Nach dem „Zwangsupdate“ auf 26.2 ist das derzeitige Alltagsgerät iPhone eine blanke Zumutung. Dieses unsägliche Gewürge auf dem Bildschirm treibt mich in den Wahnsinn.
Ganz im Gegensatz zu GOS. Es läuft stabil, flüssig, schnell und ich werde den Wechsel auf GOS zeitlich massiv vorziehen.
Nur habe ich leider irgendwie komplett den Faden/die Übersicht verloren beim Thema „Zahlen per NFC“. Die Beiträge, die ich fand, sind recht betagt.
Deshalb eine kurze Frage: Gibt es eine datenschutzfreundliche/googlefreie Wallet? Doch nur bei speziellen Bank-Apps, die ein Konto bei dieser Bank voraussetzen, richtig?
Danke für’s Kopf gerade rücken, auch wenn’s vielleicht nur ein Link ist …
Ich würde hier sagen: Nein, eine richtige Wallet auch zum Bezahlen wie Google Wallet gibt es nicht.
Richtig, mWn. bieten einige Sparkassen und Volksbanken eine Bezahl App an, in der du eine derer Digitalen Karten „laden“ kannst.
Benötigen aber beide zwingend Sandboxed Google Play.
Ansonsten gibt es noch Anbieter wie Paypal, Curve, … welche ebenfalls NFC Zahlungen in Ihren Apps eingeführt haben, und dir eine virtuelle Karte ausstellen. Mit Datenschutzfreundlich hat das dann aber nichts zu tun.
Genau in dem von @ToKu genannten Thread stehen einige Dinge drin. Ich wurde gerade von iOS 26 auch früher als geplant zu GOS weggeekelt und hab mir bei meinebank.de ein (übrigens kostenloses) Konto eingerichtet. Dort kann man Wero nutzen und NFC-Zahlungen über die VR Banking App (Achtung: nicht die Pay App - die wird offenbar nicht mehr weiterentwickelt).
Was ich interessant finde: man muss zwar den Play Store installiert haben, muss ihm aber keinerlei Rechte geben (auch nicht Netzwerk). Das Ganze läuft offenbar direkt und interessanterweise scheint auch weder VISA noch Mastercard beteiligt zu sein. Zumindest gibt es auf der “digitalen Girokarte” der VR Bank keine Hinweise auf diese beiden.
Wenn ich mal Zeit hab, werd ich da mal nachforschen aber wenn sich das als wahr herausstellt, fände ich das schon eine relativ datensparsame Lösung.
Das hab ich auch irgendwo gelesen aber es gab auch widersprüchliche Angaben dazu. Da ich nur zur Not ohne Bargeld zahle, konnte ich das noch nicht verifizieren.
Damit bin ich fein, zumindest auf einem Gerät mit GOS.
Stimmt, das sehe ich genauso. Ich las von Curve, allerdings weiß man nicht, wer da wie Daten verarbeitet.
Yep, ich danke dir.
Scheint relativ entspannt zu sein bei dieser Bank. Hab mal nachgelesen, die erlauben ja sogar noch PostIdent. Huch.
Doch irgendwie scheint’s ja bei den Volksbanken auch uneinheitlich zu sein. Schon komisch, daß es bei der einen funzt, bei der anderen nicht.
Ich überlege noch, ob ich diesen Schritt gehen möchte, und ob mir das mobile Bezahlen über NFC wirklich so wichtig ist. Gut, unter iOS natürlich sehr komfortabel, aber man könnte auch einfach die Karte zücken. Ich halte mal Zwiesprache mit dem inneren Schweinehund, glaube ich.
Ein Girokonto samt Girokarte läuft ja auch nur bei der Bank, da sind die Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard gottlob außen vor. Oder mißverstehe ich gerade was?
Da gebe ich dir Recht. Oobwohl ich mich noch nicht mit Wero beschäftigt habe. Lag unterhalb der Wahrnehmungsgrenze …
Nun, wenn die App aus dem Store kommen muß oder nur dorther installiert werden kann, ist’s ja „okay“, wenn über den Sicherheitsmechanismus neue Keys angefordert werden. Unklar ist mir aber, was genau Google da eventuell abgreift. Schätze aber, daß man wohl einen Tod sterben muß … no risk, no „fun“?
Wero ist noch nicht sehr verbreitet, funktioniert aber einwandfrei. Ich hab gleich zu Beginn mein Paypal-Konto im Rahmen des di.day gelöscht und werde jetzt allen, die auf Paypal drängen, Wero oder eine Sofort-Überweisung als Alternative bieten. Basta.
Ja ich bin auch unseriös aber: ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt es sich ganz ungeniert. Die meinebank.de (VR Bank Rheinhessen) bietet Wero UND NFC-Zahlung ohne Apple und Google an. Und vielleicht sogar ohne VISA/Master. Manchmal muss man mit den Füßen abstimmen und ein neues Konto aufmachen. Ich hab ihnen auch gleich geschrieben, dass das die Gründe waren, damit es klar ist.
Ich hab’s einfach mal in’s Blaue hinein probiert - bei meiner Bank funktioniert die Banking App unter GOS. Einziges Problem: Wenn ich eine Karte für’s digitale Bezahlen hinzufügen möchte, bekomme ich die pauschale Aussage „Technischer Fehler“. In Rethink tauchen neben den Trackern jede Menge firebaseinstallations.googleapis.com-Einträge auf, scheinbar ein Eintrag mit mehreren Kontaktversuchen nach dem Versuch die Karte hinzuzufügen?
Sagt mir bitte nicht, ich wäre gezwungen das Firebasezeugs freizuschalten, nur um die Karte für’s mobile Bezahlen freizuschalten? Wie hast du das gemacht, @n2o ?
(Wo ist eigentlich die Rubrik hin, in der die App-Configs für NetGuard und Rethink aufgeführt wurden? Bin ich blind?)
Mich ehrlich gesagt nicht drum gekümmert. Die Banking-App hat 5 bekannte Tracker eingebaut - allerdings keine Firebase. Nicht schön aber ich bin noch nicht soweit, dass ich das unterbinde. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es bei daran scheitert. Frag mal bei Deiner Bank nach, ob man mit der betreffenden Karte überhaupt mobil zahlen kann. Das geht ja nicht mit jeder.
Wenn es die Sparkassen oder Volksbanken und Raiffeisenbanken App ist:
Das ist genau der Grund warum die Play Services nötig sind; damit ein Push-Token bei Google registriert werden kann (firebaseinstallations wird unter anderem dafür verwendet) und damit dann dem Gerät Zahlungstoken zugespielt werden.
Damit das dann funktioniert, müssen die Play Services auch (zumindest zwischenzeitlich immer wieder) Netzwerkzugriff haben.
firebaselogging hingegen lässt sich mWn. blockieren.
Eben! Deine Zahlung schaltest Du nicht per Biometrie und/oder Passwort frei. Eine PIN (die für die Karte) kann eventuell erforderlich sein (aber nicht unbedingt bei allen Zahlungen). Die angesprochene Freischaltung Deines Smartphones sehe ich durchaus als Sicherheitsfeature bei dieser Nutzungsweise.
Jedenfalls hättest Du auf diese Weise weniger das Risiko von Zahlungsbetrug, wenn Du Dein Smartphone verlierst (oder geklaut wird… freilich vorausgesetzt ohne die Preisgabe der Entsperrungsmerkmale) als wenn die Karte abhanden kommt. Wenn einer die „findet“, kann er erst einmal eine ganze Weile damit Zahlungen auslösen (nämlich mehrere Zahlungen bis zu einem bestimmten Betrag alleine durch Vorhalten sowie außerdem Zahlungen, die per Unterschrift und nicht per PIN freigeschaltet werden).
Absolut! Das war meine Fallback-Lösung und auch nicht weiter schlimm. Aber wie @ynMBLn4y sagt ist es erstens ein Kleinwenig unsicherer und im Grunde finde ich die Idee, den NFC-Chip im Handy zu nutzen, das ich eh überall mit hin schleppe, eigentlich schon recht logisch.
Oberstes Ziel wäre es halt schon, dass außer meiner Bank keiner meine Zahlungsdaten bekommt.