw. dass(SMS-) Nachrichten von Einweg / Trash-Nummern öffentlich einsehbar sein können (je nach Website).

Das wird wohl allen, die solche virtuellen Nummern verwenden, auch bewusst sein. Ich gehe nicht davon aus, dass die völlig neben der Spur sind.

Eine Option wäre bei mir persönlich noch eine auslaufende Prepayed-Karte…also eine Karte, welche ich bereits nicht mehr nutz.

Womit allerdings bei Deaktivierung der SIM-Karte wieder das Risiko besteht, dass die Nummer neu vergeben wird.

Allgemein ausgedrückt muss man halt aufpassen, dass man telefonisch oder per SMS keine Option hat auf ein Konto -oder personenbezogene Daten - zuzugreifen.

Oder die Bank -oder wer auch immer - die Nummer für telefonische Rückfragen verwendet.

Jepp aber bitte, wie lange soll ich denn für einen Konzern seine Daten aufheben.
Wenn ich umziehe, muss ich auch ein Änderung meiner Daten kommunizieren und wie die Aufrechterhaltung von persönlichen Daten für einen Konzern, der die Daten nun wirklich nicht für das Tagesgeschäft notwendig benötigt sondern eher für andere Zwecke, bin ich weder verantwortlich noch gewillt.
Im übrigen habe ich bereits bei einer anderen Unternehmung eine RN hinterlegen müssen ohne operativen Mehrwert und die Nummer ist seit Jahren deaktiviert.

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Hängt wahrscheinlich von den rechtlichen Bedingungen (AGB, etc.) ab, ob du verpflichtet bist, selbstständig mitzuteilen wenn deine Rufnummer nicht mehr aktiv bist und diese dann gegen eine aktive Nummer ersetzen musst.

Wenn deine Rufnummer nach einmaliger Bestätigung sofort gelöscht wird wohl kaum (aber ohne Gewähr!), wenn deine Rufnummer aber gespeichert bleibt, müsstest du das rechtlich selbst überprüfen.

Und genau da liegt der Hund begraben!

Ich glaube nicht, dass Zitronenfalter Zitronen falten…weil das ein Unternehmen geschrieben hat…
Wir wissen was vollständige Daten an Möglichkeiten bieten aber im operativem Geschäft überhaupt keine Rolle spielen…wozu dann die Datensammelwut, wenn das Grunddatengerüst bereits vorliegen.

So, ich bin zum Thema raus und Danke nochmals,

R

Nur so als Tipp:
Dass man seiner Bank sein Geld sowie Postadressdaten anvertraut, seine Telefonnummer aber nicht, muss ich ja nicht verstehen. Bedenkt aber, dass die Bank Euch im Falle einer ungewöhnlichen Kontoabbuchung auch nicht zeitnah rückfragen und das Konto sperren kann*. Dann kann ein Täter halt noch ein paar weitere Tage fröhlich abbuchen. Und ob die Versicherung auch dann den Schaden übernimmt, wenn sich herausstellt, dass die Telefonnummer absichtlich nicht erreichbar war, ist ebenfalls ungewiss.

*) habe ich selbst erlebt und war positiv überrascht, dass die Bank mich telefonisch warnte

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Umgekehrt genauso - grade bei Auslandsaufenthalten sperren die gerne mal vorsorglich Konto/Karte. Die Versuche das ganze zu entsperren wenn da absichtlich fake daten hinterlegt wurden stelle ich mir…spannend vor.

Muss ich doch noch einmal kurz reinkommen :wink:

Ich kenne keine Bank(inklusive Verwandten 6 unterschiedliche Bankverbindungen), welche grundsätzlich einen offenen(ohne Limit) Tagessatz, Wochensatz oder Monatssatz zur Abbuchung bereitstellt - wenn, dann kann man dieses selber einstellen (Eigenverantwortlich - damit ist die Bank verantwortlich quasi draußen). Selbst, wenn ich das Limit erhöhe und das kann ich auch nicht auf der nach oben offenen Richterskala(Gehaltseingang, sonstige Posten analysiert), dann ist die Halbwertszeit 24h, danach wird auf den Tagessatz automatisch zurückgesetzt.

Und das Sperren von Karten, Kontobewegungen, Auslandsaufenthalten, kann ich selber, ohne hinterlegter Moblifunknummer, vor allem, wozu benötigt die Bank zum Aufheben einer Kontosperre meine Rufnummer, wenn ich mich eh vorher legitimiert habe…

Im Falle einer vermuteten Kontoübernahme wird die Bank versuchen bereits vorher hinterlegten Daten (wie die Mobilfunknummer) zu verifizieren. Wenn das nicht klappt oder denen etwas komisch vorkommt, werden sie alles zurücksetzten und die zur Neuregistrierung notwendigen Unterlagen per Post schicken.